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Rudern: Von Null auf den elften Platz

Zum Auftakt der Bundesliga erreicht der neue Domstadtachter den Gesamtrang elf.
Die Renngemeinschaft Limburg/Wetzlar nimmt Fahrt auf. Die Renngemeinschaft Limburg/Wetzlar nimmt Fahrt auf.
Limburg. 

Etwa 10 000 Zuschauer waren in die „Main-Arena“ gekommen, um den Start in die Saison 2018 zu erleben. Immerhin hatte die Ruder-Bundesliga eine achtmonatige Pause eingelegt. Zu den 18 Bundesligisten gehört nun auch der Domstadtachter Wetzlar/Limburg. „Ein dickes Ausrufezeichen hinter ihren Teamnamen“ habe der Neuling gemacht, betonte Veranstaltungsmoderator Boris Orlowski. Platz elf erreichte das Team mit der Startnummer 18, das war vielversprechend. Zum Sieger des Saison-Auftakts in Frankfurt avancierte das „Team Black“ aus Minden.

Bei imposanter Kulisse und optimalem Wetter zeigte sich die Stärke der jungen Wetzlarer und Limburger Ruderer. Nach einem noch etwas zögerlichen Auftakt im Zeitfahren stand das Rennen gegen den favorisierten Emscher Hammer auf dem Programm. Hier mussten sie sich zwar – sehr knapp – geschlagen geben, im darauf folgenden „Hessen-Derby“ gegen das Liga-Urgestein vom Sparkasse-Gießen-Achter bewiesen sie jedoch was in ihnen steckt und verwiesen den Konkurrenten mit fast einer Bootslänge auf den hinteren Platz.

Auch das letzte Rennen des Tages konnten die Domstädter gewinnen – dies brachte insgesamt den elften Platz. Den Achter um den Wetzlarer Coach Robert Gold bildeten in Frankfurt seine Schüler Sven Förster, Till Hargarter und David Wagner sowie aus Limburg Simon Schmidt, Moritz Krekel, Simon Weber, Philipp Richard, Felix Hackenbroch und Steuerfrau Anna-Lisa Thorn. Zum Team gehörten auch die in weiteren Rennen eingesetzten Limburger Felix Wüst, Tom Hinrichs, Elias Sehr und Christian Hackenbroch sowie die Wetzlarer Florian Horz und Susi Seelbach (Steuerfrau).

Das Teilnehmerfeld liegt sehr dicht beisammen, dies verspricht eine spannende Liga. Der nächste Wettkampftag findet am 9. Juni in Werder/Havel statt.

„Zu dem Zusammenschluss zum Domstadtachter Wetzlar/Limburg kam es, weil die jeweiligen Vereine nicht die Möglichkeit haben, alleine einen Achter auf die Beine zu stellen, und die Zusammenarbeit der Rudergesellschaft Wetzlar mit dem Limburger Club für Wassersport lief in den letzten Jahren hervorragend. Es gab wiederholt Renngemeinschaften, die äußerst erfolgreich waren“, begründete Sabine Hargarter-Kornder, Pressewartin RG Wetzlar, die Maßnahme.

(fri)

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