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Fußball-Verbandsliga Mitte: Eddersheim gegen Ein ungleiches Duell

Unter komplett unterschiedlichen Voraussetzungen gehen die Fußballer des FC Eddersheim und die von Germania Schwanheim ins Derby am 24. Spieltag der Verbandsliga Mitte.
Szene aus dem Hinspiel: Der Schwanheimer Kalab Ghebremariam (links) im Zweikampf mit dem Eddersheimer Dario Küper. Foto: Marcel Lorenz Szene aus dem Hinspiel: Der Schwanheimer Kalab Ghebremariam (links) im Zweikampf mit dem Eddersheimer Dario Küper.
Eddersheim/Schwanheim. 

Dass sowohl das Team von Rouven Leopold als auch die Elf von Tomas Pelayo zuletzt unentschieden spielte, scheint fast die einzige Gemeinsamkeit der Main-Taunus-Konkurrenten zu sein. „Schwanheim hat – wie wir auch – gute Fußballer in seinen Reihen. Da werden wir auf unserem kleinen Kunstrasenplatz auf jeden Fall Spaß haben“, fällt Eddersheims Coach Leopold vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) noch eine Eigenschaft ein, die die beiden Teams verbindet.

Auch sein – immer noch gesperrter Trainerkollege – Pelayo glaubt, dass der unnatürliche Rasen seiner Mannschaft weder schadet noch entgegenkommt. „Wir sind zwar eine Kunstrasen-Mannschaft, weil wir das aus Schwanheim kennen, auf dem großen Rasenplatz in Eddersheim haben wir aber den ersten Sieg seit 15 Jahren geholt“, gibt der Gästecoach zu bedenken. Im Oktober 2016 besiegte Schwanheim die Gastgeber an der Staustufe mit 4:2. Nach dem 0:0 im Derby gegen die abstiegsbedrohte SG Oberliederbach fahren Pelayo und seine Spieler zwar als „krasse Außenseiter“ an die Mönchhofstraße, „wir haben aber nichts zu verlieren und wollen zeigen, dass wir zu Recht in dieser Klasse spielen.“

Bei der torlosen Punkteteilung zu Hause gegen den Vorletzten aus Oberliederbach war für Pelayo nur die Leistung in der zweiten Halbzeit zufriedenstellend. „Uns ist Dominik Schlee wegen einer geplatzten Lungenblase drei Tage vor dem Spiel ausgefallen“, berichtet der Gästecoach, „er liegt im Krankenhaus und wird auch in Eddersheim nicht dabei sein können. So etwas beschäftigt meine Mannschaft schon.“ Trotzdem möchten sich die Schwanheimer vor dem Duell beim Tabellenführer auf positive Nachrichten konzentrieren. Mit dem spielenden Co-Trainer Tarek Fouad und Aaron Müller kommen zwei gesperrte Spieler zurück. Außerdem steht auch Fabian Pfeifer wieder zur Verfügung. Torwart Fabio Begher stand nach langer Verletzung schon gegen die SGO wieder zwischen den Pfosten und hat keine Probleme mehr. Auch wenn das Hinspiel 0:4 endete, täten dem Zwölften aus Schwanheim am Rande der Abstiegszone Punkte in Eddersheim gut.

Das möchte Heimtrainer Leopold verhindern. „Wir sind nach dem 3:3 gegen Dietkirchen immer noch ein bisschen von uns selbst enttäuscht“, erklärt er. Nach 0:3-Rückstand kam der FCE zwar zurück, hätte nach dem Ausgleich sogar noch den Sieg einfahren können. Nachdem das Dorndorf-Spiel vergangene Woche unglücklicherweise abgesagt worden ist, denkt Leopold nun wieder positiv. „Wir haben gezeigt, dass wir sogar innerhalb einer Halbzeit fünf, sechs Tore schießen können“, meint der Chefcoach, „wenn wir nun unsere Abstimmungsfehler und das mangelhafte Defensivverhalten abstellen, bin ich guter Dinge, dass wir den ersten Dreier einfahren.“

Nachdem die Gewinner der Wintervorbereitung Marvin Esser und Dennis Reuter zuletzt das Innenverteidiger-Pärchen gebildet haben, könnten nun Umut Polat, Nicolai König, Marco Silveira und auch Ibrahima Samb in die Abwehrkette rutschen. „Ich habe die gute Situation, dass bis zu sechs Innenverteidiger im Kader fit sind. Da ist der Konkurrenzkampf groß und es darf keine Schludrigkeiten oder überhebliche Aktionen mehr geben“, nimmt Leopold seine Schützlinge vor dem ungleichen Duell gegen Schwanheim in die Pflicht.

(awo)

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