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TC Diedenbergen: Das 4:5 gegen den Wiesbadener THC lässt Gerhard und Co. hoffen

Obwohl die Tennis-Herren des TC Diedenbergen in der Hessenliga auch Spiel Nummer zwei und drei verloren haben, glauben die Aufsteiger fest an den Klassenverbleib.
Verlor am Wochenende beide Einzel im dritten Satz: der Diedenbergener Fabian Poth. Foto: Marcel Lorenz Verlor am Wochenende beide Einzel im dritten Satz: der Diedenbergener Fabian Poth.
Diedenbergen. 

„Wenn wir schon gegen solch starke Mannschaften bestehen können und den Wiesbadener THC, der in den letzten Jahren immer vorne mitgespielt hat, an den Rand einer Niederlage bringen, ist gegen die kommenden schwächeren Gegner schon etwas drin“, beschwor Philip Gerhard die Moral seiner Mannschaft. Nach dem 0:9 zu Hause gegen Eintracht Frankfurt und dem anschließenden 4:5 gegen Wiesbaden schmücken die Diedenbergener aktuell noch das Tabellenende.

TC Diedenbergen – Eintracht Frankfurt 0:9. Ohne Fabiano de Paula und Gibril Diarra traten die Diedenbergener gegen Frankfurt an. Der Brasilianer hatte Probleme mit seinem Flug aus der Heimat und reiste erst am Sonntag zum Wiesbaden-Spiel an, und Diarra wurde erst am Samstagabend für den zweiten Teil des Doppelspieltags verpflichtet. Dafür feierte der junge Bulgare Toni Neykov seinen Einstand für den TC. Die Premiere hätte für den 19-jährigen aber kaum schlechter laufen können. An Position zwei unterlag der Diedenbergener Neuzugang Frankfurts Franzosen Mora mit 0:6, 1:6. Auch die anderen beiden Matches von Christian Blodig und Philip Gerhard endeten in der ersten Einzelrunde mit glatten Zweisatz-Niederlagen. Einzig Fabian Poth konnte seinem Gegner Bertrams an Position fünf Paroli bieten. Beim 1:6, 6:3, 3:6 kam er einem Matchpunkt für Diedenbergen am nächsten. Da auch die Doppel nach dem 0:6-Zwischenstand jeweils in zwei Sätzen an die Eintracht gingen, konnten die Diedenbergener das erste Heimspiel der Saison schnell abhaken und sich auf den nächsten Tag konzentrieren.

TC Diedenbergen – Wiesbadener THC 4:5. „Die Wiesbadener haben ganz schön gezittert. Das war ein gutes Spiel von uns“, meinte Gerhard nach der knappen Niederlage. Er selbst musste mit einer Muskelverletzung am Bizeps seines rechten Schlagarms im Einzel passen. Dafür hatte er in den Doppeln Zeit, das spannende Finale auf der Bank mitzuerleben. „Beim Spielstand von 4:4 ging es im zweiten Doppel um alles“, berichtete Gerhard. Dass Artem Smirnov, der im Einzel noch eine empfindliche Niederlage gegen Diarra eingesteckt hatte, bei eigenem Aufschlag stark servierte und vier Punkte in Folge zum 6:3, 6:4-Erfolg mit Calin Paar gegen Diarra und Fabian Poth machte, war aus Wiesbadener Sicht „standesgemäß“. Um zum knappen 5:4-Erfolg zu kommen, mussten die Gäste aber alles geben. „Darauf können wir aufbauen“, lobte Gerhard sein Team. Er selbst hatte beim Stand von 0:6, 0:3 gegen Carlo von Hanstein aufgegeben. Besser lief es für Diarra, der den bisher ungeschlagenen Smirnov mit 6:4, 7:5 besiegte. „Das war für mich das beste Match, das jemals auf unserer Anlage in Diedenbergen stattgefunden hat“, fand Trainer Bertrand Kaus einen bemerkenswerten Superlativ. Auch der Brasilianer Fabiano de Paula wurde seiner Favoritenrolle gegen Schell gerecht – 6:3, 6:2 – und Malte Möhn schaffte gegen Robby Schulze den dritten Matchpunkt (6:1, 6:1). „Hätte Fabi Poth gegen Paar den vierten Punkt geholt, hätten wir in den Doppeln anders aufstellen können“, ärgerte sich Gerhard über das knappe 4:6, 6:1, 3:6. In den Doppeln wurden die Hausherren vom schwachen ersten Doppel des Gegners überrascht. „Sie haben taktisch genauso aufgestellt wie wir. Das war ungünstig für uns“, sagte Gerhard. Deswegen blieb der 6:3, 1:6, 11:9-Sieg von de Paula/Christian Blodig der einzige Erfolg. „Trotzdem können wir aus diesem Wochenende für die Spiele gegen BW Wiesbaden und SaFo etwas Positives mitnehmen“, stellte der Mannschaftführer abschließend klar.

(awo)
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