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Limburger HC: Klare Leistungssteigerung

Von Die Limburger haben wieder einmal starke Moral bewiesen. Bei der Deutschen Meisterschaft früherer Bundesliga-Teams mussten die Säcker aus beruflichen Gründen auf einige Leistungsträger verzichten, daher ist der fünfte Rang eine hervorragende Endplatzierung.
Die Veteranen des Limburger HC wurden Fünfte bei der DM. Stehend, von links: Stefan Seck, Holger Schröder, Christan Predikant, Michael von Kunhardt, Olaf Jung, Peter Koch, Hermann Harteveld und Remo Wierschke. Sitzend, von links: Peter Blotz, Axel Schröder, Stephan Felix, Chris Gerber und Götz Müller. Die Veteranen des Limburger HC wurden Fünfte bei der DM. Stehend, von links: Stefan Seck, Holger Schröder, Christan Predikant, Michael von Kunhardt, Olaf Jung, Peter Koch, Hermann Harteveld und Remo Wierschke. Sitzend, von links: Peter Blotz, Axel Schröder, Stephan Felix, Chris Gerber und Götz Müller.
Duisburg-Raffelberg. 

Gleich im ersten Spiel, das auf einem nicht wirklich hockeytauglichen, sandigen, trockenen Kunstrasenplatz angesetzt war, musste die Limburger Truppe sich nach ausgeglichenem Spiel noch mit 0:2 Titelverteidiger Großflottbek geschlagen geben. Dann folgte das Hannover-Match. Nach einer überraschenden Aktion aus spitzem Winkel durch Ex-Nationalspieler Götz Müller, der genau wie der starke Christian Predikant das erste Mal das Säcker-Trikot trug, gingen die früheren Bundesligaspieler des LHC auch schnell und hochverdient mit 1:0 in Führung.. Wenige Minuten vor Schluss konnte Hannover hingegen völlig überraschend per Strafecke zum 1:1 ausgleichen. Kurz vor dem Schlusspfiff knallte ein gegnerischer Spieler die Kugel unter die Torlatte ins Netz. Zum Entsetzen der Säcker entschieden die Schiedsrichter auf Tor – Hannover hatte tatsächlich 2:1 gewonnen.

Im dritten Spiel galt es nun umso mehr, das Geschehene vergessen zu machen und gegen den Deutschen Meister von 2016, Stuttgarter Kickers, die Ehre zu retten. Nach wenigen Minuten stand es 1:0, als Michael von Kunhardt einen scharfen Schuss von „Pfalzsäcker“ Holger Schröder durch einen Stecher in das Tor der Stuttgarter lenkte.

Die Limburger Abwehr ließ über weite Strecken des Spiels überhaupt keine Gelegenheiten zu und stand sehr sicher. Chris Gerber, Olaf Jung, Christoph Gläser und Remo Wirschke organisierten eine sehr stabile Innenverteidigung sowie das defensive Mittelfeld, Hermann Hartevelt und Comeback-Spieler Stephan Felix hatten die Außenbahnen fest im Griff. Darauf aufbauend erzielten die Säcker nach einer wunderschönen Einzelleistung durch den sehr agilen Götz Müller ein Tor mit Ansage – das verdiente 2:0. Stuttgart konnte kurz vor Schluss nur noch verkürzen.

Im nunmehr bereits vierten Gruppenspiel an dem sehr kräftezehrenden ersten Turniertag ging es gegen UHC Hamburg auf Naturrasen um „alles oder nichts“. Die Säcker mussten unbedingt gewinnen, um noch eine kleine Chance auf das Viertelfinale zu haben. Hartevelt war es, der immer wieder unermüdlich Angriffe über die linke Seite initiierte. Das klug angelegte Naturrasenspiel der Säcker mündete in eine konsequente 1:0-Führung: Peter Koch war es vorbehalten, in einer reaktionsschnellen Aktion seinen ersten Treffer für die Domstädter überhaupt zu erzielen. Wenig später konnte Michael von Kunhardt gegen den Hamburger Innenverteidiger den Ball an der Mittellinie erobern, in den Schusskreis eindringen und zum 2:0 per Schuss ins kurze Eck erhöhen. Die Hanseaten warfen nun alles nach vorne, scheiterten jedoch immer wieder an dem fantastisch haltenden Stefan Seck. Was sie auch immer versuchten – sie konnten ihn nicht überwinden.

Da die anderen Teams in dieser „Hammergruppe“ sich gegenseitig Punkte abnahmen, hatten die Säcker sich tatsächlich doch noch und letztlich auch völlig verdient fürs Viertelfinale qualifiziert.

Den Favoriten geärgert

Am nächsten Morgen ging es nun gegen die ungeschlagenen Gladbacher, die Stars wie Welthockeyspieler Florian Kurz, Olympiasieger Klaus Michler sowie einige weitere Ex-Nationalspieler wie André Schiefer und Christian Kurz nominiert hatten. Nach wie vor hatte das LHC-Team jedoch nur einen Auswechselspieler – die Gladbacher hingegen einen kompletten Kader.

Ungeachtet dessen organisierte Chris Gerber das Defensivspiel gewohnt umsichtig, und Christian Predikant und Jörg Blotz trugen immer wieder gefährliche Angriffe nach vorne. Im Wesentlichen neutralisierten sich beide Teams, und zur Überraschung der zahlreichen Zuschauer stand es am Ende der regulären Spielzeit gegen die hoch favorisierten Gladbacher immer noch 0:0. Erst im entscheidenden Siebenmeterschießen konnte das Team vom Niederrhein sich knapp mit einem Tor mehr gegen die tapferen Säcker durchsetzen.

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