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Fußball-Verbandsliga Mitte: TuS Dietkirchen auf dem Weg zum Top-Team

Klare Verhältnisse herrschten auf dem Dietkircher Reckenforst. Der TuS gewann das Derby gegen den FC Waldbrunn klar mit 5:0, stürzte den Gegner in eine unsichere Zukunft in der Fußball-Verbandsliga Mitte und reift selbst immer mehr zum Spitzenteam. mor
Waldbrunns Nils Egenolf (5) muss in höchster Not gegen den brandgefährlichen Dietkircher Jason Schäfer retten. Foto: Klaus-Dieter Häring Foto: Klaus-Dieter Häring Waldbrunns Nils Egenolf (5) muss in höchster Not gegen den brandgefährlichen Dietkircher Jason Schäfer retten. Foto: Klaus-Dieter Häring
TuS Dietkirchen – FC Waldbrunn 5:0 (2:0). Wenn man gegen den FC Waldbrunn auf den Platz läuft, ist es beim Anpfiff vergleichbar mit dem Öffnen einer Wundertüte. Man weiß nicht, was drin ist. Das erste Häppchen aus der Wundertüte: Jason Schaefer verwandelt in der 3. Minute einen 20-Meter-Freistoß durch die Mauer zum 1:0. Eine Vielzahl von Freistößen wurden in Beteiligung des ehemaligen und sehr geschätzten TuS-Spielers Miguel Granja ausgeführt – ohne Erfolg. Dietkirchen spielte in der ersten Halbzeit in die immer tiefer stehende Sonne, was der FC durch hohe Bälle nutzen wollte. Die kopfballstarke TuS-Abwehr wusste die Versuche zu vereiteln. Auffälligster Einheimischer: Marco Müller. Wie aufgedreht war er überall zu finden, mit nicht mehr zählbaren Kontakten die Bälle verteilend. Aus dem Nichts (29.) ein 40-Meter-Pass von Schäfer auf Leukel, der sich an der Strafraumgrenze zwischen zwei Abwehrspieler klemmte: 2:0. In der 31. Minute sprang Steffen Moritz nach einem Freistoß von der Mittellinie aus kurzer Distanz am Ball vorbei. In der 34. Minute blitzte für einen Moment die List von Granja auf: Einen Ballverlust des TuS versuchte er mit einem Heber über den etwas zu weit vorne stehenden Laux abzuschließen. Knapp übers Tor. Die größte Chance für den FCW: Bei einem schnellen Angriff über rechts mit scharfer Flanke in den Fünfer schoss Lukas Scholl Raphael Laux den Ball in die Arme. Vorher war Schäfer mit einer im Zweikampf zugefügten Nasenverletzung liegengeblieben: Krankenwagen. Nach einer Ecke hämmerte Bergs (55.) den Ball an die Latte und läutete damit den Anfang vom Ende des FCW ein. Ein Traumpass (60.) von Zuckrigl quer über das Feld in den Lauf des freien Mink, der sich in aller Ruhe das Ziel aussuchen konnte: 3:0. Ecke von Mink, Bergs verlängerte, und Robin Dankof brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten: 4:0 (62.). Sechs Minuten danach fing Zuckrigl einen bereits abgewehrten Ball am 16er ab: 5:0. Von den Waldbrunnern war über das gesamte Spiel zu wenig zu sehen. Nach dem Schlusspfiff lauter lächelnde Dietkircher Gesichter wie bei einem Kind, das in der Wundertüte einen Hauptgewinn gezogen hat. Ein Gedanke sei erlaubt: Man stelle sich ein 24-Stunden-Rennen von Le Mans vor, bei dem ein Team in den gesamten 24 Stunden nur 13-mal an die Box musste. So ähnlich ist es mit dem TuS Dietkirchen in dieser Saison. In einem 24-Stunden-Verbandsligaspiel gegen einen hochwertigen Gegner musste Torwart Laux in der gesamten Saison bis jetzt nur 13-mal hinter sich greifen. Furchteinflößend für jeden Gegner! Dietkirchen: Laux, Nickmann, N. Schmitt, Rademacher (70.Dietrich), Müller (76. Stahl), Hautzel, Schäfer (52. Mink), Leukel, Dankof, Zuckrigl, Bergs – Waldbrunn: Goeltl, Form (61. R. Scholl), Neuhof (45.Schäfer), Egenolf, Steinhauer, Mehr, L. Scholl, Fürstenau, Breuer, Granja (66.Mühl), Moritz – Tore: 1:0 Jason Schäfer (3.), 2:0 Dennis Leukel (29.), 3:0 Jonathan Mink (60.), 4:0 Robin Dankof (62.), 5:0 Maximilian Zuckrigl (68.) – SR: Glaser (Wiesbaden) – Zuschauer: 550. pb
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