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Fußball-Gruppenliga Wiesbaden: Hadamarer Rehabilitation geglückt

Der RSV Würges landete einen klaren 3:0-Erfolg gegen das Spitzenteam des FC Eddersheim 2. Die Rehabilitation ist dem SV Rot-Weiß Hadamar 2 beim VfB Unterliederbach geglückt, und Aufsteiger SV Elz erzielte ein 0:0 gegen die etablierten Niedernhausener. Der RSV Weyer machte in Bierstadt aus einem 0:2 ein 3:2. Ein 0:5 kassierte die SG Kirberg/Ohren/Nauheim bei Meso-Nassau Wiesbaden.
Sieg für Lukas Hohly (links) und seinen RSV Würges. Foto: Ingo Hörning Sieg für Lukas Hohly (links) und seinen RSV Würges. Foto: Ingo Hörning
Limburg. 

RSV Würges – FC Eddersheim 2 3:0 (2:0). Gegen eine diesmal enttäuschende Gastmannschaft, die ihre ersten beiden Spiele siegreich gestaltet hatte, kam der RSV im ersten Heimspiel der neuen Runde zu einem hochverdienten Sieg. Nach zweikampfstarkem Auftritt und einer guten Defensivordnung – Eddersheim kam erst in der Nachspielzeit zu echten Chancen – ließ nur die Chancenverwertung bei den „Roten“ etwas zu wünschen übrig. In der 22. Minute der Auftritt von Mazlum Sayan: Er ließ mit einem kernigen Distanzschuss von halbrechts flach ins linke Toreck dem Eddersheimer Torwart Hiebinger keine Abwehrchance. Nach Zuspiel von rechts von Kazerooni ließ der junge Jermaine Pedraza Hiebinger aussteigen und schob souverän zum 2:0 ein. In der 37. Minute noch eine Möglichkeit für Nukovic aus 20 Metern, aber der Torwart war auf dem Posten. In der 52. Minute musste durch Nukovic eigentlich schon die Vorentschiedung fallen: Schön freigespielt, ließ er sich von Hiebinger zu weit nach links abdrängen, dann zögerte er zu lange mit einem Ball in den Rückraum oder dem eigenen Abschluss. Nick Erwe scheiterte (68.) nach guter Einzelleistung an Eddersheims Keeper. Das 3:0 (78.) besorgte Erwe: Aufgelegt von Nukovic, musste er nur noch einschieben. Allerdings protestierte der FCE hier wohl zurecht auf Abseits sowohl des Torschützen als auch von Passgeber Nukovic. In der 84. Minute aus dem Spiel heraus eigentlich die erste richtige Aktion von Eddersheim: Der Kopfball ohne viel Druck war eine sichere Beute von Jens Rock.
Würges: Rock, Guerreiro-Chaparro, Helling, Fries, Harmoch, Pedraza (55. Erwe), Sayan (67. Hohly), Maximilian Meuth, Kazerooni, Becker (73. Böhmer), Nukovic – Eddersheim: Hiebinger, Rottenberger, Silveria Aires, Chavero-Vargas, Imparato (46. Appiah), Zörb-Stach, (70. Schuster), Memoli, Lauer, Korominas (46. Kress), Schmutzler, Akbulut – Tore: 1:0 Mazlum Sayan (22.), 2:0 Jermaine Pedraza (32.), 3:0 Nick Erwe (78.) – SR: E. Amirian (1. SC Klarenthal) – Zuschauer: 150.


VfB Unterliederbach – SV RW Hadamar 2 0:1 (0:0). Unabhängig vom Ergebnis ist der Hessenliga-Reserve die Wiedergutmachung gelungen. Die Mannschaft trat ganz anders auf und war von Beginn an zunächst auf eine stabile Defensive bedacht. Der bisher ebenfalls noch sieglose VfB hatte in der 9. Minute Pech, als ein Schuss von Yesil von der Latte ins Feld zurücksprang. Hadamars erste gute Möglichkeit verzeichnete Vincenzo Lo Guasto, dessen Torabschluss im letzten Moment von einem VfB-Spieler verhindert wurde. Ab der 30. Minute erarbeiteten sich die Gastgeber eine leichte Feldüberlegenheit. Robin Reifenberg hatte noch eine Chance für den SVH auf dem Fuß, wurde aber beim Abschluss gestört. Unterliederbach versuchte ab der 55. Minute, das Geschehen an sich zu reißen, biss sich aber immer wieder an der stabilen Deckungsarbeit der Hadamarer fest. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Robin Reifenberg, der nach Vorarbeit von Tristan Burggraf Pech mit einem Lattentreffer hatte. In der 75. Minute wurde Tristan Burggraf an der Strafraumgrenze im letzten Moment unsanft vom Ball getrennt. Der fällige Freistoß, von Reifenberg getreten, fand aber (noch) nicht sein Ziel. Dies sollte dem Oberbrechener zwei Minuten vor Schluss mit dem „goldenen Tor“ gelingen. Nach einem erneuten Freistoß zimmerte der Torjäger das Leder unhaltbar zum 0:1 in den Winkel.    rei
Unterliederbach: Schmitz, Bilski, Fischer, Koustar, Özdemir, Arbi (63. Blum) C. Yesil, Salmanel, Bendriss, Hirschle, Caner Yesil (58. Antinac) – Hadamar: Durek, Roßtäuscher (46. Iscenko) Steinebach, Petrone, Lo Guasto (83. Bouillon) Kilic (68. Takano), Tr. Burggraf, Pandov, Reifenberg, Gerwalt, Merfels – Tor: 0:1 Robin Reifenberg (88.) – SR: Nehler – Zuschauer: 100.


SV Elz – SV Niedernhausen 0:0.   Elz agierte aus einer guten Defensive heraus und konnte immer wieder durch kleine Konter Chancen kreieren. Ajmir Koochi hatte noch die beste Gelegenheit (5.). So zog sich der Spielfaden nahezu auch durch die ersten 45 Minuten. Elz investierte etwas mehr, aber konnte die Chancen nicht gänzlich zu Ende spielen. Einen scharf getretenen Freistoß von Benni Lübke konnte Andrian Born nicht im Gehäuse unterbringen (25.). Den vermeintlichen Führungstreffer (36.) durch Dennis Dietrich wurde wegen Abseisstellung aberkannt.        Im zweiten Abschnitt kam der SVN etwas besser ins Match. Elz war noch in der Findungsphase, als ein Freistoß der Niedernhausenner das SVE-Gehäuse zum Scheppern brachte (47.). Die Gelb-Schwarzen fanden jedoch wieder zu ihrer Grundordnung, und ein weiterer Treffer von Born wurde abermals wegen Abseisstellung zurückgepfiffen (58.). Kurz vor Ende hatte Florian Mohri noch die große Möglichkeit, den ersten Treffer zu erzielen, brachte den Ball allerdings nicht im Gehäuse unter (84.).     höl
Elz: Schmitt, M. Born, Reichwein, Häckl, A. Born, Balmert, Kesgin (75. Mohri), Schlag, Lübke, Dietrich (88. Neis), Koochi (57.Günes) – Niedernhausen: Trinkl, Ruiz Gonzales (55. Brewer), Berg, Krabler, Gudenkauf, Bernet, Krey (82. Schön), Schenk, Bingöl, Arrahmouni, Ulm – SR: Haustein (Buseck).

FC Bierstadt – RSV Weyer 2:3 (2:0). Die Anfangsphase gehörte klar den Wiesbadener Vorstädtern, die sich durch enormem Druck das 1:0 nach 13 Minuten verdienten. Volkan Zer hatte Q. Hernandez in Szene gesetzt, der Frank Naumann umkurvte und zur Führung einschob. Nach 23 Minuten erhöhten die Hauptstädter durch einen Vollspannstoß von Reinhold Reichert aus rund 20 Metern zum 2:0. Weyer besann sich nun endlich und kam postwendend nach einer schönen Kombination zum Anschluss durch Tobias Uran. Der RSV nun wie ausgewechselt mit Oberwasser, aber der Ausgleich sollte in dieser Phase nicht fallen. Nach dem Wechsel legten die Weilersberger los wie die Feuerwehr, aber Zählbares sollte nicht herausspringen. Die beste Chance vergab Kapitän Andi Petri nach einer Stunde, als er den Torwart überlupfte, aber der Ball letztendlich am Tor vorbeisprang. Mittlerweile wäre der Ausgleich verdient gewesen, aber es tat sich lange, lange Zeit nichts mehr vor den Toren, das Spiel schien verloren. Doch Weyer steckte nicht auf, und eine Minute vor dem Ende nahm sich Dennis Wecker ein Herz und flankte scharf von rechts in den Strafraum, wo Raphael Schmidt per Flugkopfball seinen Premierentreffer für Weyer zum vielumjubelten Ausgleich erzielte. Wer jetzt mit der friedlichen Punkteteilung rechnete, sah sich getäuscht. Ein Konter in der ausgiebigen Nachspielzeit landete bei Michael Schmitz, und der lässt sich natürlich eine solche Chance nicht entgehen . . . Der Siegtreffer durch den Top-Torjäger in der Nachspielzeit beschert dem RSV drei tolle Auswärtspunkte.    rbr
Bierstadt: Kissler, Köritzer, Hernandez, Mernberger, Maus, Zer, Reichert, Küster, Yilmaz (63. Bagdatli), Steinbrecher, Gossner – Weyer: Naumann, Uran, Haberkorn (46. Schmidt), Orani, Roth (90.+2 Böhme), Wecker, Din, L. Seibel, D. Seibel, Schmitz, Petri – SR: Martin (Ginsheim-Gustavsburg) – Zuschauer: 105 – Tore: 1:0 Hernandez (13.), 2:0 Reichert (23.), Uran (25.), 2:2 Schmidt (89.), 2:3 Schmitz (90.+4).


SC Meso-Nassau Wiesbaden – SG Kirberg/Ohren/Nauheim 5:0 (0:0).  Ay hatte die erste, Sikiric (21.) die nächste Meso-Chance. Beide Male parierte SG-Keeper Gapp.             Auf der Gegenseite versuchte es Kraft per Kopf.       Drei Minuten später hatte Recep Yücel die nächste Chance für die Hünfeldener, aber der Ball ging aus zehn Metern knapp über die Latte. Die letzte Chance vor dem Pausentee hatte wieder Kirberg: Recep Yücel prüfte den Meso-Torwart mit einem strammen Schuss, und der Nachschuss von Hati Azemi verfehlte auch das Ziel. Direkt nach dem Anstoß zum zweiten Durchgang ein Rückschlag für KON: Ein ungefährlicher Fernschuss von Bozbiyik wurde unglücklich zum 1:0 abgefälscht. Kurz darauf das 2:0 per Fernschuss von Zarukian. Es kam wie es kommen muss: Kirberg/Ohren/Nauheim war sichtlich verunsichert und in der 57. Minute fiel das 3:0 durch Sikiric –  drei unnötige Tore. Meso verwaltete das Spiel, und Kirberg konnte in der Offensive nur wenig Akzente setzen trotz einiger Entlastungsangriffe, die in der Innenverteidigung oder beim Torwart endeten. Sikiric (86.) per Freistoß und Ay erhöhten auf 5:0.
Wiesbaden: Lukasik, Ioannidis, Shamoun, Bozbiyik, El Bouchtaoui, Zarukian, Zeytun Ay, Sarkisian, Ghazali, Jjie, Sikiric (Salhi, Baghramian, Biskin, Rashica, Cikotic) – Kirberg/Ohren/Nauheim: Scheu, R. Butzbach, Mantel, Yücel, Azemi, Gapp, Kraft, Pfeiffer, Schulz, Paulus, Enderich (Zimmermann, Großmann, Böhler, Hofmann).

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