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Germania Schwanheim: Eine starke zweite Hälfte

Dank einer überragenden zweiten Halbzeit gewann Germania Schwanheim mit 4:1 (0:1) in der Fußball-Verbandsliga gegen die Mannschaft der Stunde, die SG Kinzenbach.
Er leitete die Wende für Schwanheim mit dem Ausgleich ein: Apostolos Mitsiou. Foto: Marcel Lorenz Er leitete die Wende für Schwanheim mit dem Ausgleich ein: Apostolos Mitsiou.
Fußball. 

Schwanheim. Sechs Partien in Folge hatten die Gäste aus Kinzenbach nicht mehr verloren, fünf davon sogar gewonnen – allesamt ohne Gegentreffer. Doch genau rechtzeitig zum Saisonendspurt scheinen bei der Germania nicht nur die Spielweise, sondern auch die Ergebnisse wieder zu stimmen.

Dementsprechend zufrieden war Trainer Tomas Pelayo mit dem Auftritt seiner Schützlinge: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Das war endlich wieder die Germania aus der letzten Saison. Uns hat man die Spielfreude angemerkt, das war sehr schön anzusehen.“

Doch zunächst lief es gar nicht nach Plan für Schwanheim, das in einer zerfahrenen Anfangsphase kaum Torchancen erspielen konnte und nach 25 Minuten in Rückstand geriet durch einen direkt verwandelten Freistoß aus 16 Metern von Marankoz. Diesen hätte Torhüter Begher zwar halten müssen, dennoch fehlte es Pelayos Mannschaft an Ideen gegen einen taktisch diszipliniert auftretenden Gegner.

Dementsprechend forderte Pelayo sein Team in der Halbzeitpause dazu auf, mehr zu investieren. Und seine Worte fanden schnell Gehör: Innerhalb von nur sieben Minuten drehten die Hausherren die Partie durch Tore von Mitsiou und Uth, die jeweils im Nachsetzen nach abgewehrten Schüssen vom Torhüter Zörb erfolgreich waren (49., 52.). Und diese beiden Treffer scheinen mächtig gewirkt zu haben, denn von nun an fiel den Gästen, die nur vor Selbstvertrauen strotzen konnten, nichts mehr ein. „Das ist aber ganz normal. Wenn du so eine Serie hinlegst und dann auf einmal im Rückstand bist, ist die Idee schnell raus“, erklärte Pelayo. Dies führte zu zwei hundertprozentigen Torchancen durch Eyüp und Pfeifer, die nach schönen Kombinationen über Außen zum Abschluss kamen, aber jeweils an einem Gegenspieler auf der Linie scheiterten. Weitere Nadelstiche setzte die Germania dann durch den eingewechselten Bogdanovic, der sich fantastisch in die Partie einfügte und mit zwei Treffern den Gästen in den Schlussminuten endgültig den Zahn zog (89., 90. +1).

Germania Schwanheim: Begher – Müller, Fouad, Mimi, Gorbunow (69. Enders) – Ghebremariam (83. Bogdanovic), Eyüp, Mitsiou, Pfeifer – Gök (87. Baltes), Uth. Tore: 0:1 Marankoz (25.), 1:1 Mitsiou (49.), 2:1 Uth (52.), 3:1 Bogdanovic (89.), 4:1 Bogdanovic (90. +1).

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