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Fußball-Verbandsliga: Eddersheim kann doch noch siegen

Mit dem 3:1-Heimerfolg über FSV Braunfels bewies Verbandsligist FC Eddersheim, dass sie das Gewinnen noch nicht verlernt haben.
Foto: © Vitaly Krivosheev - Fotolia.com

Eddersheim. Nach zuletzt zwei Remis und einer Niederlage beim abstiegsbedrohten VfB Wetter empfing die Elf von der Staustufe den um den Klassenverbleib kämpfenden FSV Braunfels.

Die Partie brauchte gut zwanzig Minuten, bis sie etwas an Fahrt aufnahm, doch dann wurde bei sommerlichem Wetter auch ansehnlicher Fußball geboten. Vor allem die Hausherren übernahmen auch in Sachen Spielfreude das Kommando. Braunfels agierte verhalten, setzte allenfalls Nadelstiche. Marschrichtung der Eddersheimer war es, mit schneller Spielverlagerung Löcher in die langsame Gäste-Abwehr zu reißen. Dazu wurde verstärkt Hendrik Dechert gesucht, der viel arbeitete und als absoluter Aktivposten an fast allen nennenswerten Offensiv-Aktionen beteiligt war. In der 21. Minute suchte er Turgay Akbulut am langen Pfosten, doch Gäste-Keeper Fabian Engelhard reagierte aufmerksam. Akbuluts Flanke wurde beinahe zum Braunfelser Eigentor abgefälscht und die von ihm im Anschluss getretene Ecke von Niklas Rottenau freistehend über das Tor geköpft (24.).

Auf der Gegenseite blieb der Schuss von Dario Schug erst hängen, im zweiten Versuch fand er rechts Leon Kissel, der an Torhüter David Tempel scheiterte (28.). Dechert versuchte sich aus der Ferne (32.) und fand dann per starker Halbfeldflanke den aufgerückten Mathieu Freymann. Sein Kopfball klatschte an den Innenpfosten und tanzte entlang der Linie, ehe Engelhard zupackte und mit einem schnellen Abschlag Robin Fürbeth fand. Dieser legte auf Sturmkollege Mahyar Aliakbari ab, und der stocherte den Ball über die Linie – 1:0 aus Sicht der Gäste (36.). Doch die Hausherren schüttelten sich kurz und glichen noch vor der Pause aus: Dem Tor von Akbulut ging abermals ein Seitenwechsel von Dechert auf Dario Küper voraus – 1:1 (43.). Decherts Schuss aus der zweiten Reihe streifte mit dem Halbzeitpfiff die Latte (45.).

Im zweiten Durchgang vergab Akbulut erst noch kläglich nach einer Dechert-Flanke am langen Pfosten (49.), dann nickte er nach ähnlicher Situation die Hereingabe von Thomas Lindner zur Führung ein (58.). Nach gut einer Stunde ließ die Konzentration bei Eddersheim spürbar nach. Halbherziges Pressing von Braunfels genügte, um die Hausherren zu haarsträubenden Fehler im Spielaufbau zu bringen. Doch die blieben ungestraft; auch deshalb, weil Braunfels einfach zu harmlos war. In deren Drangphase beendete Ivan Rebic sämtliche Zweifel: Einen Abschlag nahm er mit dem Rücken zum Tor an, ahnte nach bester Torjägermanier, dass Engelhard zu weit vor seinem Kasten stand und schoss den Ball aus der Drehung ins lange Eck zum 3:1-Endstand (90.+3).

„Wir haben die letzten Wochen viel investiert und wenig geholt. Daher tut uns dieser Sieg sehr gut“, erklärte der emsige, aber glücklose Dechert. Trotz einiger Unsicherheiten war es für ihn das beste Spiel seit dem Trainerwechsel. Mit etwas mehr Selbstvertrauen geht es nun zum Derby nach Schwanheim.

(rku)
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