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Fußball-Verbandsligist: Eddersheim dreht das Spiel

Fußball-Verbandsligist FC Eddersheim zog durch einen 2:1-Auswärtssieg bei Rot-Weiss Darmstadt in die zweite Runde des Hessenpokals ein.
Foto: © berc - Fotolia.com
Darmstadt. 

„Das war ein hartes Stück Arbeit“, stellte Erich Rodler nach dem Erstrunden-Erfolg klar, „vor allem in der ersten Halbzeit war der Gegner besser und hätte auch 2:0 führen können“.

Eddersheims Sportlicher Leiter war froh, dass sein Team auf dem Rasenplatz in Darmstadt die Drangphase überstanden hatte und nach einigen Umstellung in den zweiten 45 Minuten die Wende schaffte. Ausgerechnet Umut Polat, der in der vergangenen Saison noch für den Hessenliga-Absteiger an der Winkelschneise gespielt hatte, leitete diese mit seinem Treffer zum 1:1 ein. „Generell standen wir in der Innenverteidigung mit Nicolai König und Polat sehr gut“, betonte Rodler, „auch Hendrik Dechert und Dario Kueper als Außenverteidiger sowie Malcolm Philips zentral vor der Viererkette haben ein tolles Spiel gemacht“.

Den Grundstein zum Pokalerfolg legte das Team von Trainer Rouven Leopold also in der Verteidigung. „Offensiv hat uns in der ersten Halbzeit oft der finale Pass gefehlt“, erklärte der Sportliche Leiter. Weil aber auch die Darmstädter nur einmal konsequent vor das Gästetor von Pero Miletic kamen, war der Sieg aufgrund der zweiten Hälfte nicht unverdient. In der 20. Minute traf Alvano Kroeh nach gutem Zusammenspiel mit Petrus Baldes aus elf Metern zur Führung. Nach dem Seitenwechsel kam Turgay Akbulut für Ivan Rebic und später Marvin Esser für Dennis Reuter. „Nach einer Stunde hatten wir das Spiel besser im Griff“, sagte Rodler. Ein Doppelschlag brachte Eddersheim in der 68. und der 70. Minute auf die Siegerstraße. Den Treffer von Polat bereiteten die Rottenau-Brüder Niklas – er wurde gefoult – und Felix – er trat den Freistoß aus dem rechten Halbfeld – vor. Der Ex-Darmstädter spitzelte den Ball mit einem langen Bein am kurzen Pfosten ins Tor – 1:1. Den Führungstreffer bereitete Philips mit einem klugen Pass aus dem Mittelfeld vor. Edeljoker Akbulut traf aus zwölf Metern trocken zum 2:1. „Richtige Torchancen für Darmstadt haben wir nicht mehr zugelassen“, lobte Rodler. Eher hätte sein Team bei zwei Chancen von Akbulut die Entscheidung herbeiführen können. „Das war eine starke Leistung. So kann es weitergehen“, stellte er klar. Für die zweite Runde hat Rodler keinen Wunsch-Gegner. „Schön wäre nur, wenn wir als nächstes ein Heimspiel haben.“

(awo)
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