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Fußball-Hessenliga: Nicht schön - aber drei Punkte

In der Fußball-Hessenliga hat der SV Rot-Weiß Hadamar den zweiten Sieg in Folge gefeiert und sich damit von den Abstiegsplätzen zunächst einmal verabschiedet.
Der Griesheimer Jordan Dörr taucht im Kampf um den Ball unter dem Hadamarer Marius Löbig ab. Der Griesheimer Jordan Dörr taucht im Kampf um den Ball unter dem Hadamarer Marius Löbig ab.
Hadamar/Griesheim. 

VON PATRICK JAHN

SC Viktoria Griesheim – SV Rot-Weiß Hadamar 0:2 (0:1). Erwartungsgemäß für ein Kellerduell boten die 22 Akteure im ersten Durchgang Fußball-Magerkost. Während Griesheim beinahe nur mit langen Bällen operierte, waren es auf Hadamarer Seite nur unwesentlich weniger. Spielfluss? Fehlanzeige. Beide Mannschaften produzierten etliche Fehlpässe, und begingen zu allem Überfluss auch noch kleine Fouls en masse.
Nachdem die Fürstenstädter vor allem in der Anfangsphase die ein oder andere Unsicherheit offenbart hatten, wurde es gegen Ende der ersten Halbzeit etwas besser. Es dauerte aber dennoch bis zur 37. Minute, ehe Rot-Weiß in Person von Jann Bangert erstmals aufs Tor schoss – Paul Jivan hatte damit aber keine große Mühe.
120 Sekunden später gingen die Hadamarer aber in Führung: Jonas Herdering legte den Ball für Jann Bangert ab, dessen 16-Meter-Schuss Elmir Muhic unhaltbar zum 0:1 abfälschte (39.). So gut der erste Abschnitt aus Sicht der Kierdorf-Elf endete, so gut fing auch der zweite an: Jann Bangert hatte eine Ecke auf den kurzen Pfosten geschlagen, wo Jonas Herdering am höchsten stieg und zum 0:2 einschädelte (50.) – die Hadamarer Qualitäten bei ruhenden Bällen bleiben unbestritten. Griesheim wirkte wie gelähmt, und hatte nur fünf Minuten später Glück, dass Yves Böttler nach Zuspiel des eingewechselten Jerome Zey nur den Pfosten getroffen hatte (55.).
Die Gastgeber waren fortan gezwungen, mehr Risiko zu gehen. Hadamar lauerte auf Konter, spielte diese aber oftmals nicht gut zu Ende. Da die Viktoria in der Offensive für einen Hessenligisten aber unfassbar harmlos agierte und nahezu gar nicht zu Abschlüssen kam, hatten Mirko Dimter und der erneut starke Oliver Pandov keine große Mühe, die „Null“ zu halten.
Auch in den Schlussminuten taten die Rot-Weißen nicht mehr als notwendig und durften sich am Ende über den „Auswärtsdreier“ freuen gegen einen Gegner, der in dieser Verfassung die Liga nicht halten wird. Schön anzusehen waren die 90 Minuten zwar nicht, aber das interessiert in ein paar Tagen ohnehin niemanden mehr.
Griesheim: Jivan, Jakubovic, Muhic, Kazimi, Muhl, Kresovic (78. Araujo da Silva), Volk, El Fahfouhy, Arslan (78. Kuhl), Dörr (31. Philip Jordan), Tatchouop – Hadamar: Strauch, Dimter, Schraut, Mar. Neugebauer, Kröner, Böttler (89. Mat. Neugebauer), Rücker, Löbig (46. Zey), Herdering, Bangert (90. Gerwalt), Pandov – SR: Trumpfheller (Erbach) – Tore: 0:1 Jann Bangert (39.), 0:2 Jonas Herdering (51.) – Zuschauer: 250.

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