E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 30°C

Fußball: Die SG Sossenheim blickt in der B-Liga auf eine bewegte Saison

Von Vom Abstiegskandidaten zum Aufsteiger in die Kreisliga A, Main-Taunus. Diesen Weg gingen die Fußballer der SG Sossenheim 2017/18 in Rekordzeit.
Starke Einheit: Die SG Sossenheim durfte durch den zweiten Platz in der B-Liga den Sprung in die Kreisliga A bejubeln. Foto_ Marcel Lorenz Foto: Marcel Lorenz Starke Einheit: Die SG Sossenheim durfte durch den zweiten Platz in der B-Liga den Sprung in die Kreisliga A bejubeln. Foto_ Marcel Lorenz
Sossenheim. 

Großen Anteil an Platz zwei in der Endabrechnung und dem plötzlichen Sprung in die höhere Liga hat Zamer Schokory. Der Trainer übernahm die B-LigaMannschaft erst kurz vor dem Ende der vorangegangenen Spielzeit und formte im Sommer 2017 eine schlagkräftige Einheit. Nur so konnten nach Rang 13 plötzlich Platz zwei und der Aufstieg in die A-Liga stehen.

Immer wieder Ausfälle

„Die Mannschaft war gut zusammengestellt und der Trainer hat eine sehr gute Arbeit gemacht“, lobt Samir Ouerdani die Leistung von Chefcoach und Team. Dabei hatten die Sossenheimer immer wieder mit verletzungsbedingten und anderweitigen Ausfällen zu kämpfen. „Es war eine anstrengende Saison“, stellt deswegen auch Abteilungsleiter Ouerdani klar. Führungsspieler wie Daniel Aguirre und die Goalgetter Ilias Aurag, Nils Hofmann und Gökhan Koese ziehen ihr Ding aber durch. Auch die ersten Rückschläge gegen den SV Flörsheim (1:6) und den VfB Unterliederbach II (1:4) können die Truppe von Schokory nicht schocken. „Ich habe immer gesagt, dass wir am Ende oben stehen werden“, stellt der Erfolgscoach klar, „ein großer Dank geht an meine Jungs, meine Mannschaft.“

Tatsächlich lassen sich die Sossenheimer nicht von ihrem Weg abbringen, auch wenn sie nach dem ersten Saison-Viertel im unteren Mittelfeld der Tabelle stehen. Vor allem in zweiten und dritten Viertel punkten die Sossenheimer konstant und setzen sich nach einem 2:0-Sieg beim SC Eschborn sechs Spieltage vor Schluss an die Tabellenspitze. Von dort kann sie nur noch Alemannia Nied II im Endspiel um die Meisterschaft verdrängen. Und tatsächlich kassieren Ouerdanis Schützlinge eine bittere 2:3-Niederlage, die sie Rang eins kostet. „Es ging aber nicht darum, zu Jammern oder negativ zu reden“, erklärt der Abteilungsleiter, „das habe ich der Mannschaft schon vor dem Nied-Spiel und erst recht danach gesagt.“

Alle haben verlängert

Schließlich berechtigt auch Rang zwei zum Gang in die A-Liga und dort sollten sich die Konkurrenten der SG Sossenheim laut Schokory warm anziehen. Nicht nur der Trainer, sondern auch seine komplette Mannschaft hat für die kommende Runde 2018/19 zugesagt. „Zudem werden wir einige externe Neuzugänge präsentieren und uns insgesamt professioneller aufstellen“, verrät der Sossenheimer Abteilungsleiter.

Der Chefcoach, der in der Aufstiegssaison meist alleine auf weiter Flur stand, soll einen Co-Trainer zur Seite gestellte bekommen und auch einen Athletiktrainer möchte Ouerdani organisieren. Wenn die Sossenheimer mit dem gleichen, unbändigen Siegeswillen und Teamgeist zu Werke gehen, steht einer erfolgreichen A-Liga-Saison nichts im Wege. „Ziel ist aber natürlich erstmal nur der Klassenerhalt“, stellt der Abteilungsleiter klar.

Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus-Kreis

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen