E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 20°C

Basketball: Ehrgeiziger Nachwuchs

„Neues Spiel, neues Glück“ heißt es ab Sonntag für die U18-Talente der Rhein-Main Baskets. In der weiblichen Nachwuchs-Bundesliga (WNBL) treten die Basketball-Talente aus Hofheim und Umgebung in ihrer Gruppe Mitte eine herausfordernde Mission an.
<span></span> Foto: Marcel Lorenz
Hofheim. 

„Wir wollen besser abschneiden als in der Vorsaison“, stellte Rolo Weidemann ohne langes Zögern klar. Der Trainer des WNBL-Teams aus Hofheim, Langen, Hochheim und Bad Homburg erinnert sich noch gut an das Frühjahr 2018. Seine Mannschaft hatte die Hauptrunde als Vierter abgeschlossen und scheiterte nur knapp im Play-off-Achtelfinale am TS Jahn München. „Wir waren nah dran, den späteren deutschen Meister zu packen. Deswegen ist unsere Motivation in der neuen Saison umso größer.“ Trotz der altersbedingten Abgänge von Finja Rehders, Kaya Schicktanz und Isabel Gregor kann Chefcoach Weidemann – auch ohne seinen letztjährigen Co-Trainer Saymon Engler – auf einen großen und immer besser werdenden Stamm zurückgreifen. „Jule Seegräber, Sari Cornelius, Saskia Stegbauer und Louisa Schmidt spielen schon bei den Baskets-Damen in der 2. Bundesliga“, erklärt Weidemann. Zudem zählen mit Lena Herrmann, Lisa Kischel und Lejla Jugo drei Regionalliga-erfahrene Talente aus Hofheim und letztere aus Bad Homburg zum U18-Kader. Amelie Miller, Louisa Groth, Marlen Weber und Svea Rehders aus der Hofheimer U16 und der Landesliga-Damen-Mannschaft der TG Hochheim komplettieren das 12-köpfige Team. „Ich glaube, dass unsere Liga ähnlich ausgeglichen sein wird wie in der Vorsaison. Richtig einschätzen kann man das aber nicht“, meint Weidemann. Schließlich gibt es in Würzburg, Rhöndorf und beim Team Mittelhessen Internate. Wie gut die U16-Talente aus diesen Leistungszentren wirklich sind, bleibt abzuwarten.

Was der Hofheimer Trainer sagen kann ist, dass der erste Gegner, das Team Südhessen aus Weiterstadt viele Abgänge aus dem Jahrgang 2000 hatte. „Dementsprechend müssten sie schlechter sein als wir. Das erste Auswärtsspiel am Sonntag kommt uns also entgegen.“ In der Adam-Danz-Halle wollen die Baskets sonntags ab 13.30 Uhr also gleich ein Zeichen setzen. „Unsere Mädels stehen voll im Saft, weil sie schon in der II. Bundesliga, Regionalliga oder Landesliga trainieren. Zudem haben wir Anfang September ein Vorbereitungsturnier in Weiterstadt gespielt“, spricht der RMB-Coach über eine vielversprechende Vorbereitung. Das Damen-Turnier auf Regionalliga-Niveau gewannen seine Baskets souverän. „Man merkt schon, dass die Mädels sich im Vergleich zum Vorjahr weiterentwickelt haben und besser zusammenspielen.“ Diese Trümpfe möchte Weidemann in der Sechser-Gruppe mit dem Team Mittelhessen aus Grünberg und Marburg, den Dragons Rhöndorf aus Bad Honnef, den Main Sharks aus Würzburg, DJK Don Bosco Bamberg und eben den Südhessinnen in die Waagschale werfen. „Unser Ziel sind die Play-offs und wir haben das Final-Four im Hinterkopf“, verrät der Übungsleiter. Dafür wäre ein Platz unter den besten drei Teams der Liga wichtig. Im Vorjahr wurde das Main-Taunus-Team Vierter in der Hauptgruppe und bekam es dann gleich mit dem späteren Meister München zu tun. „Das soll sich in dieser Saison am besten ändern“, schließt Weidemann seine Ausführungen.

(awo)

Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus-Kreis

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen