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Handball: „Es wird sicherlich nicht leichter“

Von Über Dänemark nach Bangkok. Jan Immel lässt den Schul- und den Handball-Stress gerade im Urlaub in Thailands Hauptstadt hinter sich.
Der Eppsteiner Trainer Jan Immel weiß genau, was ihn und sein Team in der kommenden Runde erwartet. Foto: Marcel Lorenz Der Eppsteiner Trainer Jan Immel weiß genau, was ihn und sein Team in der kommenden Runde erwartet.
Eppstein. 

Der Trainer der TSG Eppstein kämpfte in der vergangenen Landesliga-Saison mit seinem Herren-Team lange gegen den Abstieg, kam 2017/18 aber als Achter ins Ziel und vermied somit – anders als die TSG Eddersheim – den direkten Rückschritt in die Bezirksoberliga.

Sorgen um die Defensive

„In der kommenden Saison wird es sicherlich nicht leichter“, meint der Ex-Profi, der am Telefon sogar in Bangkok gerne über Handball spricht. Immel freut sich vor allem auf seine beiden jungen, talentierten Neuzugänge: Moritz Schreier ist ein junges Torwart-Talent aus Wiesbaden. „Er kommt aus der A-Jugend-Bundesliga, muss gut integriert werden, dann kann er für uns eine echte Bereicherung werden“, glaubt der ehemalige Nationalspieler. Mit Max Kroth konnten die Eppsteiner einen weiteren, vielversprechenden Nachwuchshandballer auf den Bienroth lotsen. Der Wallauer ist vor allem in der Offensive vielseitig einsetzbar und kann laut Immel im Rückraum genauso spielen, wie auf den Außen.

Mit Blick auf seine Verletzten macht dem Trainer eher die Deckung Sorgen. „Andi Becker steht uns ja nur noch als Backup zur Verfügung und auch Michael Becker plagt sich derzeit mit Knieproblemen. „Bei ihm muss eine MRT-Untersuchung zeigen, ob etwas Schlimmeres mit dem Meniskus nicht in Ordnung ist“, hofft Immel auf eine schnelle Rückkehr seines Abwehr-Routiniers. „Wenn nicht müssen wir entweder unsere Deckungsvariante ändern oder Jungs wie Mats Laun heranführen.“

Gut, dass die Runde in der Landesliga Mitte erst am 15. September mit dem Auswärtsspiel bei der TSG Oberursel startet. Aktuell leiten Spieler wie Alexander Barchanski oder Thomas Becker das laufintensive Training für den im Urlaub weilenden Cheftrainer. „Bis zum 10. Juli geht es vor allem um Ausdauer, Krafttraining und natürlich auch im Arbeit mit dem Ball“, erklärt Immel, „dann gibt es zehn Tage Pause, bevor am 21. Juli die entscheidende Vorbereitungsphase beginnt.“ Dort möchte der Chefcoach dann vor allem an einem schnelleren und offensiveren Aufbauspiel arbeiten. „Wir haben mehr Tempo im Kader als in der Vorsaison. Die schnellen Jungs müssen wir dementsprechend anders und besser einsetzen.“

Weil nach dem Aufstieg der HSG Goldstein/Schwanheim nicht nur das zweite Main-Taunus-Team HSG Goldstein/Schwanheim einen landesliga-tauglichen, stabilen Eindruck macht, sondern die gesamte Liga stärker sein könnte als in der Vorsaison, muss Immel die Sinne seiner Schützlinge jetzt schon schärfen. „Ich gehe von vier Absteigern aus. Deswegen ist es wichtig, dass wir aus unseren Möglichkeiten das Optimum herausholen, um irgendwie vier Konkurrenten hinter uns zu lassen“, stellt der Übungsleiter abschließend klar, „das wird schwer genug werden.“

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