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Sprint-Europameisterschaft: Ein (fast) perfekter Wettkampf für Nicole Ensminger

Eine Schwimmerin aus Eschborn, die zudem Triathlon beim MTV Kronberg betreibt, war bei den Triathlon-Europameisterschaften auf der Sprintdistanz in den Altersklassen am Start.
Sie war zufrieden mit ihrem Wettkampf: Nicole Ensminger im Wechselbereich in Glasgow. Sie war zufrieden mit ihrem Wettkampf: Nicole Ensminger im Wechselbereich in Glasgow.
Eschborn. 

Für Nicole Ensminger war es ein gelungener Wettkampf. „Das war sehr, sehr positiv und erfolgreicher, als ich es mir erhofft hatte“, freute sie sich über ihren 15. Platz in ihrer Altersklasse W 35.

Bereits um fünf Uhr morgens waren die Starter aus dem Hotel abgeholt worden. „Da war im Hotel noch nichts, so dass wir uns am Abend vorher Brötchen geschmiert haben. Beim Start waren es 10,9 Grad, und auch das Wasser hatte nur 18 Grad“, erklärte die Triathletin. Sie wollte eigentlich auf den Neopren-Anzug verzichten, angesichts der Kälte des Wassers entschied sie sich doch für den Anzug: „Sonst wäre ich wohl nicht mehr auf meine Körpertemperatur gekommen.“ So kam sie als Dritte nach 750 Metern Schwimmen, die sie in 11:34 Minuten absolvierte, aus dem Wasser und wechselte aufs Fahrrad.

„Als wir einen Tag zuvor die Strecke abgefahren waren, hatte es geregnet. Da war die Straße sehr rutschig. Da gab es eine sehr steile Abfahrt, bei der ich schon etwas Angst hatte. Obwohl wir langsam gefahren waren, rutschten wir mit den Rädern.“ Glücklicherweise war es am Wettkampftag auf der welligen Strecke trocken, so dass Nicole Ensminger eine Sorge weniger hatte. So fuhr sie in 41:08 Minuten die 20 Kilometer, ehe sie von einem Kampfrichter in die falsche Reihe geschickt worden war und dadurch 30 Sekunden Zeit verlor.

Auf der ebenfalls welligen Laufstrecke war sie zusammen mit einer Landsfrau aus der Altersklasse 40. „Wir haben uns über die fünf Kilometer duelliert, mal war sie vorne, dann hatte ich sie wieder beim Bergab-Laufen“, berichtete Ensminger, „kurz vor dem Ziel haben wir von dem deutschen Team-Manager ein Fähnchen bekommen. Auf der Zielgeraden habe ich sie dann hinter mir gelassen“.

Im Ziel war sie mit ihrem 15. Platz zufrieden. Hätte sie die 30 Sekunden wegen des falschen Einweisens nicht verloren, hätte es Platz 13 werden können. „Darüber ärgere ich mich nicht. Für mich war es ein perfekter Tag“, freute sich Nicole Ensminger. Besonders angetan war sie von der Atmosphäre an der Strecke. „Wir waren ja die einzigen Altersklassen-Starter, die unter den Profis in Glasgow gestartet sind, „selbst bei unseren Läufen haben die Zuschauer uns in Zweier-Reihen auf der Straße angefeuert und die Tribüne im Zielbereich, wo die Zuschauer Eintritt bezahlen mussten, war komplett voll“. Dazu erwiesen sich die Schotten als sehr hilfsbereit. Als die Räder zweier Starter des deutschen Nationalteams nicht angekommen waren, boten ihnen die Gastgeber Räder an, dass sie trotzdem starten konnten. „Wir konnten uns mit vielen Sportlern aus anderen Sportarten austauschen – gerade auch auf dem Rückflug. Für uns war das eine einmalige Sache“, war Nicole Ensminger begeistert.

(vho)

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