E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 26°C

Fußball-Hessenpokal: Große Vorfreude bei Leopold & Co.

Morgen Abend wird in Eddersheim Ausnahmezustand herrschen, denn ein großer Andrang ist am Sportgelände an der Staustufe zu erwarten.
Sie sind voller Vorfreude: Rouven Leopold (rechts) und sein Co-Trainer Christian Rottenau bereiten ihr Team auf das größte Spiel der Vereinsgeschichte gewissenhaft vor. Foto: Marcel Lorenz Sie sind voller Vorfreude: Rouven Leopold (rechts) und sein Co-Trainer Christian Rottenau bereiten ihr Team auf das größte Spiel der Vereinsgeschichte gewissenhaft vor.
Eddersheim. 

Im Halbfinale des Fußball-Hessenpokals empfängt um 19 Uhr der Verbandsliga-Tabellenführer FC Eddersheim den Regionalligisten Hessen Kassel, der zahlreiche Fans mitbringen wird.

„Wir setzen alles daran, dass die Begegnung trotz der derzeitigen Witterungsbedingungen ausgetragen werden kann. Der Rasen wurde seit Dezember geschont, unsere unzählige Mühe, die wir uns bei der Vorbereitung auf dieses bisher für unseren Verein einmalige Event gegeben haben, soll nicht umsonst gewesen sein“, sagte der Sportliche Leiter Erich Rodler gestern hinsichtlich eines möglichen witterungsbedingten Ausfalls.

„Vor diesem Spiel hat alles bei uns Ausmaße angenommen, die wir gerne genießen wollen“, freut sich nicht nur der Eddersheimer Trainer Rouven Leopold auf dieses Aufeinandertreffen. Zusammen mit seinem Assistenten Christian Rottenau hat er seine Mannschaft mit einem Videostudium mit dem Gegner vertraut gemacht. „Sie sind zwar in der Regionalliga stark vom Abstieg bedroht, haben aber zuletzt mit drei Siegen und dem Unentschieden in Elversberg Boden gutgemacht“, urteilt Leopold.

Natürlich sieht der Trainer sein Verbandsliga-Team als Außenseiter, sieht aber gleichzeitig auch die Chance auf ein erfolgreiches Abschneiden. „Mit 19 ungeschlagenen Punktspielen in Serie, den beiden Derbysiegen zuletzt gegen Schwanheim und Zeilsheim ohne Gegentore, sowie der Tatsache, dass wir derzeit den Kader komplett beisammen haben, ist unser Selbstvertrauen natürlich noch gewachsen“, gibt sich Leopold zuversichtlich, dass „für unsere Mannschaft alles drin ist“.

Für den Angriff hat er neben Torjäger Turgay Akbulut mit Alexander Scholz und Ivan Rebic zwei Alternativen. „Daher überlegen wir noch, mit nur einem oder mit zwei Angreifern anzutreten. Zudem haben wir mit der Besetzung der Innenverteidigerpositionen noch die Auswahl zwischen den derzeit verfügbaren mindestens vier Akteuren“, zeigt der Trainer auf, welche Möglichkeiten er bei der Aufstellung hat.

Nachdem im Viertelfinale der FC Eddersheim gegen Hessen Dreieich die damals schon über 600 Zuschauer mit einer erfrischenden Leistung erfreuen konnte, dürfte morgen Abend der Unterhaltungswert für die Zuschauer nicht geringer werden. „Während dieser Begegnung sollten alle Zuschauer aus dem Kreis für knapp zwei Stunden einfach mal alle Eddersheimer sein und damit für beste Stimmung sorgen. Wir werden alles dafür tun, dass dieses Ereignis zu einem besonderen Erlebnis wird“, hofft Rouven Leopold auf einen stimmungsvollen Rahmen. „Wann war schon mal ein Verbandsligist in einem Hessenpokal-Finale, vielleicht gelingt uns dies tatsächlich“, hofft der Eddersheimer Trainer.

Siehe auch Seite 14

(kbe)

Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus-Kreis

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen