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Wasserspringen: 31 Pokale für die Höchster Springer

Die Wasserspringer des Höchster Schwimmvereins räumten beim Härveli Cup in Helsinki ab.
Stolz präsentieren die Höchster Wasserspringer ihre Pokale. Stolz präsentieren die Höchster Wasserspringer ihre Pokale.
Höchst. 

Schwer bepackt kehrten die elf Wasserspringer des Höchster SV aus Helsinki zurück. Im Gepäck hatten sie 31 Pokale. „Wir sind mit Medaillenhoffnungen gestartet“, berichtete Susanne Beyer, Trainerin und Springwartin des Hessischen Wasserspringverbandes, „dass unsere Sportler bei diesem internationalen Wettkampf so abräumen würden, hätten wir nie gedacht“. Bei dem Wettkampf starteten acht Nationen, darunter Mitglieder der Nationalmannschaft aus Dänemark, Norwegen und Russland. Doch holten die Höchster zwölf Mal Gold, sieben Mal Silber und vier Mal Bronze.

Starke Leistungen zeigten die jüngsten Springer. Alfredo Ryan gewann eine Gold- und Silbermedaille. Er hatte sich gewünscht, die beiden russischen Springer zu schlagen, was ihm mit dem letzten Sprung gelang. Dies brachte ihm eine Einladung zum Probetraining im Bundesstützpunkt in Dresden.

Auch Max Wittig räumte kräftig ab. In den Einzeldisziplinen 1m, 3m und vom Turm holte er drei Mal Bronze. Mit Sonja Schmidt holte er im Synchronspringen vom 1m- und 3m-Brett den Titel. In den Einzeldisziplinen schaffte es Sonja Schmidt nicht aufs Treppchen und erreichte die Plätze vier, fünf und sechs. Sie hatte aber sehr starke Konkurrenz aus Russland und Norwegen. Die Springerinnen zeigten sehr hohe Schwierigkeitsgrade, daran wird sie im Sommer arbeiten.

Wolf Doebel startete in der B-Jugend und gewann drei Mal Silber in den Einzeldisziplinen. Mit Jan Viola holte er im Synchronspringen vom 3m Brett und vom Turm jeweils Gold und mit Carina Junker Gold im Teamwettkampf der offenen Klasse. Carina Junkter setzte sich gegen die Norwegerinnen in der offenen Klasse durch und holte jeweils Gold. Thea Schwebs sicherte sich zwei Mal Silber vom 3m Brett und Turm. Mit Carina Junkter gewann sie im Synchronspringen vom Turm Gold.

Als Auftakt vom 1m-Brett der Männer besiegte Jan Viola den Russen Nikita Magazeishchikov und gewann Gold. Ganz überraschend holte Nico Neubig Bronze. Danach war Viola auch vom 3m und Turm jeweils nicht zu schlagen.

Kelly Teng (A-Jugend) überraschte mit Bronze vom 3m-Brett. Dies konnte sie vom 1m und Turm nicht wiederholen und wurde Vierte.

Für Leonie Viola und Maximilian Kern erfüllten sich die Medaillen-Hoffnungen nicht. Leonie Viola hatte ein starkes Feld mit großer Konkurrenz aus Dänemark und Norwegen und musste sich mit dem vierten Platz begnügen, was sehr bitter war. Sie trennten vom Treppchen nur 0,05 Punkte.

Die Mannschaft der Höchster fiel in Helsinki nicht nur mit ihren sportlichen Leistungen auf, sondern wurde auch wegen ihres Teamgeistes zum Wettkampf nach Bergen in Norwegen im nächsten Jahr eingeladen.

Susanne Beyer resümierte: „Die Erfolge in Helsinki sind ein beachtliches Ergebnis, wenn man die Bedingungen berücksichtigt, unter denen unsere Sportler trainieren. In anderen Bundesländern haben die Wasserspringer eigene Sprung- und Gymnastikhallen mit Akrobatikbahn, Schnitzelgrube und Trampolinen. Wir organisieren das Training mit viel Improvisationstalent in Schwimmbädern bei laufendem Badebetrieb. Das wäre so, als ob die Eintracht auf einem Bolzplatz trainieren müsste.“

(vho)

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