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Handball-Landesliga Mitte: Eppstein dominiert in Eddersheim – 34:21

Die Zeichen standen schon vor dem Derby bei der TSG Eddersheim denkbar ungünstig. Ohne Kevin Pappisch musste der Bezirksoberliga-Meister ins Main-Taunus-Duell gegen Mit-Aufsteiger TSG Eppstein gehen.
Kein Durchkommen: Der Eddersheimer Kevin Wyrwich (links) findet keine Lücke gegen Theo Roos. Foto: Hans Nietner Kein Durchkommen: Der Eddersheimer Kevin Wyrwich (links) findet keine Lücke gegen Theo Roos.
Eddersheim. 

Für Klaus Fischer und sein Team war der Ausfall des Kapitäns ein Nackenschlag, schon bevor die Partie der Handball-Landesliga Mitte in der Hattersheimer Sporthalle am Karl-Eckel-Weg angepfiffen worden war. Der formstarke Linkshänder wurde von einer Erkältung erwischt und fehlte seiner Mannschaft vor allem in den zweiten 30 Minuten.

Den Start in die Partie gestalteten die Gastgeber, die in der vergangenen Bezirksoberliga-Saison noch beide Partien gegen Eppstein für sich entschieden hatten, noch ausgeglichen. Mit Tim Strieck, der sich nach seinem Hörsturz wieder fitgemeldet hatte, hatten die Eddersheimer in den ersten 15 Minuten Vorteile. Bis zur zwölften Minute spielte Fischers Team eine 7:4-Führung heraus. Aus einer sicheren Deckung heraus eroberten die Hausherren häufig den Ball und kamen mit Tempogegenstößen zum Erfolg. „Da haben wir noch zu durchsichtig im Angriff agiert“, monierte Trainer Jan Immel. Seine Auswärtsmannschaft stand in der 6:0-Defensivformation zwar sicher, nach vorne fehlte den Eppsteinern aber die Durchschlagskraft. Den Drei-Tore-Rückstand machte Immels Team laut dem Trainer mit „duseligen Treffern“ wett: „In dieser Phase hatten wir Glück, dass der Gegner nicht weiter davongezogen ist.“ Weil dem starken Theo Roos und seinen Mitspielern der Ball bei Abprallern vor die Füße sprang, oder Florian Keller als starker Schlussmann immer wieder das richtige Timing und das reaktionsschnelle Zuspiel bei Tempogegenstößen auf seiner Seite hatte, stand es in der 26. Minute 13:13 und zur Pause 15:14 für die Gäste.

Nach dem Seitenwechsel intensivierten die Eppsteiner ihre Deckung und ließen Eddersheim keine freien Würfe mehr zu. Weil Keller weiterhin der überragende Rückhalt war und Gegenstoß um Gegenstoß einleitete, stand es schon nach 41 Minuten 22:17. „Da haben wir wirklich jeden Fehler der Eddersheimer eiskalt bestraft“, lobte Immel, „es spielt sich eben leichter mit einer 4:2-Bilanz aus den ersten drei Punktspielen im Rücken als mit der umgekehrten Ausbeute“. Tatsächlich verkraftete Eddersheim die drei bis vier erfolgreichen Konter des Gegner nicht und hatte laut Immel „die Köpfe im weiteren Verlauf unten“. Roos, Thomas Becker sowie Daniel Schmidt und Lukas Müller nutzten den mentalen Aussetzer des Gegners, um die Führung immer weiter auszubauen. Über 26:18 (46.) und 29:19 (52.) kamen die Gäste schließlich zum überraschend deutlichen 34:21-Erfolg.

Dass bei Eddersheim die Stimmung auf dem heimischen Oktoberfest schonmal besser war, leuchtete ein. „Für uns war das ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt“, stellte Jan Immel klar. Sowohl er als auch Klaus Fischer waren von der Höhe des Eppsteiner Erfolgs überrascht. Im positiven wie im negativen Sinne. . .

Eddersheim: Körber, Scheffer. Lange 6, Strieck 4, Bendix 3, Becker, Morgenstern je 2, Maus, Wyrwich, Sternberger, Schmidt je 1, Sacher, Tomendendal, Dietrich.

Eppstein: Keller. Roos 9, T. Becker 6, Schmidt, Müller je 5, Barchanski 3, Wagner, Laun je 2, Henrich, M. Becker je 1, A. Becker, Kerber. awo

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