Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 17°C

Fußball-Verbandsliga Mitte: Der FCE will voran kommen

Von Die Wochen der Wahrheit haben in der Fußball-Verbandsliga Mitte gleich für mehrere Mannschaften aus dem hiesigen Kreis begonnen.
Rouven Leopold gibt in Eddersheim die Richtung vor. Am Samstag gastiert er mit seinem Team in Marburg. Foto: Marcel Lorenz Rouven Leopold gibt in Eddersheim die Richtung vor. Am Samstag gastiert er mit seinem Team in Marburg.
Main-Taunus. 

So stellt am Samstag nicht etwa das Derby zwischen Hessenliga-Absteiger Viktoria Kelsterbach und der SG Oberliederbach (15 Uhr) alle anderen Main-Taunus-Vertreter in den Schatten. Vor allem der FC Eddersheim, mit seinem Auswärtsspiel bei Tabellenführer SF/BG Marburg (14 Uhr), ist das Team der Stunde.

Vier Mal „zu Null“

Bei einem Spiel weniger als die gastgebenden Marburger, der SV Zeilsheim auf Rang zwei und den Kelsterbachern als Dritter, spricht aktuell vieles für das Team von Rouven Leopold. Zum Abschluss eines perfekten Punktspiel-Monats September könnte der Vierte den Klassenprimus vom Thron stoßen. „So wie wir in den letzten fünf Spielen aufgetreten sind, stelle ich mir Fußball vor“, sagt der FCE-Coach nach fünf gewonnen Partien in Folge. „Dass wir die letzten vier Spiele immer zu Null gespielt haben, kommt auch nicht von ungefähr.“ Die beste Abwehr der Verbandsliga stellte der ambitionierte Verein von der Staustufe wohl noch nie. Die Achse mit Pero Miletic im Tor, Umut Polat, Nicolai König und Patrick Hilser als Neuzugänge für die Defensive, sowie die bereits vorher in Eddersheim erfolgreichen Angriffs-Spezialisten Niklas Rottenau, Turgay Akbulut und Ivan Rebic machen für Leopold den Unterschied zur letzten Saison aus. „Wer meine Art von Fußball kennt, weiß, dass ich als Spieler immer alles geben und auch für meine Kollegen rennen muss“, erklärt der ehemalige Regional- und Hessenligaspieler.

„Positiver Virus“

Diese Tugend scheint der Übungsleiter nun auch in den Köpfen seiner Spieler manifestiert zu haben. „Das ist wie ein positiver Virus, der alle angesteckt hat. Jeder profitiert aktuell vom anderen, und die Jungs gönnen sich auch gegenseitig ihre Erfolgserlebnisse“, berichtet der Chefcoach. Als eine Initialzündung bezeichnet er den zweiten Spieltag in Dietkirchen, als sein Team gleich drei Platzverweise kassierte und in Unterzahl noch auf das 1:1 drückte, ehe am Ende die 0:2-Niederlage stand. „Ich habe den Jungs schon damals gesagt, dass sie das Ergebnis nicht falsch bewerten sollen. Wenn man zu acht oder zu neunt noch auf den Ausgleich spielt, hat das Auftreten in jedem Fall gestimmt.“ Dies nahmen sich Niklas Rottenau und Co. zu Herzen und legten nach Dietkirchen gegen Dorndorf (6:2), Schwanheim (4:0), Zeilsheim (3:0), Braunfels (4:0) und zuletzt Breidenbach (2:0) eine 15-Punkte-Serie hin. Vor allem Leopolds Kapitän habe sich in dieser Phase „nochmal nach vorne entwickelt“. „Er übernimmt Verantwortung, arbeitet auch defensiv gut mit, und über seine Klasse in der Offensive gibt es sowieso keine zwei Meinungen“, lobt der Trainer seinen 24-jährigen Spielführer. Auch der jüngste Rottenau scheint also mit Leopolds „positivem Virus“ infiziert. Ob dieser den FC Eddersheim auch auswärts beim Spitzenreiter in der Erfolgsspur bleiben lässt, kann Leopold nicht garantieren. „Marburg steht nicht umsonst da oben. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Tagesform entscheiden wird.“ Weil sein Team nach dem Marburg-Spiel bereits am Dienstag zur SG Kinzenbach reisen muss und dann 72 Stunden später, freitags, das nächste Spitzenspiel und Derby gegen Kelsterbach bestreitet, wäre für Leopold ein guter Start in die Wochen der Wahrheit wichtig.

Anreiz im Hessenpokal

„Am 10. Oktober haben wir dann nämlich auch noch das Hessenpokalspiel beim TSV Korbach“, gibt der Eddersheimer Trainer zu bedenken, „auch da wollen wir eine Runde weiter kommen, weil der nächste Gegner Dreieich heißen könnte“. Bringt der FC Eddersheim mit den rekonvaleszenten Dario Küper, Marco Silveira und Patrick Hilser seine Mentalität und die Qualität auch Anfang Oktober so auf den Platz wie im goldenen September, steht dem Sturm an die Verbandsliga-Spitze womöglich nichts mehr im Wege.

Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus-Kreis

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse