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Fußball-Gruppenliga Wiesbaden: In der Abwärtsspirale

In einer gefährlichen Abwärtsspirale dreht sich der SV RW Hadamar 2, der mit 1:2 gegen Niedernhausen verlor und mitten in der „Todeszone“ steckt. Die letzten drei: 15. Hadamar 2, 16. Elz, 17. Kirberg/Ohren/Nauheim. Auf dem Weg dorthin befindet sich nach dem 2:5 bei Hellas Schierstein auch der RSV Würges, wenn er nicht aufpasst.
Foto: Klaus-Dieter Häring

Mit 2:0 hat der SV Elz gegen die Tabellenführer der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden geführt, ehe „Irrwisch“ Michael Schmitz die Wende einleitete. So machen es eben die Spitzenreiter . . .
SV Rot-Weiß Hadamar 2 – SV Niedernhausen 1:2 (1:2). Immerhin fünf Akteure aus dem Hessenliga-Kader standen in der Startformation. Nachdem zunächst Gästekeeper Tim Burghold sich (3.) beim Klärungsversuch das Leder fast ins eigene Tor gefaustet hätte, war der Torwart an der Entstehung des 1:0 mit beteiligt: Bendikt Bouillon war der Nutznießer eines Missverständnis zwischen ihm und Yannik Klische, was zu einem elfmeterwürdigen Foul führte. Yuki Noguchi sorgte mit dem verwandelten Strafstoß für die frühe SVH-Führung. Der Japaner verpasste vier Minuten später aus bester Position den Ausbau des Ergebnisses, ebenso wie sein Mannschaftkollege Mohamed Zouaoui, der (17.) alleine auf das SVN-Gehäuse zugelaufen war, den Ball aber ins Toraus schob. Statt mit zwei oder gar Treffern vorne zu liegen, „knickte“ Hadamar ein, und der Gast langte zu. Bei der ersten Standardsituation (Ecke) machte Mark Krabbler per Kopf das 1:1. Das gleiche Kunststück gelang dem Niedernhausener nach der nächsten Ecke (30.). Von diesem Tiefschlag erholten sich die Hausherren bis in die Schlussphase nicht mehr. Der SVN verwaltete mühelos den Vorsprung. Manuel Durek bewahrte sein Team vor Schlimmerem. Nur Kyousei Takana (73.) hatte noch eine Chance.    rei
Hadamar: Durek, Kuczok, Ladipo, Steinebach, S. Neugebauer, Petrone (55. Cetin), Zouaoui, Noguchi, Kilic, Bouillion (63. Takano), Merfels (83. Schreiner) – Tore: 1:0 Noguchi (10./FE), 1:1 (20.), 1:2 (30.) beide Krabler – Zuschauer: 100.

FSV Hellas Schierstein – RSV Würges 5:2 (2:1).                  Der RSV spielte bis zum Platzverweis eine gute Rolle bei offensivstarken und meist zweikampfstärkeren, aber hier und da auch aggressiven Hellenen. Würges hatte gute Gelegenheiten durch Maxi Meuth, der den Helling-Pass nicht richtig verarbeiten konnte (22.), und ein abgefälschter Schuss von Kazerooni ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Nach Kazerooni-Ecke von links markierte Nick Erwe am kurzen Pfosten nach starkem Laufweg das 0:1 per Kopf. In der 38. Minute der unnötige Ausgleich durch Nakos: Ein Freistoß wurde hoch aufs Tor gezogen – eigentlich eine sichere Beute für Rock, der aber vorbeigriff. In der 43. sogar das 2:1: Vorlagengeber und Torschütze sträflich frei im Fünfer.
In der 50. Minute kassierte Miguel Chaparro nach einem unnötig harten Foul im Mittelfeld glatt Rot, ehe eine kleine Vorentscheidung mit dem 3:1 durch de Afonso fiel. Hellas hatte nunmehr Freiräume, und viel lief über die geschwächte Würgeser linke Seite. Nach Ecke fiel (75.) gar das 4:1 am kurzen rechten Pfosten. Zwei Minuten später ein Hoffnungsschimmer für den RSV: Nukovic gelang per Kopf das 4:2. Aber alle Hoffnung schwand fast im Gegenzug. Der Gästetorwart verhinderte mit einigen Aktionen in der zweiten Halbzeit weitere Gegentore.
Würges: Rock, Becker, Schmick (57. Bücher), Helling, Guerreiro-Chaparro, Erwe (57. Pedraza), Maxi Meuth, Fries, Sayan (66. Manuel Meuth), Kazerooni, Nukovic – Tore: 0:1 Nick Erwe (33.), 1:1 Athanasios Nakos (38.), 2:1 Mike de Afonso (43.), 3:1 Mike de Afonso (53.), 4:1 Konstantinos Koukoulis (75.), 4:2 Alen Nukovic (77.), 5:2 Stephane Eba Eba (78.) – Rot:  Chaparro (50./grobes Foulspiel) – SR:  Faulhaber (DJK Bad Homburg-Kirdorf) – Zuschauer: 180.

SV Elz – RSV Weyer 2:3 (2:1). Das Kirmesspiel begann aus Elzer Sicht sehr erfreulich. Es waren wenige Minuten gespielt, als es nach einer SVE-Ecke schon 1:0 stand. Moritz Born war als Letzter dran und schob den Ball über die Linie. Die Partie blieb sehr temporeich. Dennis Dietrich zog dann einfach mal aus der Distanz ab, und sein „Pfund“ senkte sich zum 2:0 in die Maschen (18.). Weyer fand in dieser Phase noch nicht zu seinem Spiel, und die Gelb-Schwarzen spielten diszipliniert und unbequem für den RSV. Aber der steht nicht umsonst auf Platz eins der Tabelle. Eine der wenigen Chancen genügte Torjäger Michael Schmitz zum Anschlusstreffer (40.). Gleich im Anschluss hatte Mustafa Günes noch eine gute Möglichkeit, er traf aber die Latte. Beide Teams kamen mit Elan aus der Kabine, ehe sich das Match etwas beruhigte. Nach einer leichten Berührung im Elzer Strafraum zeigte der Referee auf den Punkt, und Michael Schmitz verwandelte den fälligen Strafstoß zum Ausgleich. Im Anschluss spielte der RSV einen Angriff konsequent zu Ende; in erster Instanz konnte Kim Schmitt noch reagieren, aber den Nachschuss nutze David Seibel zum 2:3 (70.). In der Endphase wurde es noch einmal hektisch, die Dragusha-Elf drängte vehement auf den Ausgleich, war aber anfällig für Konter.     höl
Elz: Schmitt, Born, Amin, Neis, Koochi (61. Frackowiak) Balmert (72. Mohri) Dragusha, Schlag, Lübke, Dietrich, Günes (Koochi, Peters) –  Weyer: Hisenay, Haberkorn, Orani, Sawall, Uran, L. Seibel, D. Seibel, Kolodziejczyk, Schmitz, Schmidt, Petri (Schmitt, Böhme, Roth, Wind) – Tore: 1:0 Moritz Born (3.), 2:0 Dennis Dietrich (18.), 2:1 (40.), 2:2 (65./FE) beide Michael Schmitz, 2:3 David Seibel (70.) – SR: Amirian (Wiesbaden) – Zuschauer: 250.
 

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