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Trauer um Holger Henkel

So kannte man Holger Henkel †. An seinem Schreibtisch feilte er lange Jahre an der Zukunft des Fußballkreises. Foto: Picasa So kannte man Holger Henkel †. An seinem Schreibtisch feilte er lange Jahre an der Zukunft des Fußballkreises.
Elz-Malmeneich. 

Der Fußballkreis Limburg-Weilburg trauert um einen weiteren „Großen“ aus der Vorstandsebene: Gestern verstarb Ehrenkreisfußballwart Holger Henkel nach langer schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren. Er hinterlässt seine Frau Margarete sowie zwei erwachsene Kinder mit Familien.

Den gebürtigen Spangenberger hatte es im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Bad Camberg verschlagen, wo Holger Henkel seine Kindheit verbrachte. Seine spätere Ehefrau lernte der Polizeibeamte auf einer Dienstfahrt nach Malmeneich kennen. Sportlich führte ihn der Weg bald zum SV Elz. Dort war Holger Henkel zunächst Jugendbetreuer, ehe er den Verein zweimal als Vorsitzender (1976 bis 1986 und 1989 bis 1994) führte. Doch der in Malmeneich lebende Holger Henkel kam noch höher hinaus: Zunächst führte er die Kreisligen C und B, war als Freizeitsportbeauftragter aktiv und fungierte bis zur Auflösung der Bezirke 2008 seit 1994 als stellvertretender Bezirksfußballwart. Zwei Jahre später wurde er im Altkreis Limburg zum Nachfolger von Fußballwart Herbert Loke gewählt. 2012 gab Holger Henkel das Amt nach schweren Querelen mit dem Kreisschiedsrichterausschuss an Jörn Metzler weiter.

Stellvertretender Vorsitzender war Holger Henkel allerdings auch im Sportkreis Limburg-Weilburg unter der Führung von Hermann Klaus. Seit 2000 bis 2012 hatte er sich zudem als Ehrenamtsbeauftragter im Fußballkreis verdient gemacht und war Mitglied im Verbandsvorstand des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV). Zudem war der Geschäftsmann Holger Henkel Vorsitzender des Hadamarer Handelsrings.

Holger Henkel war ein stets harmoniebedürftiger Mensch, dem Streitigkeiten ein Dorn im Auge waren und sehr weh taten. Immer war er bemüht, zu schlichten und Konflikte lösen, wo er sie erkannte. Dabei war der Malmeneicher niemals nachtragend. Ein Handschlag genügte ihm, um wieder Frieden zu schließen. Mit Holger Henkel, der seine schwere Krankheit tapfer ertrug und stets kämpfte, verliert die Fußballfamilie ein Stück ihrer Seele.

(kvb,mor)
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