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14. Wildsächser Wald-und Weiherlauf: 176 Läufer starten in Wildsachsen

176 Teilnehmer, ideales Wetter, eine flotte Organisation und gute Leistungen – der „14. Wildsächser Wald-und Weiherlauf“ wurde zu einem vollen Erfolg.
Kamen schnell aus den Startlöchern: Die Starter beim Hauptlauf in Wildsachsen. Foto: Marcel Lorenz Kamen schnell aus den Startlöchern: Die Starter beim Hauptlauf in Wildsachsen.
Wildsachsen. 

„Alles steht und fällt mit dem Wetter“, hatte der Vorsitzende der SG Wildsachsen, Jürgen Noll, vor dem „14. Süwag-Energielauf prophezeit. Und er hatte recht. Bei idealem Wetter kamen 176 Teilnehmer ins Ziel. So groß war das Interesse nur in den ersten Jahren.

Den Hauptlauf über 10 Kilometer gewann der 51 Jahre alte Marcus Riefer vom SSC Hanau-Rodenbach in 39:23 Minuten vor Jan Göttsche von den Globerunners (41:17) und Mátyás Biscák (41:54), dem Flötisten des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, der wieder mit zwei Musiker-Kollegen nach Wildsachsen gekommen war.

Sieger Marcus Riefer war zum ersten Mal in Wildsachsen am Start und hatte sich kurzfristig am Morgen für die Teilnahme entschieden: „Ich liebe es, wenn es rauf und runter geht. Das ist ein toller Lauf.“ Jan Göttsche kommt aus Bonn, war zum vierten Mal in Wildsachsen am Start und lobte die schöne Strecke.

Schnellste Frau war als Gesamt-17. Susan Clapham im Trikot des SC Steinberg in 47:53 Minuten. Sie stammt aus Manchester, ist auf Verwandtenbesuch bei Daniel Potapszuk vom SC Steinberg, der in 45:52 Minuten Zwölfter der Gesamtwertung wurde und sie einfach mitgenommen hatte. Der Engländerin hat es im Taunus gefallen.

Beim Jugend- und Einsteigerlauf über 4 Kilometer ließ die 14 Jahre alte Nina Beidl vom SSC-Hanau-Rodenbach die Männer alt aussehen. Sie gewann in 17:17 Minuten vor ihrem Vater und Trainer Marc Beidl (17:19), der Mühe hatte, seinem Sprössling zu folgen. „Wir haben einen Lauf über etwa 5 Kilometer mit etwa 100 Höhenmetern gesucht und sind in Wildsachsen gelandet“, erzählte Marc Beidl, der mit dem Ergebnis zufrieden war. Dritter wurde der Jugendliche Elias Spreu (TSG Niederhofheim/17:26) vor Sven Kilian (SG Wildsachsen/18:45) und Victoria Höfer (Bremthal/19:22), die für den Triathlon-Verein TSG Limbach startet.

Für Kinder und Eltern wurde in Wildsachsen das Finale der Hofheimer Schüler-Laufserie um den „Heiße Socke-Cup“ zu einem besonderen Ereignis. Nach den Läufen in Langenhain, Lorsbach und Wallau kamen in Wildsachsen 75 Kids im Lauf über einen Kilometer ins Ziel. Die Knirpse sprachen im Ziel auch stolz über ihre Leistungen. Der elf Jahre alte Sieger Lasse Vömel vom TV Wallau (4:10 Minuten) spielt Fußball, betreibt Leistungsturnen und Leichtathletik, hat kaum einen Tag ohne Sport. Er ist beim „Heiße Socke-Cup“ seit Jahren genauso erfolgreich wie der Zweite Leon von Bremer (TSG Marxheim/ebenfalls 4:10). Schnellstes Mädchen war Liv Minzemay (SaFo Frankfurt) in 4:32 Minuten vor Sarah Hossenfelder (SC Glashütten/4:35). Die neunjährige Sarah hatte vor einem Jahr die Gesamtwertung gewonnen.

Ende gut, alles gut. Aber es hing am seidenen Faden, ob der Lauf in diesem Jahr stattfinden kann. Es war fraglich, ob die nötigen Helfer zusammenkommen, weil die Ehrenamtlichen der SG Wildsachsen derzeit stark gefordert sind. Der Vereinsvorsitzende Jürgen Noll: „Die Wildsachsenhalle wird umgebaut, und unser Verein beteiligt sich mit 100 000 Euro. Da sind Benefizveranstaltungen mit ehrenamtlichem Engagement in vielerlei Hinsicht notwendig, so dass wir alle stark eingespannt sind.“ Auch der Erlös von Speisen und Getränken aus dem Wald- und Weiherlauf fließt in das Umbauprojekt.

(mir)
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