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Triathlon: Die schwere Verletzung überwunden

Ein lachendes und weinendes Auge gab es bei Nicole Ensminger. Das weinende Auge: „Ich habe meinen Start beim Ironman in Frankfurt abgesagt. Nach einer längeren Verletzung kommt er für mich zu früh.“
Kam in Düsseldorf nach ihrer langen Verletzung bei der Triathlon-Europameisterschaft gut zurecht: Nicole Ensminger. Foto: Ann-Kathrin Reder anka.reder@gmail.com Kam in Düsseldorf nach ihrer langen Verletzung bei der Triathlon-Europameisterschaft gut zurecht: Nicole Ensminger.
Eschborn. 

Doch das Positive überwiegt für Nicole Ensminger. Nachdem sie länger bereits Probleme hatte, wurde bei ihr ein Ermüdungsbruch am Schienbeinkopf festgestellt. „Es war so, dass der Bruch komplett durch war. Es war kein Haarriss. Ich konnte monatelang nicht auftreten und bin nur knapp an einer Operation vorbeigekommen“, beschrieb sie ihre Situation im vergangenen Jahr.

Erst ein Vierteljahr später durfte sie wieder mit dem Schwimmen beginnen, anschließend folgten die weiteren Sportarten. Im April absolvierte sie das Trainingslager mit den Schwimmern des SCW Eschborn. Ende Mai gab ihr Arzt sein Okay für ihren Start bei den Europameisterschaften auf der Kurzdistanz. „Das war ein total spektakuläres Event“, freute sich Ensminger, „da waren die besten 800 Sprint-Triathleten Europas am Start“. Sie begann erwartungsgemäß gut auf der Schwimmstrecke, hatte auf der Radstrecke aber das Pech, dass der Regen begann und sie vorsichtiger agieren musste. „Beim Laufen hatte ich nach der schweren Verletzung nur das Ziel durchzuhalten“, erklärte die Eschbornerin. Als 27. ihrer Altersklasse W 35 kam sie ins Ziel, war damit nicht zufrieden. Nach 1:25 Stunden hatte sie das Ziel erreicht (Schwimmen: 13:02/Rad: 40:21, Lauf: 26:28). „Mit der Zeit von 2016 wäre ich auf der gleichen Strecke Zehnte gewesen“, beweist sie, dass sie das Potenzial für bessere Platzierungen hat.

Dennoch hat sie einen neuen Anreiz gefunden: „Ich möchte fit sein, um Anfang September bei den deutschen Meisterschaften auf der Kurzdistanz in Köln fit zu sein. Dort möchte ich mir die Qualifikation für die Europameisterschaften im kommenden Jahr holen. Daher haben sich meine Pläne leider geändert, so dass ich auf den Start in Frankfurt leider verzichten muss. Er kommt für mich zu früh.“

Für sie ist nach der schweren Verletzung nur eines wichtig: „Ich habe nach einer erneuten Untersuchung beim Arzt die Gewissheit, dass ich meinen Sport weiter ausüben kann. Danach sah es zu Beginn nicht aus. Und darüber freue ich mich.“ Und da kann sie auch den nicht erfolgten Start beim Ironman verschmerzen.

(vho)
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