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Gute Vorbereitung zahlt sich aus

Die Weltmeisterschaften im Duathlon fanden in diesem Jahr in Dänemark statt. Die Reise nach Odense lohnte sich für Friedel Metz und Günter Rothmayer.
Gefühlt wie ein roter Teppich: Weltmeisterin Friedel Metz (Elz) bei der Zielankunft. Gefühlt wie ein roter Teppich: Weltmeisterin Friedel Metz (Elz) bei der Zielankunft.
Odense/Elz. 

Am Start in Odense waren für die deutsche Mannschaft in ihren Altersklassen auch Friedel Metz (W75) und Günter Rothmayer (M55) von der Triathlon-Equipe Elz. Beide Teilnehmer starteten über die Sprintdistanz mit 5,5 Kilometer Lauf, 20 Kilometer Radfahren und abschließendem 2,5-Kilometer-Lauf.

Bei diesem Weltmeisterschaftswettkampf wurde das übliche Reglement etwas verändert, so dass das Fahren im Windschatten erlaubt war, jedoch nicht mit einem Zeitfahrrad gestartet werden durfte. Umso größere Bedeutung kam hier aus taktischen Gründen deshalb auch dem ersten Laufabschnitt zu, um möglichst weit vorne eine Radgruppe zu erreichen.

Bei idealen Temperaturen von knapp 20 Grad waren zu Beginn drei Laufrunden durch die kleinen Straßen und Gassen der Innenstadt von Odense zu meistern, bevor es steil in die Wechselzone in eine Tiefgarage ging. Dort war die großzügige Wechselzone für die Athleten untergebracht. Mit dem Rad ging es im Anschluss stadtauswärts und schließlich auf einer abgesperrten Schnellstraße stetig ansteigend zum Wendepunkt und auf fast identischer Strecke zurück.

Friedel Metz startete hoch ambitioniert auf die ersten Laufrunden. Zu Beginn konnte sie sich von ihrer kanadischen Konkurrentin schon etwas absetzen. Nach muskulären Problemen musste sie bei Laufkilometer drei kurz stoppen, was die Rivalin ausnutzen konnte und vorbeizog. Sie hatte nun bis zum ersten Wechsel unerwartet bereits eine Minute Rückstand auf ihre Konkurrentin aus dem Norden Amerikas. Nach 36:42 Minuten und der exakt gleichen Wechselzeit ging sie auf die Radstrecke. Im Vorfeld hatte sie sich besonders in dieser Teildisziplin sehr gut vorbereitet, was sich bei diesem Weltmeisterschaftsrennen und den schwierigen Windverhältnissen auszahlen sollte.

Recht zügig machte sie ihren Rückstand wett und ging bereits bei Kilometer vier in Führung. Mit einer Radzeit von 46:56 Minuten kam sie mit einem dreiminütigen Vorsprung zum zweiten Wechsel. Diesen ließ sie sich in der 2,5-Kilometer-Laufrunde zum Schluss nicht mehr nehmen und kam überglücklich mit einer Gesamtzeit von 1:49:04 Stunden und knapp zweieinhalb Minuten vor ihrer Konkurrentin ins Ziel. Sie sicherte sich somit erneut den Duathlon-Weltmeistertitel in ihrer Altersklasse.

Tempo gemacht

Vereinskollege Günter Rothmayer nahm sich wegen der besonderen Bedeutung für den ersten Laufabschnitt gleich recht viel vor. Er lief sehr hart und mit viel Risiko an, als wäre das Rennen nach diesem Lauf beendet. Nach 21:37 Minuten für den Lauf kam er in die Wechselzone, nach schnellem Wechsel (schnellste Zeit seiner Altersklasse) verpasste er nur äußerst knapp eine starke Radgruppe. Nach anfänglicher Alleinfahrt bildete sich eine achtköpfige Verfolgergruppe, in der er mit einem weiteren Athleten sich stets um die Tempoarbeit bemühte – die anderen jedoch nicht.

Die zweite Wechselzone erreichte Rothmayer als Erster dieser Gruppe und ging auf die letzte Laufrunde von 2,5 Kilometer. Hier war er aufgrund der enormen Vorbelastung nur noch bemüht, seine Platzierung zu halten. Im Zielsprint konnte er noch einen dänischen Starter seine Altersklasse überholen und erreichte nach 1:09:07 Stunden das Ziel. Mehr als zufrieden und völlig überraschend bedeutete dies Platz zehn von 37 Finishern in der Altersklasse M55.

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