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Burglauf: Die Läufer trotzen in Eppstein den Temperaturen

Von Es war heiß, und es war steil beim 33. Eppsteiner Burg-Lauf, aber 388 Läufer und Walker hatten viel Spaß. Strahlende Sieger im Hauptlauf über eine altdeutsche Meile wurden Susanne Heinbach vom TSV Krofdorf und Steffen Grebe vom LC Olympia Wiesbaden.
Nach dem Startschuss herrschte beim Burglauf in Eppstein noch dichtes Gedränge. Foto: Marcel Lorenz Nach dem Startschuss herrschte beim Burglauf in Eppstein noch dichtes Gedränge.
Eppstein. 

„Wir sind sehr zufrieden, dass bei dieser Hitze und trotz Sommerferien 388 Teilnehmer im Jahr des 700. Bestehens der Stadt Eppstein zum Burg-Lauf gekommen sind“, zog Claus Hilles vom Organisationsteam eine zufriedenstellende Bilanz. Bei herrlichem Sommerwetter wurde nach getaner Laufarbeit in der wunderschönen Atmosphäre auf der Sportanlage am Bienroth ein fröhliches Läuferfest gefeiert.

„Wir kommen wieder“

„Wir waren zum ersten Mal hier, aber wir kommen wieder“, sagte der Sieger im Hauptlauf über eine altdeutsche Meile, das sind 7777 Meter, Steffen Grebe vom LC Olympia Wiesbaden, im Ziel. Grebe siegte mit 29:09 Minuten vor Robert Unger von der SKC Deutsche Bundesbank (29:16) und Sebastian Bienert von der LG BSN Aquarunner(29:20).

Schnelle Gattin

Wenn Steffen Grebe sagt „Wir kommen wieder“, dann spricht er auch für seine Frau Ina Grebe, die bei den Frauen in 36:01 Minuten Dritte wurde – hinter Susanne Heinrich (TSV Krofdorf, 33:35) und der Vorjahressiegerin Irena Haub von der DJK Flörsheim (34:16). „Bis zum nächsten Mal haben wir vergessen, wie steil es hier ist“, schmunzelte Steffen Grebe, der von der Laufstrecke und der Organisation beeindruckt war: „Wir wurden unterwegs nass gespritzt und vor allen Dingen im Stadtkern von vielen Leuten wunderbar angefeuert.“

Schnellster heimischer Läufer war der Triathlet Christian Sehorsch vom Triteam TSG Eppstein als 18. unter den insgesamt 357 Teilnehmern in 32:54 Minuten. Sehorsch war, obwohl er Eppsteiner ist, erst zum zweiten Mal beim Burg-Lauf am Start und schwärmte von „der Super-Atmosphäre unten in der Stadt“. Während viele Triathleten den Burg-Lauf als Vorbereitung auf den Ironman in Frankfurt am 8. Juli nutzten, nennt Sehorsch den „Ostseeman“ im August als nächstes großes sportliches Ziel.

Auf vorderen Plätzen dabei waren auch Jannik Fritsch von der Feuerwehr Niederjosbach (Platz 21 in 33:32 Minuten), Dietmar Lauber aus Eschborn (23./33:48), Uwe Bühler aus Eppstein (24./33:49), und Enrico Amthor vom Team Perlekettsche Kelkheim (26./34:11).

Für den Sulzbacher M 40-Läufer Thomas Langer war der Burg-Lauf eine wichtige Trainingseinheit für den Ironman in Frankfurt. Der Biochemiker fuhr von seiner Arbeitsstelle im Industriepark Höchst nach Feierabend mit dem Fahrrad nach Eppstein, erreichte dann auf der 7777 Meter-Laufstecke Platz 39 in 35:36 Minuten und radelte wieder nach Hause nach Sulzbach. Sein Kommentar zum Burg-Lauf: „Kurz und schmerzvoll, ich laufe sonst eher längere Strecken.“

Premiere mit 60 Jahren

In der Frauenwertung des Hauptlaufes wurde Anja Quinke vom SV Fischbach Vierte in 36:20 Minuten und Jackie Christen von der SG Nied Sechste in 38:12 Minuten.

Der 60 Jahre alte Thomas Alisch war 25 Jahre lang in der Burg-Lauf-Organisation bei der Anmeldung tätig und lief in diesem Jahr erstmals mit. „Wunderbare Strecke, aber sehr anstrengend“, konstatierte der Tischtennisspieler, der für Bremthal in der Kreisklasse antritt, nach dem Lauf, bei dem er in 47:22 Minuten Platz 221 belegte.

Wie in den vergangenen Jahren nutzten auch die Eppsteiner Handballer mit Frauen und Männern den Burg-Lauf wieder, um Kondition für die kommende Saison zu sammeln. Lukas Müller: „Der Burg-Lauf ist bei uns jedes Jahr fest im Programm.“

Neues Mitglied

Den Walking-Wettbewerb über 7,5 Kilometer gewann Dunja Müller in 1:06:39 Stunden. Sie wohnt seit 2008 in Eppstein direkt an der Burg und war schon mehrfach beim Burg-Lauf dabei. „Ich liebe den Eppsteiner Burg-Lauf. Die Strecke führt durch herrliches Waldgebiet“, sagte die schnelle Frau im Ziel, die demnächst Mitglied bei der TSG werden und das Goldene Sportabzeichen ablegen will.

Die Schüler-Staffel über 3 x 2,6 Kilometer gewann das Team „Trikids ToErle“ vor den „Bruchpiloten“ und dem LC Olympia Wiesbaden.

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