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Handball: 39 Tore der HSG Hochheim/Wicker

Während die TGS Langenhain und die HSG Hochheim/Wicker in der Handball-Bezirksoberliga vorneweg marschieren, tun sich andere Teams schwerer.
Matthias Ochs ist durch und erzielt eines seiner sieben Tore für die HSG Hochheim/Wicker. Foto: Marcel Lorenz Matthias Ochs ist durch und erzielt eines seiner sieben Tore für die HSG Hochheim/Wicker.
Main-Taunus. 

Auch die TSG Münster II überzeugte trotz ungewohnter Halle beim 21:17 gegen Eltville.

HSG Hochheim/Wicker – TuS Holzheim II 39:24 (19:11). Ohne Urlauber Philipp Kukula hatten die Hochheimer keine Probleme. „Wir haben klar dominiert und den Gegner an die Wand gespielt“, lobte Pierre D’Aveta seine Mannschaft. Mit Mario Schöberl (10 Treffer), Simon Seith und dem immer besser werdenden Tim Hieronimus erspielten sich die Gastgeber zur Pause eine 19:11-Führung. „Eigentlich hätten wir höher gewinnen können“, meinte D’Aveta, „jetzt können wir uns auf Münster II und Idstein vorbereiten“.

Hochheim/Wicker: Scholz, Steinke. Schöberl 10, Seith 9, Ochs 7, Podesta, Kossler je 4, Fuchs 3, Hieronimus 2, Hacker, Helbig, Zellmann, Hofmann, Schipper.

HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten – MSG Niederhofheim/Sulzbach 30:30 (15:17). 34 Sekunden vor Schluss schenkte Steinbachs Sebastian Becker den Gästen den 30:30-Ausgleich ein. In der Folge hatten die Gäste noch die Möglichkeit auf den Siegtreffer, mussten aber mit dem Remis leben. Das Team von Goran Angelov hatte Anfang der zweiten Hälfte mit 19:16 geführt. Auch zuvor lag es vorne.

Niederhofheim/Sulzbach: Brühl, Gehring; Schana 9, Barth 6, Hoß 4, Gissel, Pfitzenreiter, Brand je 2, Foehse, Schmidt beide 1, Trubljanin, Kovacevic, Herweh.

TSG Münster II – TG Eltville 21:17 (12:11). Weil die Eichendorffhalle saniert wird, mussten die Münsterer in die Waldsporthalle ausweichen. Ohne ihren urlaubsbedingt fehlenden Trainer Jochen Wichert starteten die Hausherren mit einem 1:5 (10.). Erst dann schwammen sie sich frei und führten mit 10:7 (24.). Eltville verkürzte durch Nachlässigkeitrn auf 11:12 zur Pause. Nach dem Seitenwechsel hatte Münster einen 17:13-Vorsprung (40.). Diese Führung gab das von Daniel Will und Thomas Mauch betreute Team nicht mehr ab.

Münster II: Sieber, Seng; Mollath 7/1, Ritzinger, Reindl je 3, Molzahn, Klickow, Kunz je 2, Bauer, Biringer je 1, Frieman, Bröscher, Becker.

HSG Neuenhain/Altenhain – TG Rüsselsheim 29:31 (14:15). Hätten die Gastgeber den Start in beide Halbzeiten nicht verschlafen, hätten sie den Favoriten noch mehr ärgern können. Nach einem frühen Rückstand drehte das Team auf und war mit den starken Rüsselsheimern auf Augenhöhe. Aus dem 14:15-Pausenstand hätte die HSG viel machen können. Sie startete aber wieder mit einem 1:4 zum 15:19 (37.). In der Schlussphase führte Neuenhain/Altenhain mit 25:24 (51.) und 26:25 (53.), konnte den Vorsprung aber nicht halten und verlor erneut.

Neuenhain/Altenhain: Hylla. Hanke 12/1, Richter 5, Belz 4, Heuft, Lenhardt je 3, Casselmann 2, Kallis, Pursche, Clasen, Bachmann, Kästner.

TGS Langenhain – HSG Wiesbaden II 34:23 (16:13). Zu Beginn hatten die Hausherren Abwehr-Probleme. „Vielleicht haben wir Wiesbaden II etwas auf die leichte Schulter genommen“, gab Kai Zapototschny zu. Der Trainer musste sich beim Stand von 6:10 (17.) Sorgen machen. Dann drehte seine Mannschaft mit Robin Wanner bei seinem ersten Einsatz in dieser Spielzeit und dem eingewechselten Chris Brauer auf. „Unsere Deckung hat gestanden, und wir sind auch die erste und zweite Welle gut gelaufen.“ So richtig deutlich wurde der Heimsieg in den letzten zwölf Minuten. „Es war gut zu sehen, dass wir auch auf einen Vier-Tore-Rückstand reagieren können. Jetzt kommen die Wochen, in denen es zählt“, blickte Zapototschny auf die Spiele in Schierstein und gegen Idstein.

Langenhain: Biermann, Scheffer; Brauer 8, Gintner 7, Daudert 6, Wanner 5/2, Steinmeier 3, Heinzer 2, Schwarz, Loyal je 1, Hacker, Roth.

(awo)

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