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Fußball-Hessenliga: SV Rot-Weiß Hadamar: Gnadenlos erfolgreich

In der Fußball-Hessenliga scheint der SV Rot-Weiß Hadamar nicht zu stoppen zu sein. Auch im unangenehmen Auswärtsspiel beim SV Buchonia Flieden feierten die Fürstenstädter trotz frühem 0:1-Rückstand einen 3:1-Sieg. Tabellenplatz fünf ist nach nun sieben unbesiegten Spielen fest in Hadamarer Hand.
Jonas Herdering, Torschütze für den SV Rot-Weiß Hadamar. Foto: Verein Jonas Herdering, Torschütze für den SV Rot-Weiß Hadamar. Foto: Verein
VON PATRICK JAHN SV Buchonia Flieden – SV Rot-Weiß Hadamar 1:3 (1:3). Dass Kampf bei schwierigen Platzverhältnissen Trumpf sein würde, war der Mannschaft von Trainer Torsten Kierdorf klar. Dennoch waren es die Buchonen, die in den ersten 20 Minuten das bessere Team waren. Aggressiv in den Zweikämpfen, lange Bälle auf Stoßstürmer Fabian Schaub – der Matchplan ging zunächst einmal auf. Vor allem, als das Spielgerät bereits nach neun Minuten im Hadamarer Kasten lag: Taras Zaviiskyi hatte Mirko Dimter aussteigen lassen, ehe Marc Götze am langen Pfosten zum 1:0 vollendete. Doch Hadamar wäre nicht Hadamar, würde es in diesen Wochen und Monaten nicht postwendend zurückkommen. Fünf Minuten später fälschte Mike Weismantel einen 16-Meter-Schuss Jonas Herderings derart unglücklich ab, dass der Ball zum 1:1 in die Maschen flog (13.). Die Osthessen zeigten sich aber nur wenig geschockt und blieben zunächst noch leicht tonangebend. Torsten Kierdorf wechselte nach einer knappen halben Stunde taktisch bedingt aus: Oliver Pandov, der in den Luftduellen mit Fabian Schaub kaum Land gesehen hatte, wurde durch Patrick Kuczok ersetzt. Und natürlich – der „Joker“ höchstpersönlich brachte die Gäste bald in Front. Eine der gefürchteten Eckball-Varianten von Jonas Herdering landete am zweiten Pfosten, wo Patrick Kuczok nur noch das Füßchen hinhalten musste – 1:2 (36.). Und weil ruhende Bälle eben ein probates Mittel sind, durfte der SVH unmittelbar vor dem Pausenpfiff schon wieder jubeln: Jonas Herderings Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Mirko Dimter Richtung Tor, wo Keeper Lukas Hohmann noch zur Stelle war, doch Yves Böttler vollstreckte in Torjägermanier zum 1:3 (45.+1). Flieden kam wütend aus der Kabine und agierte nach einer Stunde deutlich offensiver, was den Fürstenstädtern reichlich Räume zum Kontern brachte. Was sich die Kierdorf-Elf ankreiden lassen musste, war die Tatsache, nicht viel früher den Sack zugemacht zu haben. Alleine Jann Bangert tauchte dreimal frei vor Lukas Hohmann auf. Auch Yves Böttler, Marius Löbig und später Jerome Zey (87., Latte) versäumten einen weitaus höheren Sieg. So musste Hadamar noch hier und da die Luft anhalten, ehe der gute Schiedsrichter Mirko Radl den Schlussstrich unter ein Spiel zog, das insgesamt verdient an die Rot-Weißen ging. Flieden: L. Hohmann, Gaul (63. Bartel), N. Hohmann, Leibold, Weismantel (75. Bohl), Sarvan, Zaviiskyi, Zeller (46. Hack), Götze, Rumpeltes, Schaub – Hadamar: Strauch, Dimter, Schraut, Mar. Neugebauer, Kröner, Böttler (68. Zey), Rücker, Löbig (84. Zouaoui), Herdering, Bangert, Pandov (28. Kuczok) – SR: Radl (Biebesheim) – Tore: 1:0 Marc Götze (9.), 1:1 Jonas Herdering (13.), 1:2 Patrick Kuczok (36.), 1:3 Yves Böttler (45.+1) – Zuschauer: 350.
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