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Handball: Ein sehenswertes Landesliga-Derby

In der Handball-Landesliga Mitte der Damen brachte die FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II der HSG Goldstein/Schwanheim mit dem 27:25 (10:13) die erste Saison-Niederlage bei.
Überragte mit elf Treffern und wurde zum Matchwinner: Berit Mies von der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II (rechts). Foto: Marcel Lorenz Überragte mit elf Treffern und wurde zum Matchwinner: Berit Mies von der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II (rechts).
Main-Taunus. 

Gegen den neuen Tabellenführer HSG Wiesbaden musste sich die TSG Eddersheim II mit 27:31 (13:13) geschlagen geben.

FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II – HSG Goldstein/Schwanheim 27:25 (10:13). In einem Spiel auf gutem Landesliga-Niveau setzten sich die Gastgeber dank ihrer noch etwas stärkeren Abwehrformation durch. „Es war eine Partie mit zwei starken Abwehrreihen und Torhüterinnen“, erklärte Thomas Wallendorf, „wir hatten mit Lilly König und Hannah Kohnagel im Innenblock sowie Berit Mies und Greta Bucher auf den Halb-Positionen einen starken Block, gegen den Goldstein aus dem gebundenen Spiel mehr Probleme hatte“. Die Goldsteinerinnen kamen zu zehn leichten Toren aus Tempogegenstößen, während die Gastgeber sie mit dem kompletten Abwehrverband gut im Griff hatten. Im Angriff behielt Ober-Eschbach/Vortaunus II die Geduld, baute mit der zentralen Rückraumspielerin Katharina Löbrich das Spiel gut auf und verwertete die Möglichkeiten durch die starke Berit Mies, die elf Mal erfolgreich war. Nach einem guten Start mit einer 9:5-Führung (17.) warfen die Verletzungen von Djini und Mies und die damit verbundenen Umstellungen die Gastgeberinnen aus der Bahn, so dass Goldstein sieben Mal in Folge traf und zur Pause mit 13:10 führte.

Gleich nach dem Wechsel trafen die Gastgeberinnen vier Mal in Folge und gaben anschließend die Führung gegen das starke Team von Goldstein/Schwanheim nicht mehr aus der Hand. Sieben Minuten vor Schluss gelang den Gästen noch einmal der Ausgleich zum 23:23 (53.). „Ich hatte aber nicht mehr das Gefühl, dass wir das Spiel noch aus der Hand geben. Von der Körpersprache her wollten meine Spielerinnen das Spiel unbedingt gewinnen“, resümierte Wallendorf.

Ober-Eschbach/Vortaunus II: Sophie Löbig, Linda Pollak; Berit Mies 11/1, Katharina Löbrich 6/4, Pia Özer 5, Greta Bucher 2, Hannah Kohnagel, Lilly König, Gabriela Djini je 1, Serena Stölzel, Lisa Windecker, Karolina Schreiber, Maya Geiger. Goldstein/Schwanheim: Eva Michalski, Nina Eick; Melda Portakal 10/5, Katja Bulic 6, Nicole Fäth 3, Kristina Lubina, Patricia Döppner je 2, Simone Schmidt, Maite Vilasante Saez je 1, Julia Sitzius, Melanie Landgrebe, Dana Wollmann, Eva Wittchen, Nicola Sitzius.

TSG Eddersheim II – HSG Wiesbaden 27:31 (13:13). Trainer Henry Kaufmann lobte den neuen Tabellenführer: „Das ist eine starke und erfahrene Mannschaft. Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, dann aber in der Abwehr nachgelassen.“ Nach dem 13:13- Pausenstand und dem 17:17 (37.) setzten sich die Gäste binnen zehn Minuten auf 22:18 ab (47.). Eddersheim II kämpfte sich wieder auf 21:23 und 25:26 heran. „Wir waren aber nie so dran, dass wir die Chance auf den Ausgleich hatten“, stellte Kaufmann klar, „wir waren individuell etwas schwächer und nicht auf dem Niveau vom Spiel gegen Goldstein/Schwanheim“. Der Trainer war mit den 27 erzielten Toren zufrieden, wobei sich die linke Angriffsseite im Rückraum mit Jasmin Rühl und Rabea Grünewald und die Rechtsaußen Lea Ullrich und Annika Breitenfelder hervortaten. „Wir haben das Spiel in der Abwehr verloren, weil wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr die Aggressivität und das Zweikampfverhalten hatten, aber das wirft uns nicht um“, resümierte Henry Kaufmann.

Eddersheim II: Nadine Ramp (1. bis 60.), Hande Soylu (Siebenmeter); Jasmin Rühl 13/9, Rabea Grünewald, Sarah Bauer, Lea Ullrich je 3, Annika Breitenfelder, Leonie Kaufmann je 2, Nicole Walter 1, Sina Gottfried, Lisa Walter, Nadja Allendorff, Judith Büttner.

(vho)
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