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Fußball: Devante Burnett entscheidet das Derby

Aufsteiger TuS Hornau feierte gestern Abend seinen ersten Saisonsieg in der Fußball-Gruppenliga Wiesbaden. Das Team von Trainer Michael Drogi setzte sich im Derby gegen die SG Oberliederbach überraschend sicher mit 2:0 (2:0) durch.
Sie hatten Grund zum Jubeln: Heiko Ullmann, der zweifache Torschütze Devante Burnett und Altangadas Altanhuyug (von links). Foto: Marcel Lorenz Sie hatten Grund zum Jubeln: Heiko Ullmann, der zweifache Torschütze Devante Burnett und Altangadas Altanhuyug (von links).
Hornau. 

Der Neuling bleibt nach dem Erfolg ungeschlagen, während die SG Oberliederbach nach dem Sieg im Hessenpokal und dem Erfolg in Weyer einen ersten Dämpfer einstecken musste.

Dabei hatten die Gäste vor den etwa 120 Zuschauern den besseren Start und die erste Chance, als Florian Jörß aber den Ball nicht traf und knapp das Tor verfehlte. Praktisch im Gegenzug schlugen die Hornauer erstmals zu, als Frank Brinnel Devante Burnett anspielte, dieser anschließend Max Walentowitz ausspielte und den Ball am Oberliederbacher Torhüter Thorsten Lechner zur 1:0-Führung vorbeispitzelte. „Danach sind die Hornauer besser ins Spiel gekommen. Dagegen lief es bei uns nicht gut. Wir sind nie richtig ins Spiel gekommen“, musste der Oberliederbacher Sportliche Leiter Tobias Merz feststellen, „wir hatten zwar Ballbesitz, kamen aber kaum gefährlich vor das Tor der Hornauer“.

Die beste Ausgleichschance hatte erneut Florian Jörß, der mit seinem Kopfball aus sieben Metern am glänzend reagierenden Matthias Feist scheiterte. „Das war unsere beste Ausgleichschance“, erklärte Merz, „aber er hat den Ball wirklich sehr gut gehalten“. Für den Hornauer Spielausschuss-Vorsitzenden Klaus Jack begann damit die entscheidende Phase in dieser Partie: „Den hat unser Torhüter glänzend gehalten.“ Nur fünf Minuten später legten die Gastgeber nach. Nach einem Foul an Colojevic, das Tobias Merz als unberechtigt bezeichnete, spitzelte erneut Burnett den Freistoß vom Strafraumeck zum 2:0 flach in die Ecke. Was alle Beteiligten nicht wussten: Das war die Entscheidung. „Eigentlich waren beide Mannschaften gleichwertig, aber wir haben die Tore gemacht“, freute sich Jack.

Der Oberliederbacher Trainer Thomas Schlierbach reagierte zur Pause, wollte mit Moradi für Geulen einen schnellen Mann für die Außenbahn bringen und zog Müller nach hinten. Doch diese Maßnahme verpuffte. „Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht in der Lage, uns Chancen herauszuspielen“, musste Merz eingestehen, „wir haben keine Überzahl-Situationen hinbekommen. Aus unseren Aktionen ist nichts Gefährliches herausgesprungen“. Für ihn und für Klaus Jack war der Sieg der Gastgeber verdient. „Bei uns herrscht nun eine gewisse Enttäuschung, obwohl uns klar war, dass wir nicht durch die Liga marschieren werden“, so Merz. Klaus Jack resümierte: „Ich dachte, die kommen nach der Pause. Aber sie sind nicht zu Torchancen gekommen“, wunderte sich Jack, der nun mit Spannung der Partie in Nordenstadt entgegensieht.

Hornau: Feist – Schäfer, Schloo, Colojevic, Schleiffer – Brinnel (75. Riley), Ullmann (89. Claas), Krämer, Bachiri, Altanhuyug (85. Niederschlag) – Burnett. Oberliederbach: Lechner – Walentowitz, Klingenberger, Drescher, Waschek (85. Ghebrezghi) – Geulen (46. Moradi) – Fischer, Müller, Oliver Jörß, Nick Schlotterer (63. Koch) – Florian Jörß. Schiedsrichter: Lang (Neu-Anspach). Tore: 1:0, 2:0 Burnett (11., 39.).

(vho)

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