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Fußball-Gruppenliga Wiesbaden: Gala-Vorstellung des RSV Weyer und Michael Schmitz

Unglaublich: Die Weyerer sind jetzt punktgleich mit dem Tabellenzweiten, VfB Unterliederbach, der die Zähler gegen Flörsheim liegen ließ. Die Aufstiegsspiele sind schon am Horizont zu sehen.
Seine Tore sind für den RSV Weyer Gold wert: Michael Schmitz. Foto: Patrick Jahn Seine Tore sind für den RSV Weyer Gold wert: Michael Schmitz. Foto: Patrick Jahn

Zum Befreiungsschlag holte der RSV Würges mit dem 2:1-Sieg in Eddersheim aus. Der SV RW Hadamar 2 (7.) fügte Hellas Schierstein die erste Heimniederlage der Saison bei. mor


Germania Weilbach – RSV Weyer 0:3 (0:1). Der RSV ging mit dem ersten Angriff in Führung: Patrick Kolodziejczyks flache Hereingabe verwandelte David Seibel am langen Pfosten aus gut zehn Metern. Aber Weilbach spielte nicht nur mit, sondern erzielte prompt ein Abseitstor und scheiterte nach zehn Minuten am Aluminium. Germania blieb dominierend. Weyer kam erst nach einer halben Stunde wieder in Tornähe, dafür aber gefährlich durch David Seibel und Timo Wind. Unmittelbar nach dem Wechsel hatte Patrick Kolodziejczyk die Chance, zu erhöhen; nachdem er bereits den Torhüter ausgespielt hatte, schob er den Ball aus spitzem Winkel am Kasten vorbei. Weilbach bestimmte die Partie, und die Jungs von Frank Wissenbach mussten mehrere wirklich heikle Situationen überstehen bis, ja, bis Dennis Wecker nach einem Konter und abgeblockten Schuss zum 0:2 abstaubte. Das 0:3 war die Gala für die mitgereisten Fans: Michael Schmitz wurde am Elfmeterpunkt angespielt, Drehung links, Drehung rechts, mit links in den Winkel, phantastisch. Es war ein zu hoher Sieg in einem Spiel, das lange auf der Kippe stand. Aber wenn’s läuft, dann läuft’s halt.    rbr
Weyer: Hisenay, Orani, Roth, Uran, Buschmann (71. L. Seibel), Din, Wind (55. Schmitz), Wecker (88. Wagemann), D. Seibel, Neugebauer, Kolodziejczyk – SR: Sporck (Wöllstadt) – Zuschauer: 50 – Tore: 0:1 D. Seibel (3.), 0:2 Wecker (74.), 0:3 Schmitz (75.).


Hellas Schierstein – SV Rot-Weiß Hadamar 2 1:3 (1:0). Hellas begann mit viel Schwung und ging mit einem platzierten Schuss von Daniel Münker in Führung. Hadamars Angriffsbemühungen scheiterten zunächst am finalen Pass oder dem Abseitspfiff des Schiedsrichters. Ein Freistoß, der knapp über die Latte ging, ausgeführt durch Mario Schneider, war noch die größte Gefahr für das Hellas-Tor. Die zweite Halbzeit begann furios für die Rot-Weißen: Ein langer Ball von Sascha Merfels fand Chihiro Nogi im Sechzehner, dieser wurde von seinem Gegenspieler regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marc Henkes gewohnt sicher. Nur eine Minute später die Führung durch Miguel Granja, der nach guter Vorarbeit von Samin Mansur auf der linken Seite aus kurzer Distanz einschob. Schierstein erholte sich nicht von diesem Doppelschlag. Die einzig nennenswerte Chance war ein von Daniel Münker getretener Freistoß, der in die Mauer ging. Hadamar versäumte es zunächst, vorzeitig die Entscheidung zu erzielen, ehe sich kurz vor Schluss Dennis Winter mit einem sensationellen Dribbling übers gesamte Feld aufmachte und mit einem Querpass auf Yuki Noguchi den 1:3-Endstand vorbereitete.     san
Hadamar: Schönfeld, Tuzlak, Winter, Takizawa, Mansur, Nogi, Henkes (65. Trindade), Granja (71. Burggraf), Noguchi (89. Grebnev), Schneider, Merfels – Tore: 1:0 Münker (23.), 1:1 Henkes (46./FE), 1:2 Granja (47.), 1:3 Noguchi (88.) – Zuschauer: 120.

FC Eddersheim 2 – RSV Würges 1:2 (1:1).  Der Stein, der den Würgesern nach dem Schlusspfiff in Eddersheim vom Herzen fiel, war wahrscheinlich bis nach Bad Camberg zu hören. Kampf war von Anfang an Trumpf, denn der RSV wollte unbedingt mindestens einen Punkt auf der Abschiedstournee von Trainer Friedel Müller, um mit ihm am Saisonende den Klassenerhalt feiern zu können. Kurz vor der Pause wurde es turbulent. Der Eddersheimer Paul Schuster brachte sein Team in Führung. Das war das Signal für den RSV, noch eine Schippe drauf zu packen. Postwendend glich Torjäger Alen Nukovic aus. Jetzt war es ein Spiel auf des Messers Schneide. Und bald war klar: Wer das nächste Tor erzielt, der würde wohl auch als Sieger den Platz verlassen. Entsprechender Jubel brandete aus dem Lager der Würgeser auf, als Ali-Reza Kazerooni der Glückliche war, der sein Team in Front schoss. Diese Führung wollten die „Roten“ auf gar keinen Fall noch einmal aus der Hand geben. Es wurde eine einzige Defensivschlacht, in der der RSV auf Konter lauerte. Als Schiedsrichter Challioui abpfiff, kannte der Jubel keine Grenzen.    mor
Würges: Rock, El Funte, Meuth, Schmick (45. Bücher), Fries, Mazlum (88. Pickhardt), Nukovic, Kazerooni, Wagner, Harmouch, Glasner – SR: Challioui (Rumpenheim) – Tore: 1:0 Paul Schuster (42.), 1:1 Alen Nukovic (45.), 1:2 Ali-Reza Kazerooni (79.).

 

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