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Rudern: Krauses Geniestreich

Die renommierte internationale Regatta auf dem Ratzeburger See wurde für den Limburger Club für Wassersport zum Triumphzug. Aufs Wasser geschickt hatte der Verein Sophia und Nils Krause sowie Cara Pakszies. Bereits einen Tag vor Regattastart war eine nationale Rangliste im Bereich der U23-Senioren ausgefahren worden, bei der die Leistung im Einer und Zweier ohne (Riemenzweier) abgefragt werden sollte.
Foto: dpa Foto: dpa
Limburg/Ratzeburg. 

Nils Krause stellte sich auf dem Ratzeburger See im Einer der leichten Männer der Konkurrenz und kämpfte sich unter großem Krafteinsatz ins Finale der schnellsten acht Ruderer Deutschlands. Im Endlauf machten ihm ungünstige Windverhältnisse zu schaffen, dennoch wurde er akzeptabler Siebter. Diese Platzierung hatte Einfluss auf die nach der Rangliste gesetzten Doppelzweier-Kombinationen am Folgetag.

Krauses Partner kam aus dem B-Finale der Rangliste. Das rief beim Limburger zwar etwas Unmut hervor, dennoch sicherte sich das frisch zusammengesetzte Duo im B-Finale eines unglaublich starken Rennens den 2. Platz hinter Polen. Sonntags stieg Nils Krause in den Doppelvierer der leichten Männer und wurde Vierter hinter dem bereits fest gesetzten dänischen Nationalteam, den deutschen A-Senioren, die bereits über 23 Jahre alt sind, und den schnellsten vier U23-Ruderern der Rangliste. Nils Krause kann nach dem guten Anfang im A-Finale des Einers gespannt auf die Nominierungsregatta in Köln sein, wo er sicher für die Plätze in der Nationalmannschaft eine wichtige Rolle spielen wird.

Cara Pakszies ruderte einmal mehr im leichten Frauen-Zweier ohne Steuerfrau (Riemenzweier) und musste sich zunächst mit ihrer Partnerin aus Frankfurt lediglich im Vorlauf und dem Finale einem Boot geschlagen geben, das nur einen Hauch schneller unterwegs gewesen war. Am Tag zuvor war sie zum Vergleich gegen die schweren Frauen im Riemenzweier angetreten. In einem „schweren“ Rennen blieb ihr als leichte Frau nur der letzte Platz, doch auch dieser war keineswegs abgeschlagen zum nächsten Boot der schweren Frauen. Damit bestätigte Cara Pakszies ihre gute Leistung der vorherigen Regatten.

Im leichten U23-Einer setzte Sophia Krause sogleich ein hammermäßiges Ausrufezeichen in der nationalen Rangliste. Sie gewann ihren Vorlauf souverän und setzte im Finale noch eine Schippe drauf, indem sie ihrer Konkurrenz gnadenlos enteilte und mit etwas Wasser zum nächsten Verfolgerboot ins Ziel kam.

Damit ist Sophia Krause die momentan schnellste U23-Ruderin im leichten Frauen-Einer in Deutschland. Für sie ging es ebenfalls tags darauf in den Doppelzweier, den sie mit der Ranglistenzweiten bestritt. Nach Rang drei im Vorlauf, wusste sich die Kombination im Finale wieder ganz an die Spitze zu schieben und gewann deutlich vor der internationalen Konkurrenz.

Darüberhinaus setzte sich Sophia Krause mit einigem Abstand zur Konkurrenz im leichten Doppelzweier durch. Mit diesem goldenen Wochenende machte Sophia Krause einen riesigen Schritt in Richtung U23-Weltmeisterschaft, für die sie nur noch bei der Deutschen Kleinboot-Meisterschaft in Köln den Doppelzweier gewinnen muss.

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