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Fußball-Rheinlandliga: "Irrwisch" Moritz Hannappel

Nentershausen. Die Eisbachtaler Sportfreunde haben ihren Siegeszug fortgesetzt. Dieses Mal musste das Fußball-Rheinlandliga-Schlusslicht SG Badem mit 5:1 (2:0) dran glauben.
Ihr liebe Müh und Not hatte die Bademer Hintermannschaft um Manuel Berns (rechts) mit Eisbachtals Moritz Hannappel (links), der gleich dreimal ins Tor traf. Ihr liebe Müh und Not hatte die Bademer Hintermannschaft um Manuel Berns (rechts) mit Eisbachtals Moritz Hannappel (links), der gleich dreimal ins Tor traf.
Sportfreunde Eisbachtal – SG Badem 5:1 (2:0). Die Gäste aus der Eifel begannen kompakt und machten hinten erst einmal dicht. Die „Eisbären“ hatten es gegen diesen Abwehrriegel nicht leicht, und es fehlte der entscheidende Pass. Wie es gehen kann, zeigte die 20. Minute: Julian Hannappel bediente von links Moritz Hannappel, der im Strafraum gekonnt nachsetzte und zum Führungstreffer für die Westerwälder einnetzte. Hannappel war es in der Folge auch, der der Partie den Stempel aufdrückte. Zunächst servierte er einen Zuckerpass von rechts, bei dem sowohl Robin Stahlhofen als auch Marvin Heibel nur um Zentimeter den zweiten Treffer des Tages verpassten (21.). Für die sorgte wiederum Moritz Hannappel, der auf Vorlage Marvin Köglers zunächst an SG-Keeper Simon Eppers scheiterte, dann mit dem Kopf den Abpraller allerdings zur beruhigenden Pausenführung einnickte (45.+2).
Die SGB um Trainer Thomas Schon kam nur durch lange Bälle zu Halbchancen, doch hier war dreimal  SFE-Keeper Daniel Erbse den entscheidenden Tick schneller als der heraneilende Daniel Robertz. Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete: Moritz Hannappel sorgte mit seinem dritten Treffer auf Vorlage Marvin Heibels für die Vorentscheidung (46.), die er mit einem Pfostenschuss sogar noch hätte ausbauen können (53.).
Hiernach ließen die Gastgeber zusehends die Zügel schleifen, was Marco Reifenscheidt hörbar missfiel. Badem kam so zu Gelegenheiten, doch weder Mike Schwandt (62.) noch Daniel Robertz (66.) zogen ihren Nutzen daraus im Nentershäuser Dauerregen. Das tat wiederum Robin Stahlhofen, der zunächst in aller Seelenruhe einen Ball in den Winkel setzte (80.), ehe er auf Vorarbeit Marvin Heibels zum fünften „Eisbären“-Treffer einköpfte (90.+1). Der Gegentreffer des eingewechselten Jonas Rees wenige Minute zuvor (88.), war da nur ärgerliche Ergebniskosmetik. „Wir haben heute Moral bewiesen gegen eine der stärksten Mannschaften der Liga“, konnte Thomas Schon der 1:5-Niederlage durchaus Positives abgewinnen. Marco Reifenscheidt war zwar zufrieden mit dem Ergebnis, doch er fand auch Ansatzpunkte für die weitere Trainingsarbeit: „Heute hat teilweise der tödliche Pass gefehlt. Das müssen wir besser machen.“ Wermutstropfen aus Eisbachtaler Sicht: Max Olbrich verletzte sich in der ersten Halbzeit bei einem Zweikampf am rechten Fuß (gute Besserung!).

Eisbachtal: Erbse, Omotezako, Bulut, Kleinmann, Julian Hannappel (63. Dietz), Olbrich (36. Schuth), Ernet, Kögler, Moritz Hannappel (70. Lima), Stahlhofen, Heibel – Badem: Eppers, Becker, Epper, Stoffel, Berns, Espinosa, Schneider (66. Hüweler), Schwandt, Berscheid (74. Machon), Nierobis (83. Rees), Robertz – SR: Mroß (Wolken) – Zuschauer: 130 – Tore: 1:0 (20.), 2:0 (45.+2), 3:0 (46.) alle Moritz Hannappel, 4:0 Robin Stahlhofen (80.), 4:1 Jonas Rees (88.), 5:1 Robin Stahlhofen (90.+1).
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