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Verbandsliga-Spitzenspiel: Der spielende Co-Trainer

Von Weil bei Viktoria Kelsterbach aktuell gleich vier potenzielle Stammspieler ausfallen, wird der 31-jährige Co-Trainer und Ex-Flügelflitzer Dominic Machado im nächsten Verbandsliga-Spitzenspiel gegen Fernwald die Knochen wieder hinhalten.
Dominic Machado hofft gegen Fernwald auf den nächsten Heimerfolg. Foto: Marcel Lorenz Dominic Machado hofft gegen Fernwald auf den nächsten Heimerfolg.
Kelsterbach. 

„Ich spüre die Knieverletzung aus der Sommervorbereitung immer noch“, erklärt das Kelsterbacher Urgestein, das erst in diesem Sommer in den Trainerstab von Ralf Horst aufgestiegen ist. Der spielende Co-Trainer verdrehte sich zwei Wochen vor Saisonstart in einem Testspiel gegen Nied das Knie und pausierte dann fast zwei Monate, ehe er zuletzt im Derby gegen Eddersheim wieder über 90 Minuten ran durfte.

Nicht in Topform

„Vor allem die kurzen, schnellen Bewegungen, die mein Spiel – zumindest früher mal – ausgemacht haben, gehen noch nicht so gut“, verrät der Linksfuß. Ein Machado, der nicht in Topform spielt, konnte vor einigen Jahren noch als hauptsächliche Erklärung für eine schallende Derbyniederlage herangezogen werden. Nach dem 2:6 in Eddersheim sagt der Betroffene aber realistisch: „Das war eine Top-Mannschaft, die in diesem Jahr nicht nur offensiv für Furore sorgt, sondern durch die gut ausgewählten Neuzugänge endlich auch defensiv sehr gut steht. Wir waren ersatzgeschwächt und mit den vielen, unerfahrenen Spielern chancenlos. Da haben einige Jungs gemerkt, dass es nicht mit zwei, drei Mal Ballhochhalten getan ist.“

Die Erkenntnis, dass Kelsterbach als Hessenliga-Absteiger nach dem großen personellen Umbruch „nichts geschenkt bekommt“, ist für Machado ebenso wichtig wie die Tatsache, dass seine Viktoria am zwölften Spieltag der Staffel Mitte gegen den FSV Fernwald Heimrecht hat (Sonntag, 15 Uhr): „Wir sind zu Hause noch ungeschlagen. Aus den fünf Siegen können wir Selbstvertrauen ziehen. Das haben noch nicht viele Mannschaften geschafft“.

Eine andere Statistik – nämlich die aus den bisherigen beiden Spitzenspielen gegen BG Marburg (1:2-Niederlage ) und eben gegen Eddersheim – zieht der Routinier da lieber nicht zu Rate. „Fernwald hat auch das Spitzenspiel zuletzt gegen Marburg verloren. Wir wollen aber eine Reaktion auf das Eddersheim-Spiel zeigen und sind hochmotiviert.“

Paroli bieten

Ohne die verletzten Alexander Müller, Roger Martinez und Jassem Imsameh sowie Tobias Döringer, der aus beruflichen Gründen erst einen Tag vor dem Spiel zurück in den Main-Taunus-Kreis kommt, möchten Machado und Co. den Fernwäldern Paroli bieten. Schließlich geht es für die sechstplatzierten Kelsterbacher gegen den Vierten um den Anschluss an die Tabellenspitze. „Da kommt eine spielstarke Mannschaft mit viel Erfahrung auf uns zu“, weiß der neue Kelsterbacher Co-Trainer und fügt an: „Wir haben unsere 20 Punkte bisher auch nicht ohne Grund geholt und wollen zeigen, dass wir da oben hingehören. Deswegen freuen wir uns auf den nächsten Kracher gegen Fernwald“.

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