Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 21°C

Tennis: Fabienne Gettwart will nachlegen

Zehn Jahre jung war Fabienne Gettwart, als sie beim Offenbacher TC das Tennisspielen erlernte. Elf Jahre später löste der OTC sein Damen-Team auf. Die 21-jährige College-Spielerin ist nun bei Tennis 65 Eschborn in der Hessenliga gelandet und bereut nichts.
Fabienne Gettwart (links) hat den Wechsel zu Tennis 65 Eschborn nicht bereut. Foto: Marcel Lorenz Fabienne Gettwart (links) hat den Wechsel zu Tennis 65 Eschborn nicht bereut.
Eschborn. 

„Das war die beste Entscheidung, die ich jemals hätte treffen können“, meint Gettwart, auf den teilweise erzwungenen und teilweise von ihr vorangetriebenen Wechsel in den Main-Taunus-Kreis angesprochen. Dabei hätte es auch der THC Hanau oder der Wiesbadener THC werden können. Über den mit Jil Nora Engelmann gemeinsamen Trainer Mike Schiller kam aber der Kontakt zur Spitzenspielerin von Tennis 65 Eschborn zustande.

Engelmann scheint ihrer neuen, jungen Teamkollegin nicht zu viel versprochen zu haben, als sie vom tollen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft sprach. „Mir war es wichtig, in einen netten Verein zu kommen. Ich hatte gleich einen sehr freundschaftlichen Eindruck von Eschborn und habe meine Mitspielerinnen jetzt schon ins Herz geschlossen“, berichtet die 21-Jährige. Verantwortlich für die gute Stimmung an der Eschborner Hauptstraße sind wohl auch die beiden Siege vom vergangenen Wochenende gegen den Marburger TC (7:2) und bei der Frankfurter Eintracht (6:3).

Mit ihren erfolgreichen Matches gegen Jennifer Krieb (6:2, 6:1) und Alina Nagel (6:2, 1:6, 6:0) trug auch Eschborns Nummer vier, Gettwart, ihren Teil zur rechtzeitigen Kurskorrektur bei. „Unser Trainer Archibald Pflug hat vor der Saison auf das Ziel ,Vize-Hessenmeister’ gesetzt“, verrät der Eschborner Neuzugang. Nach dem 1:8 gegen den SC 80 Frankfurt schienen solche Vorgaben unrealistisch. Vor den kommenden beiden Heimspielen am Samstag gegen den Vorletzten Wiesbadener THC und am Tag darauf gegen den Zweitplatzierten TC Bad Homburg können die Main-Taunus-Damen als Dritter des Klassements tatsächlich frohen Mutes in die Zukunft schauen. „Den Klassenerhalt haben wir schon so gut wie sicher“, meint die in Dreieich wohnhafte Gettwart, „nun wollen wir gegen Wiesbaden und auch Bad Homburg nachlegen“.

Weil in beiden Partien sowohl die eigene, personelle Konstellation mit den Ausländerinnen Alexandra Grinchishina (KAZ) und Monika Stanikova (SVK) als auch die Aufstellung des Gegners abgewartet werden muss, ehe eine verlässliche Prognose gestellt werden kann, bleibt die ehemalige Offenbacherin vorsichtig optimistisch. Gerade wegen der unsteten Personalsituation ergibt es für die Gastgeberinnen Sinn, sich auf das zu konzentrieren, was sie haben. Mit Jil Engelmann, Fabienne Gettwart, Christina Zentai sowie den Spielerinnen für die Sechser-Position, Isabel Langfeld und Marie-Christine Mai, steht das Grundgerüst fest.

Genau diese Spielerinnen sind für die gute Stimmung im Team und Umfeld verantwortlich. Das weiß auch US-College-Studentin Gettwart. „Bei mir passt momentan alles gut zusammen“, erklärt sie, „von Mai bis Juni konnte ich mich auf die Saison vorbereiten. Jetzt spiele ich richtig gerne mit meiner neuen Mannschaft, und nach der Saison, Anfang August, fliege ich zurück an mein College nach Texas“. Dort beginnt für die 21-Jährige ihr letztes Studienjahr, ehe sie endgültig zurück nach Deutschland kommt. „Dass ich auch über diese Saison hinaus in Eschborn spielen werde, kann ich mir gut vorstellen“, stellt sie klar. Wer weiß? Vielleicht könnte ja ein Vize-Hessenmeister-Titel zur positiven Entscheidungsfindung von Fabienne Gettwart beitragen.

(awo)
Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus-Kreis

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse