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Feldbergfest: Der Feldberg war eine Reise wert

Beim Feldbergfest wurde einiges geboten. Auch die Sportler aus der heimischen Region waren im Hochtaunus-Kreis erfolgreich.
Sprint-Start auf Naturrasen auf dem Feldberg im Schatten des Fernmeldeturms. Sprint-Start auf Naturrasen auf dem Feldberg im Schatten des Fernmeldeturms.
Main-Taunus. 

Bei der 162. Auflage des traditionsreichen Feldbergfestes herrschte auf dem höchsten Taunusgipfel durchwachsenes Wetter mit reichlich Wind. Zeitweise rutschte die Temperaturanzeige auf dem Thermometer sogar in den einstelligen Bereich ab. Trotzdem ließen es sich rund 130 Sportler nicht nehmen im Dreikampf der verschiedenen Altersklassen um Sekunden und Zentimeter zu streiten.

Ein Duo triumphiert

Den Titel „Feldbergfest-Sieger“ schnappte sich ein Duo von der Turnerschaft 1860 Heidenheim. Sophia Geimer sammelte im Dreikampf 1161 Punkte, die sich aus 15,17 Sekunden über 100 Meter, 3,85 Metern beim Weitsprung und 7,16 Meter im Kugelstoßen zusammen. Ihr Vereinskollege Younes Znati kam auf 1117 Punkte.

Einmal mehr schickte die TG Unterliederbach eine große Startergruppe in den benachbarten Hochtaunuskreis. Diese sammelte dann auch reichlich Edelmetall ein. Fünf erste Plätze in der Einzel- oder Teamwertung sind eine starke Ausbeute, die sich allemal sehen lassen kann.

Christoph Leinenweber (TGU) ließ bei den Senioren der Altersklasse M-35 nichts anbrennen und setzte sich mit 1414 Zählren (12,94 sec. über 100 m, 5,37 m beim Weitsprung, 8,05 m mit der Kugel) ganz sicher gegen Sebastian Schmidt (SG Enkheim/1135 Pkt.) durch. In der M-50 hatte Andreas Lenz (ebenfalls TGU/1052 Pkt.) die Nase vorne. Bei den Seniorinnen gab in der W-55 Susanne Herrmann mit 997 Zählern klar den Ton an. Ein weiteres „TGU-Gold“ ging beim Nachwuchs der W-9 an Anna Engelhardt (834 Pkt.). In den unterschiedlichen Team-Wertungen wurde die TG Unterliederbach bei den Schülern U-12 (Gelsen, Thrun, Roumani, Engelhardt). Die Mädels der U-12 (Engelhardt, Belladj, Asbai, El-Korachi/2582 Pkt.) hatten „Silber“ im Gepäck. Bei der weiblichen Jugend-A (U-20) durfte Maja Caspari (TGU/1338 Pkt.) auf die zweite Stufe des Stockerls klettern. Eine bronzene Plakette gab es bei den Youngster der M-10 noch für Jakob Gelsen (849 Pkt.).

In die Unterliederbacher Phalanx einbrechen konnte Kay Wohlert (TV Okriftel). Er ist seit Jahren Stammgast auf dem höchsten Taunus-Gipfel, obwohl er mittlerweile in Kiel lebt. „Ich komme gerne auf den Feldberg, auch wenn die Anreise mittlerweile etwas länger dauert. Das ist immer eine gute Gelegenheit als Freunde zu treffen“, so der Routinier, der mit 1298 Zählern den Dreikampf bei den M-55ern zu seinen Gunsten entschied. Das begehrte Völsungenhorn für die beste Männer-Mehrkampf-Mannschaft blieb erneut in der Ausstellungs-Vitrine des Feldberghofes, da sich in der Hauptklasse keine komplettes Team gefunden hatte, der man das mit Silber beschlagene antike Kuh-Horn für ein kurzes Siegerfoto hätte überreichen können.

Historisch

Bei den Zuschauern immer sehr beliebt ist der „Historische Wettkampf“, bei dem sich im Finale im entscheidenden Ringkampf Sebastian Schmidt (SG Enkheim) und Felix Wilhelm (TGS Hausen) gegenüberstanden. Sebastian Schmidt hatte schließlich das bessere Ende für sich und konnte den begehrten Friedhelm-Plock-Wanderpoakl in Empfang nehmen. Die kompletten E-Listen sind im Internet unter www.feldbergfest.de abrufbar.

(jp)

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