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Eddersheim verdient sich einen Punkt in Langenaubach

Die Verbandsliga-Fußballer des FC Eddersheim verkauften sich beim besten Rückrunden-Team der Staffel Mitte gut und rangen dem SSV Langenaubach ein 1:1 (0:1) ab.
Main-Taunus. 

„Wir müssen zwar weiterhin auch nach unten gucken und schauen, dass wir noch ein paar Punkte für den Klassenerhalt holen“, meinte Erich Rodler, „ich habe aber keine schlaflosen Nächte, weil ich denken würde, dass wir absteigen“.

Seine positive Prognose für den weiteren Saisonverlauf begründete Eddersheims Sportlicher Leiter mit dem guten Auswärtsauftritt seiner Elf. Gegen den Tabellenvierten, der am Ostermontag beim Spitzenreiter Waldgirmes mit 3:1 gewonnen hatte, zeigte das Team vor allem in den zweiten 45 Minuten, was in ihm steckt. Nach einer schwachen ersten Halbzeit, in der die Gäste im geänderten 4:3:3-System mit Marvin Esser als zusätzlichem zentralen Mittelfeldspieler zwar viel Ballbesitz, aber wenig Sicherheit im eigenen Spiel hatten, fand Eddersheim nach einigen Umstellung zu seiner Stärke. „Wir hatten zu viele Fehlpässe im Spiel und waren nicht effektiv“, kritisierte Rodler. Diese hatte seinem Team einen 0:1-Rückstand eingebrockt. Weil die Hausherren in den Zweikämpfen am Boden bissiger und in den Luftduellen dominant waren, ging die Führung von Sebastian Schneider nach Vorlage von Temel Uzun (27.) in Ordnung.

Marco Silveira Aires musste zur Pause wegen einer starken Nasenprellung raus. Dafür kam Turgay Akbulut in die offensive Schaltzentrale und half der Mannschaft von Rouven Leopold, viel Druck auf das gegnerische Tor zu entwickeln. Acht Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als Ivan Rebic den Ball eroberte, ihn im Zusammenspiel mit Niklas Rottenau und Akbulut nach vorne trug und den sehenswerten Angriff nach Vorarbeit von Akbulut aus kurzer Distanz abschloss. Der 25. Treffer des Top-Torjägers brachte Eddersheim in der 54. Minute in eine gute Lage. „Von da an waren wir klar besser und hätten auch gewinnen können“, erklärte Rodler. Akbulut und Niklas Rottenau vergaben ihre Chancen in der Schlussphase aber, so dass Eddersheim mit dem Punkt zufrieden sein musste. „Wir haben unser Potenzial angedeutet und sind in unseren Planungen für die kommende Runde schon sehr weit“, richtete der Sportliche Leiter den Blick in eine „hoffentlich positivere“ Zukunft.

(awo)
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