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Fußball-Gruppenliga Wiesbaden: Manuel Meuth und der RSV Würges mischen die Liga auf

Von Auf Rang drei ist der SV Rot-Weiß Hadamar 2 in der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden geklettert. Der RSV Würges punktete bei Germania Weilbach.
Alaa Eddine El Funte (RSV Würges) beim Freistoß. Alaa Eddine El Funte (RSV Würges) beim Freistoß.
Limburg. 

Das solideste der drei Teams aus dem NNP-Land in der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden, die Hessenliga-Reserve des SV RW Hadamar, ist nach dem imponierenden 5:1-Sieg in Niederhöchstadt Tabellendritter. Aber alle Achtung nach wie vor vor Aufsteiger RSV Würges, der aus Weilbach mit einem Punktgewinn zurückkehrte und jetzt Rang zwölf einnimmt. Tristesse herrscht hingegen beim RSV Weyer, der gegen die SG Höchst mit 0:2 verlor und jetzt Dreizehnter ist.

Germania Weilbach – RSV Würges 2:2 (0:1). Die Heimmannschaft erwischte den besseren Start und kam bereits in der 3. Minute zu einer guten Gelegenheit. Nach einem Stellungsfehler in der RSV-Defensive landete die Kugel bei Watanabe, sein Lupfer über den herauskommenden Jens Rock ging allerdings knapp neben das Tor. Der RSV antwortete nur fünf Minuten später mit einer Flanke von Patrick Malicha und einem Kopfball Lukas Hohlys. Nach einer mißglückten Abseitsfalle vergab Özveren, der an der Fußabwehr Jens Rocks scheiterte (22.). Zwei Minuten später köpfte der starke Alaa El Funte ans Lattenkreuz, der Abraller landete bei Torjäger Manu Meuth, der ohne Probleme zum 0:1 einschoss.

Die Weilbacher kamen deutlich besser aus der Pause und spielten mit viel Druck. Nach einer „Ping-Pong-Situation“ im Strafraum erzielte Schönweitz aus fünf Metern den Ausgleich. Drei Minuten später dann sogar die Führung für Weilbach: Einen schönen Pass hatte Tsugawa aufgenommen, umkurvte Jens Rock und schob den Ball ins leere Würgeser Tor. In dieser Phase hätte Weilbach das Spiel für sich entscheiden können. Der RSV kämpfte sich aber wieder zurück. Manu Meuth verpasste mit seinem Schuss aus 16 Metern nur knapp, aber auch einen Weilbacher Kopfball wurde von Jens Rock entschärft. Der schönste Spielzug sollte dann den Ausgleich bringen: Der RSV spielte schnell nach vorne auf Alaa El Funte. Dieser tanzte seinen Gegenspieler aus und flankte genau auf den heranstürmenden Manu Meuth, der nur noch den Kopf hinhalten musste (70.).
Würges: Rock, Pickhardt, Malicha, Nukovic, Wagner, Glasner, Hohly, Meuth, El Funte, Harmouch, Diehl (Nemirowitsch, Reitz, Bücher – Tore: 0:1 Manuel Meuth (24.), 1:1 Schönweitz (48.), 2:1 Tsugawa (51.), 2:2 Manuel Meuth (70.) – Zuschauer: 100.

RSV Weyer – SG Höchst 0:2 (0:1). Dass die SG Höchst nicht der Aufbaugegner wurde, der die nun seit vier Spielen andauernde Serie ohne Tor und Punkt des RSV beendete, war nicht wirklich überraschend. Höchst präsentierte sich lediglich in läuferischer Hinsicht meisterlich, in allen anderen Belangen war Weyer wenigstens gleichwertig. Glück hatte der RSV in der 3. Minute, als ein Eckball der SG durch den kompletten Torraum segelte und der völlig frei stehende Sidibe den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Der nach herausragendem Pass frei vor dem Tor auftauchende Antinac fand in Hisenay seinen Meister.

Die erste gefährliche Offensivaktion der Einheimischen verzeichnete Orani, scheiterte aber an Gästetorwart Sen. In der 2. Minute der Nachspielzeit setzte sich El Ouardani über links durch und schob flach zur Halbzeitführung ins Tor. In der 48. Minute landete ein gleich zweifach per Kopf verlängerter Freistoß vor den Füßen von da Silva, der keine Probleme hatte, einzuschieben. Weyer ließ sich hiervon nicht beeindrucken und agierte nun wesentlich offensiver. Insbesondere der eingewechselte Dennis Wecker machte über links mächtig Dampf, ein Schuss von ihm konnte gerade noch auf der Linie geklärt werden (53.). Zwei Distanzschüsse Seibels verfehlten ihr Ziel. Michael Schmitz bekam nach 70 Minuten im allerletzten Moment den Ball einschussbereit vom Fuß gespitzelt, Timo Wind zögerte mit dem Abschluss einen Augenblick zu lang (76.). .). Von Höchst war in der Offensive so gut wie nichts mehr zu sehen, gingen aber dennoch als Sieger vom Platz. Weyer erzielte zwar wieder kein Tor, darf aber ob der gezeigten Leistung optimistisch in die Zukunft blicken.

Weyer: Hisenay, Orani (56. Katik), Roth, Sawall, Buschmann, Schmitz, Seibel, T. Wind, Kolodziejczyk (46. Wecker), Neugebauer, Petri – Tore: 0:1 Reda El Ouarandi (45.+2), 0:2 Marvin da Silva (48.) – SR: Wacker (Niddatal) – Zuschauer: 80 – Gelb-Rot: Petri (W./85./Foulspiel).

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