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Tennis: Alle Trümpfe in der Hand

Die Lage in der Tennis-Hessenliga der Damen 50 spitzt sich zu. Am vorletzten Spieltag ging Tennis 65 Eschborn den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft, Sulzbach verpasste den Befreiungsschlag und Liederbach verlor wieder einmal knapp.
Barbara Wehner-Krause ist mit ihren Eschborner Teamkolleginnen weiter auf dem Weg zur Meisterschaft. Foto: Marcel Lorenz Barbara Wehner-Krause ist mit ihren Eschborner Teamkolleginnen weiter auf dem Weg zur Meisterschaft.
Main-Taunus. 

Nach dem 7:2 bei BW Bensheim haben die Eschbornerinnen alle Trümpfe in der Hand. Zwar gewann auch Verfolger Offenbach mit 7:2 gegen Wiesbaden. Die Tennis 65-Damen können am letzten Spieltag gegen die schon als sicherer Absteiger feststehenden Main-Taunus-Mitstreiterinnen aus Liederbach den Aufstieg perfekt machen. Bangen müssen vor allem die Sulzbacherinnen. Nach dem 2:7 in Rodgau braucht der Drittletzte noch Punkte und einen Sprung auf Rang fünf, um sicher in der Klasse zu bleiben.

BW Bensheim – Tennis 65 Eschborn 2:7. Schon nach den Einzeln stand die 5:1-Führung für die Gäste aus dem hiesigen Kreis. An den Positionen eins, zwei, drei und sechs holten Britta Schäcker, Barbara Wehner-Krause, Bettina Wilke und Spielführerin Katharina Scheja jeweils klare Zweisatz-Siege. Sonja Laporte musste beim Stand von 2:3 gegen Bensheims Nummer vier, Gabriele Rausch verletzt aufgeben. Dafür bekam Heike Bothe ihr Match an Position fünf gegen Claudia Rummer nach einem gewonnenen Satz (6:2) geschenkt.

Nichts anbrennen lassen

In den Doppeln ließen die Eschbornerinnen nichts mehr anbrennen und holten zwei weitere Matchpunkte für die Meisterschaft. Während der Zweite, Rosenhöhe Offenbach im Saisonfinale den Dritten aus Marbach empfängt, möchte Eschborn die Saison mit dem siebten Sieg im siebten und letzten Spiel gegen Liederbach perfekt beenden.

Ergebnisse Einzel: Jutta Ural – Britta Schäcker 0:6, 3:6; Karin Lippke – Barbara Wehner-Krause 1:6, 3:6; Gertrud Albert – Bettina Wilke 0:6, 1:6; Gabriele Rausch – Sonja Laporte 3:2, Aufgabe Laporte; Claudia Rummer – Heike Bothe 2:6, Aufgabe Rummer; Manuela Brühl – Katharina Scheja 2:6, 3:6. Doppel: Ural/Lippke – Wehner-Krause/Wilke 0:6, 2:6; Albert/Brühl – Schäcker/Bothe 2:6, 3:6; Rausch/Sauter – Scheja/Pardatscher 6:2, 6:4.

TC Marbach – TC Liederbach 5:4. Auch das vorletzte Spiel war für die leidgeplagten Liederbacherinnen ein Sinnbild der bisherigen Saison. Die Aufsteigerinnen waren gegen den starken Dritten, der in der Vorwoche Sulzbach noch klar besiegt hatte, nur einen Tick schwächer. Sie standen aber schon zum sechsten Mal mit leeren Händen da. Judy Böckner verlor zum Beispiel an Position drei gegen Andrea Wehner erst im Champions-Tiebreak (2:6, 6:2, 6:10) und auch Gisela Wierig zog gegen Marbachs Nummer fünf, Ulrike Durstberger nur knapp den Kürzeren – 7:6, 2:6, 2:10. Einzig Doris Franzisket holte an Position sechs einen Matchpunkt (6:3, 6:0 gegen Petra Steska). Beim Stand von 1:5 war die Entscheidung aber schon zugunsten der Gegnerinnen gefallen. Trotzdem bewiesen die Main-Taunus-Damen wieder einmal Moral und sicherten sich alle drei Doppel zum versöhnlichen Abschluss der Auswärtsfahrt.

Ergebnisse Einzel: Martina Hahner – Karin Zobel 6:3, 7:6; Angelika Wahl – Sabine Hoffmann 6:1, 6:4; Andrea Wehner – Judy Böckner 6:2, 2:6, 10:6; Ute Berlekamp – Sylvia Menger 6:2, 6:0; Ulrike Durstberger – Gisela Wierig 6:7, 6:2, 10:2; Petra Steska – Doris Franzisket 2:6, 0:6. Doppel: Hahner/Schreiner – Zobel/Menger 6:3, 2:6, 7:10; Gockeln/Hoff – Hoffmann/Görg 3:6, 5:7; Berlekamp/Hillenbrand – Schulenberg/Franzisket 3:6, 0:6.

TSG Rodgau – TV Sulzbach 7:2. „Wir haben uns teuer verkauft“, meinte Sulzbachs Gisela Kümmel nach der zweiten Niederlage nach der Sommerpause. Wegen ihrer lädierten Schulter konnte die Spielführerin wieder nur im Doppel mitwirken, sah aber schon in den Einzeln, dass ihre Teamkolleginnen alles gaben, aber zu selten belohnt wurden. „Ein 3:3 vor den Doppeln wäre drin gewesen“, ärgerte sich Kümmel. Vor allem Birgit Siegel, die gegen Andrea Kaut an Position fünf im Champions-Tiebreak verlor (6:7, 6:3, 8:10), hätte ein anderes Ende herbeiführen können. Eng war es auch bei Jutta Wolf gegen Rodgaus Top-Spielerin Gabriele Kämmerer (4:6, 3:6) und bei Anette Günther als Nummer sechs gegen Jelica Baier (4:6, 4:6).

Knappe Duelle

Wie knapp es gegen die starken Gastgeberinnen zuging, zeigten die Matches von Ute König an Position zwei (6:7, 6:2, 10:6 gegen Katja Coster) und Karin Ruck als Nummer vier (1:6, 7:5, 10:8 gegen Karin Wieck). Beide holten erst im Champions-Tiebreak die Einzel-Punkte für die TV-Damen. Trotzdem stand es 2:4 vor den Doppeln. Was bei König und Ruck im Champions-Tiebreak noch gut klappte, funktionierte dann überhaupt nicht mehr. Sowohl Kapitänin Kümmel mit Ute Richter als auch Ruck mit Siegel verloren ihre Doppel im Entscheidungssatz. „Wir hatten sogar drei Matchbälle“, haderte Kümmel nach dem 6:3, 4:6 und 13:15 gegen Widdersheim/Wieck mit dem Schicksal. Durch die bessere Matchpunkt-Bilanz überholte Rodgau den Main-Taunus-Verein und hat die Nase im Abstiegskampf leicht vorne. „Auch wenn es nicht rosig aussieht und wir im Falle von drei Absteigern dazu gehören würden, müssen wir jetzt weiterkämpfen“, richtete Kümmel den Blick auf das entscheidende Spiel zu Hause gegen Bensheim.

Ergebnisse Einzel: Gabriele Kämmerer – Jutta Wolf 6:4, 6:3; Katja Coster – Ute König 7:6, 2:6, 6:10; Donata Widdersheim – Ute Richter 6:4, 6:2; Karin Wieck – Karin Ruck 6:1, 5:7, 8:10; Andrea Kaut – Birgit Siegel 7:6, 3:6, 10:8; Jelica Baier – Anette Günther 6:4, 6:4. Doppel: Widdersheim/Wieck – Kümmel/Richter 3:6, 6:4, 15:13; Kämmerer/Baier – Wolf/Günther 6:4, 7:5; Kaut/Heinemann – Ruck/Siegel 6:4, 6:7, 10:6.

Außerdem spielten: BTC GW Wiesbaden – Rosenhöhe Offenbach 2:7. Tabelle: 1. Tennis 65 Eschborn 12:0 Punkte/40:14 Matches, 2. Rosenhöhe Offenbach 10:2/38:16, 3. TC Marbach 10:2/32:22, 4. BW Bensheim 6:6/24:30, 5. TSG Rodgau 4:8/25:29, 6. TV Sulzbach 4:8/21:33, 7. BTC GW Wiesbaden 2:10/20:34, 8. TC Liederbach 0:12/16:38.

(awo)

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