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Handball: Das wird ein packendes Derby

Eddersheim lebt. Deswegen erwartet die TSG Eppstein in der Handball-Landesliga der Männer am Sonntag eine denkbar schwere Derby-Aufgabe.
Szene aus der Vorsaison: Eppsteins Thomas Becker musste gegen Eddersheim einiges einstecken. Foto: Marcel Lorenz Szene aus der Vorsaison: Eppsteins Thomas Becker musste gegen Eddersheim einiges einstecken.
Eppstein. 

„Mit der Mannschaft aus dem Hinspiel hat das nicht mehr viel zu tun“, stellt Jan Immel als Trainer der gastgebenden Eppsteiner gleich zu Beginn klar. Anfang Oktober 2017 besiegte seine TSG die Eddersheimer TSG in deren Halle noch mit 34:21.

Doch der 13-Punkte-Triumph könnte nun am 16. Spieltag zum Bumerang für das Immel-Team werden. „Eddersheim ist nicht mehr abgeschlagen, sondern wieder dran“, weiß der Heimtrainer vor dem Duell am Sonntag ab 18 Uhr im Schul- und Sportzentrum Bienroth. Weil die Mannschaft von Trainerkollege Klaus Fischer zum Start 2018 gegen Griedel gewann und zuletzt auch im Nachholspiel zu Hause gegen Wettenberg II erfolgreich war, darf das Schlusslicht bei nur einem Pluspunkt weniger und lediglich drei Minuspunkten mehr als der Neunte Eppstein, wieder auf den Ligaverbleib hoffen. Zudem gibt es die derbe Schlappe aus dem Hinspiel gutzumachen. Zur Erinnerung: In der Bezirksoberliga-Saison 2016/17 dominierte Eddersheim unter dem aktuellen Holzheim-Trainer, Thomas Scherer die Liga und stieg als Meister direkt auf. Eppstein musste den Umweg in Richtung Landesliga über die Relegation nehmen. Auch jetzt – zwei Wochen nach dem letzten, offiziellen Spieltag – scheinen die Eddersheimer die besseren Karten zu haben. Nicht nur, dass ihr Kapitän Kevin Pappisch am Anfang der Woche zum ersten Mal Vater wurde. Auch die Mannschaft glaubt nach dem 25:20 gegen Wettenberg II wieder an sich: „Kevin kann sich jetzt wieder voll und ganz auf Handball konzentrieren und beflügelt aufspielen“, hofft Coach Fischer, „wir wollen den Schwung aus den letzten Spielen auch mit nach Eppstein nehmen und dort etwas mitnehmen.“ Mit Christos Karathanasis oder Sebastian Scherer kamen im Winter alte und lange verletzte Leistungsträger zurück und verhelfen den Eddersheimern aktuell zu mehr Stabilität. Deswegen holten sie zwei ihrer insgesamt drei Saisonsiege im neuen Jahr.

„Der Gegner ist personell besser aufgestellt. Da müssen wir aufpassen“, weiß Heimtrainer Immel. Weil sein Team unter der Woche von der Grippewelle heimgesucht wurde, konnte Eppsteins Coach nur eingeschränkt trainieren. „Wir haben zwar schon intensiv trainiert und an den Dingen geschraubt, wo es zuletzt gehapert hat, es war aber wegen Krankheit und beruflich bedingen Ausfällen auch etwas unrund“, verrät Immel. Die drei Niederlagen aus den ersten vier Spielen 2018 rührten für ihn aus einem mangelhaften Zusammenspiel im Team und nicht optimalen Laufwegen. „An solchen Stellschrauben haben wir gedreht. Diesbezüglich waren das zwei gute Wochen.“

Wenn bei Eppstein alle Grippe-Patienten zurückkehren – einzig Daniel Henrich nahm Antibiotika und fällt definitiv aus – könnte es am Sonntag ab 18 Uhr am Bienroth ein heißes Derby geben. „Es wird meiner Meinung nach von der Tagesform abhängen. Das Team mit dem besseren Gefühl oder das mit einem herausragenden Torwart, wird die Partie für sich entscheiden“, glaubt Immel.

(awo)

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