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Tennis: Drei heimische Teams in der Hessenliga

Nach ihrem Aufstieg waren die Tennis-Damen 50 des TV Sulzbach 2017 in der Hessenliga alleine. Nun sind sie mit den Neulingen von Tennis 65 Eschborn und dem nächsten Aufsteiger aus dem Main-Taunus-Kreis, TC Liederbach, in der Saison 2018 plötzlich zu dritt.
Symbol Foto: Rhona Wise (EPA) Symbol
Main-Taunus. 

Heute ab 9 Uhr startet das Trio aus dem hiesigen Kreis in die neue Hessenliga-Saison. Und gleich am ersten Spieltag sieht der Plan ein spannendes Derby vor. Der TV Sulzbach empfängt Tennis 65 Eschborn.

Deren Damen 40 ließen sich neu einstufen und treten nun in der Damen 50-Konkurrenz an. Spielerinnen wie Britta Schäcker oder Barbara Wehner-Krause spielten in der Vorsaison noch in der Regionalliga und sollen an den Positionen eins und zwei zum Einsatz kommen.

Unterstützt wird das Spitzen-Duo wohl von Bettina Wilke, Stephanie Reutter, Silvia Hempel oder Mannschaftsführerin Katharina Scheja. Der Blick auf die Eschborner Meldeliste zeigt auch Gegnerin Gisela Kümmel, dass es in diesem Jahr ungleich schwerer wird. „Ausgerechnet vor dieser Saison muss ich mich verletzen“, ärgert sich die Sulzbacher Mannschaftsführerin über ihre Schulterverletzung. Diese kam für die an Position zwei aufgerückte Spielführerin zur Unzeit. „Die Liga ist im Vergleich zum letzten Jahr deutlich stärker. Unser einziges Ziel ist der Klassenerhalt.“ Nach Rang drei in der Vorsaison wirkt diese Vorgabe erstmal wie ein Understatement. Bei genauerem Hinsehen wird aber deutlich, dass Kümmel Recht haben könnte. Nicht nur ihre Schulterverletzung muss konservativ behandelt werden, so dass sie im Heimspiel gegen Tennis 65 nur als moralische Unterstützung dienen kann. „Vielleicht klappt es, dass ich nach der Sommerpause im August noch mal mithelfe.“ Solange sollten die Sulzbacherinnen mit Jutta Wolf, Ute Koenig, Ute Richter, Karin Ruck, Birgit Siegel und Anette Guenther schon den ein oder anderen Punkt für den Ligaverbleib geholt haben. Nach dem Derby geht es für die Sulzbacherinnen auswärts zu Regionalliga-Absteiger Wiesbaden und an die Offenbacher Rosenhöhe, bevor das Main-Taunus-Duell mit dem TC Liederbach die erste Phase der Saison Mitte Juni abschließt.

Die Aufsteigerinnen um Mannschaftsführerin Beate Schulenberg empfangen am Samstag (9 Uhr) auf der heimischen Anlage an der Wachenheimer Straße Rosenhöhe Offenbach zu ihrem ersten Spiel in der Hessenliga überhaupt. Auch wenn Sabine Hoffmann sich eine leichte Verletzung am Sprunggelenk zugezogen hat und wohl ausfallen wird, glaubt Schulenberg, dass ihre Mannschaft gewappnet ist: „Wir sind gut aufgestellt und sehen uns im guten Mittelfeld der Tabelle.“

Weil aber die acht Teams starke Liga aber schwer einzuschätzen ist, gehen die Liederbacherinnen mit ihrer Kapitänin, sowie Karin Zobel, Hoffmann, Judy Böckner, Sylvia Menger, Gisela Wierig, Doris Franzisket, Ramona Görg, Gudrun Kroeger, Dr. Marianne Munteanu und Gabriele Kuisl mit „gehörigem Respekt“ an die Sache heran. „Angst haben wir aber nicht. Auch wir können Tennis spielen. Das haben wir in der letzten Saison gezeigt“, stellte Schulenberg klar, „weil wir unser Training sogar verstärkt haben, fühlen wir uns gut vorbereitet.“ Vieles deutet also daraufhin, dass nach dem Sulzbacher Solo in 2017 nun ein spannendes Hessenliga-Spieljahr auf das Main-Taunus-Trio wartet.

(awo)

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