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Benefizspiel: Ein freundschaftliches Spiel für Michael Brandscheid

Es war eine schöne runde Sache. Das Benefizspiel für den verstorbenen Physiotherapeuten Michael Brandscheid unter dem Motto „Wir für Michael“ hatte mit etwa 120 Zuschauern einen schönen Rahmen.
Zum Gruppenbild stellten sich nach der Begegnung Spielerinnen, Trainer und Schiedsrichter. Foto: Marcel Lorenz Zum Gruppenbild stellten sich nach der Begegnung Spielerinnen, Trainer und Schiedsrichter.
Hattersheim. 

Am Ende konnten die Organisatoren der Familie, die komplett anwesend war, in Person seiner Frau Dagmar einen schönen Betrag von 460 Euro übergeben. Dazu fanden sich ehemalige Weggefährten von Michael Brandscheid als Zuschauer in der Halle ein.

Die Spielerinnen der TSG Eddersheim und der TSG Oberursel liefen gemeinsam – immer abwechselnd – ein. Die Eddersheimerinnen, die zuvor eine Trainingseinheit und eine Taktikeinheit absolviert hatten, kamen auch gut in das Spiel. „Bis zum 14:8 haben wir das sehr gut gemacht“, erklärte Trainer Tobias Fischer, „dann waren wir aber ein bisschen dappisch“. Besonders ärgerte er sich über einen Schrittfehler wenige Sekunden vor der Pause, der noch zum Treffer der Gäste zum 14:10 geführt hatte: „So etwas ärgert mich. Das dürfen wir uns im Punktspiel auch nicht erlauben., dass wir so einen Gegner stark machen.“

Nach der Pause spielte Nora Brandscheid, die Tochter des Verstorbenen, bei der TSG Eddersheim, nachdem sie in der ersten Hälfte acht Minuten bei der Ersten Mannschaft der TSG Oberursel mitgewirkt hatte. „Wir haben sie an den Kreis gestellt und auch versucht, sie ins Spiel zu bringen. So hat sie zwei Würfe gehabt, wobei sie einen verwandelt hat“, freute sich Fischer. Dennoch lief nicht mehr viel bei seinem Team. Oberursel agierte mit einer versetzten 5:1-Abwehrformation, mit der die Eddersheimerinnen gar nicht zurechtkamen. „Wir haben den Faden verloren, weil Oberursel unsere Fehler im Angriff mit Tempogegenstößen genutzt hat“, sah auch Fischer beim 16:16 (45.) die Gefahr, das Spiel noch aus der Hand zu geben. „Es bestand die Gefahr, dass das Spiel kippt“, so Fischer, „ich habe dann gewechselt, und die Mannschaft hat es geschafft, sich da wieder herauszuziehen. Das hat mir sehr gut gefallen“. Bis zur 56. Minute hatten sich die Eddersheimerinnen auf 26:20 abgesetzt und das Spiel entschieden. Sie stellten sich besser auf die Abwehr ein, betrieben die nun geforderten Auslösehandlungen konsequent und trafen dann auch wieder, wenn Fischer selbst in dieser Phase noch fünf Fehlwürfe notierte. Am Ende war es aber noch ein souveräner Erfolg, auch wenn Fischer nicht ganz zufrieden war, dies aber auch erklären kann: „Ich habe eine junge Mannschaft mit jungen Spielerinnen, die noch erheblichen Leistungsschwankungen ausgesetzt sind. Wir müssen daran arbeiten, dass alle auf ihr höchstes Niveau kommen. Dafür haben wir noch einige Spiele und insgesamt einen Monat Zeit, bis die Saison für uns am 16. September gegen die SG Bretzenheim losgehen wird.“

Dennoch überwog das Positive. Es war ein faires Spiel ohne Verletzungen, in dem Schiedsrichter Marco Gölzer fast ohne Zeitstrafen und Siebenmeter auskam. Und am Ende übergab Team-Manager Heiko Pingel Dagmar Brandscheid einen Scheck mit dem Erlös aus dem Eintrittsgeldern und dem Verkauf von Essen und Getränken.

(vho)

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