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Fußball-Gruppenliga Wiesbaden: RSV Weyer rehabilitiert sich

Der RSV Weyer hat die in Hadamar erlittene Scharte gegen den RSV Würges ausmerzt. Der 3:1-Sieg bedeutet Platz drei, während die Würgeser jetzt mitten im Abstiegskampf der „Todesliga“ auf Rang 13 stecken. Der SV Rot-Weiß Hadamar 2 hielt sich mit 1:0 in Weilbach schadlos und hält als Fünfter Anschluss. mor
Foto: Thomas Klein (Sportfoto Klein)

RSV Weyer – RSV Würges 3:1 (0:1). Weyer konnte nicht an die guten Offensivleistungen aus den vorangegangenen Heimspielen anknüpfen. Hüben wie drüben gab es kaum Torchancen, außer bei Standards. Hier hatte Weyer nach 18 Minuten zunächst Pech, als Berenga Buschmann per Kopf nach Ecke den Pfosten traf. Kurz darauf war Weyer im Glück, als Manuel Meudts Kopfball im Tor zappelte, das Gespann aber überraschend auf Abseits entschied. In der Nachspielzeit ging Würges in Führung: Ein Eckball segelte im Torraum an Freund und Feind vorbei und fand in Manuel Meudt einen dankbaren Abnehmer. Durchgang zwei entschädigte dann für die Magerkost aus den ersten 45 Minuten. Weyer kam nach offensivem Doppelwechsel mit viel Druck aus der Kabine. Keine drei Minuten waren gespielt, als Timo Wind nach Solo über links flach ins rechte Eck einschob. In der 49. Minute wurde Berenga Buschmanns Kopfball von Jens Rock an den Pfosten gelenkt. Dasselbe Kunststück gelang Leotrim Hisenay, der einen Freistoß des brandgefährlichen Manuel Meudt entschärfte. Der hatte nach einer guten Stunde erneut die Führung auf dem Fuß, Lirim Orani klärte auf der Linie für seinen bereits umspielten Torwart. Nach 72 Minuten dribbelte sich Dennis Wecker durch den Würgeser Strafraum und wurde von Jens Rock zu Fall gebracht. Beim Strafstoß hätte Jens Rock seinen Fehler fast wieder gutgemacht, aber Michael Schmitz’ Schuss war zu platziert. Timo Wind war es vorbehalten, das Spiel nach 88 Minuten mit einem Schlenzer ins rechte Eck zu entscheiden.
Weyer: Hisenay, Orani, Sawall, Buschmann, Din, Uran (46. Wind), D. Seibel (77. L. Seibel), Schmitz, Neugebauer, Kolodziejczyk (46. Wecker), Roth – Würges: Rock, Bücher (87. Hörning), Pickhardt (77. Szekely), Helling, Reitz, Nukovic, Kazerooni, El Funte, Meudt, Harmouch, Diehl – Tore: 0:1 Manuel Meudt (45.), 1:1 Timo Wind (47.), 2:1 Michael Schmitz (73., FE), 3:1 Timo Wind (88.) – SR: Pfeiffer (Butzbach) – Zuschauer: 120.


Germania Weilbach – SV RW Hadamar 2 0:1 (0:0). Die gegen den Abstieg kämpfenden Weilbacher, die seit mehr als zehn Jahren ununterbrochen der Liga angehören, waren der erwartet unangenehme Gegner, der sich meist auf die Defensive konzentrierte. In der ausgeglichen verlaufenen ersten Spielhälfte ergaben sich für den SVH nur wenige Möglichkeiten. Die besten vergaben Marc Henkes (20.) und Jörn Heep. Miguel Granja machte nach mehr als vier Monaten verletzungsbedingter Pause erste „Gehversuche“ im Gruppenliga-Team. Direkt nach Wiederbeginn hatte erneut Kapitän Marc Henkes eine große Gelegenheit vergeben (46.). Samim Mansur verzog (49.) frei vor dem Tor. Nach knapp einer Stunde endlich das längst überfällige 0:1: Nach einem Konterangriff behielt Samim Mansur vor dem Gehäuse dieses Mal die Ruhe und „tunnelte“ Altmeister Asmeron im Germania-Tor. Es war der Tag des Samim Mansur, wenngleich der Außenbahnspieler im Rot-Weiß Team (71.) die nächste dicke Gelegenheit für sein Team vergab. Als auch Nogi Yoguchi (85.) kurz nach seiner Einwechselung eine weitere Gelegenheit ausließ, musste sich die Elf von Sascha Merfels mit dem knappen, aber aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten hochverdienten Erfolg begnügen. Ein gelungener Einstand für den Trainer: Sechs Punkte aus zwei Spielen können sich sehen lassen.    rei
Hadamar: Durek, Tuzlak (80. Steul), Winter, Takizawa, Heep, Mansur (83. Noguchi), Henkes, Granja, Nogi, (67. Tristan Burggraf), Schneider, Merfels – Tor: 0:1 Samim Mansur (58.) – SR: Götte (Nierstein) – Zuschauer: 80.

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