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Handball: Damen der TSG Eddersheim treten souverän auf

Trainer Tobias Fischer hatte angesichts seiner beiden fehlenden Rückraumspielerinnen Elena Stengelin und Xenia Klug etwas Bedenken, freute sich aber über eine starke Leistung seiner Mannschaft.
Voll konzentriert: Stefanie Güter war gegen Hardenberg beste Schützin ihrer Mannschaft. Foto: Marcel Lorenz Voll konzentriert: Stefanie Güter war gegen Hardenberg beste Schützin ihrer Mannschaft.
Eddersheim. 

Als sich beide Mannschaften aufwärmten, bekam Fischer doch etwas Respekt vor dem körperlich überlegenen Gegner: „Da war mir schon ein bisschen mulmig. Ich dachte mir, es wäre schön, wenn eine von beiden dabei gewesen wäre.“ Doch diese Gedanken verflüchtigten sich bei ihm im Spielverlauf schnell, denn die Eddersheimerinnen waren optimal auf Plesse-Hardenberg eingestellt: „Wir haben eine überragende Abwehr dagegengestellt – wie schon in den ersten beiden Saisonspielen. Das passte sehr gut.“

Nachdem sich die Eddersheimerinnen nach 19 Minuten auf 9:6 abgesetzt hatten, stand die Abwehr des Teams von Tobias Fischer optimal. „Ich habe erst nachher erfahren, dass wir elf Minuten ohne Gegentor geblieben sind. Dem Gegner ist mit zunehmender Spieldauer immer weniger eingefallen“, war Tobias Fischer sehr zufrieden mit seiner Defensivleistung, die Torhüterin Lisa Brennigke mit einschloss. „Mit der 17:6-Pausenführung war das Spiel entschieden. Der Gegner war demoralisiert“, erklärte der Eddersheimer Trainer angesichts des mehr als deutlichen Vorsprungs nach den ersten 30 Minuten.

Den Gastgeberinnen gelang es, gegen einen körperlich starken Gegner aus Niedersachsen zehn Bälle zu blocken. Im Angriff spielten sie sich gegen die 6:0-Deckung der Hardenbergerinnen viele Chancen heraus. „Wir haben noch einige liegen gelassen, aber das ist Jammern auf hohem Niveau“, erklärte Fischer, der alle Feldspielerinnen einsetzen konnte. Er freute sich über die 320 Zuschauer, die den Weg in die Halle gefunden hatten: „Vor dieser überragenden Kulisse haben wir Werbung in eigener Sache gemacht. Die gesamte Abwehr war stark, die Mannschaft hat sich die Tore schön herausgespielt. Es war ein Sieg des Kollektivs“, resümierte der Trainer und ging anschließend – verdientermaßen – mit der Mannschaft feiern.

Eddersheim: Lisa Brennigke (1. bis 60. Minute), Mona Priester; Stefanie Güter 8/3, Sina Elter 6, Lea Müller 5/2, Anna-Lena Kempf 4, Franziska Feick 3, Hanna Özer, Tabea Schweikart je 2, Alexandra Flebbe, Julia Krämer, Lena Thoß.

(vho)
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