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Gipfeltreffen an der Staustufe: Der FC Eddersheim erwartet Blau-Gelb Marburg

Main-Taunus. 

Rechnerisch können die Verbandsliga-Fußballer des FC Eddersheim am kommenden Sonntag noch nicht Meister werden. Durch einen Heimsieg im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten SF/BG Marburg würde die Elf von Rouven Leopold aber gefühlt zumindest eine Hand an den Titel bekommen. Nach dem 4:3-Sieg beim abstiegsgefährdeten FC Dorndorf baute der Klassenprimus seinen Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Marburg schon auf acht Punkte aus. Zudem haben die Eddersheimer noch ein Spiel mehr zu absolvieren als der Tabellenzweite. Gewinnt das Leopold-Team – wie beim 4:3 im Hinspiel – also sonntags ab 15 Uhr auf dem heimischen Rasenplatz an der Staustufe, beträgt der Vorsprung schon elf Zähler. Bei dann noch acht ausstehenden Spielen müsste schon viel passieren, damit der FCE sich die Meisterschaft und den damit verbundenen direkten Aufstieg in die Hessenliga noch abjagen lässt. Das Mittwochsspiel in Dorndorf war für Leopolds Schützlinge zudem ein rechtzeitiger Schuss vor den Bug. Zwar führten die Gäste beim 15. des Klassements standesgemäß. Nach dem 1:0 ließ man den Gegner aber zurück ins Spiel kommen und lag mit 1:2 im Hintertreffen. Nur dank des Doppelpacks von Joker Atsuki Sorihashi fand Eddersheim zurück auf die Siegerstraße. Vor dem Gipfeltreffen mit den SF/BG Marburg war der Spielverlauf ein deutliches Zeichen, dass kein Spiel ein Selbstläufer ist und ohne die richtige Einstellung nichts geht.

Diese Erfahrung musste die Mannschaft von Tomas Pelayo im Laufe der Saison schon öfter machen. Der Zwölfte Germania Schwanheim muss ebenfalls am Sonntag, ab 15 Uhr, bei TuS Dietkirchen ran und weiß, dass nur mit einer Top-Leistung weitere Punkte für den Ligaverbleib gesammelt werden können. Beim 2:5 gegen Fernwald zahlte das Pelayo-Team Lehrgeld, hatte aber davor in Waldbrunn (3:0) und auch gegen den VfB Marburg (2:3) zwei gute Auftritte.

(awo)

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