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Handball: Gut aus der Saison kommen

Es wird wohl erst einmal das letzte Punktspiel der Handballer der TSG Münster in der Oberliga sein. Heute treten sie um 18.30 Uhr beim vermeintlichen Mitabsteiger Hünfelder SV an.
Noch einmal gemeinsam: Trainer Jens Illner und Bastian Schwarz, der nach der Saison den Verein verlassen wird, beim Gespräch vor dem Spiel. Foto: Marcel Lorenz Noch einmal gemeinsam: Trainer Jens Illner und Bastian Schwarz, der nach der Saison den Verein verlassen wird, beim Gespräch vor dem Spiel.
Münster. 

Jens Illner möchte sich nicht mit der Möglichkeit eines Nichtabstiegs beschäftigen. Er appelliert an die Einstellung seiner Mannschaft, den Gastgeber, der nur ein Spiel in der gesamten Saison gewonnen hat, nicht zu unterschätzen: „Wir sind auf jeden Fall stärker als der Gegner. Aber ich bin mir nicht sicher, ob die Spieler das wirklich verinnerlichen.“

Der Münsterer Trainer kann auf die derzeit beste Besetzung zurückgreifen und will die Partie gewinnen. Gerne würde er mit mehr Punkten als der Vorletzte Vellmar die Runde beenden, zum anderen möchte er sich nicht im letzten Saisonspiel blamieren. Illner hofft, dass noch einige Fans die Mannschaft im letzten Saisonspiel unterstützen wird. Um 13.45 Uhr geht es auf dem Parkplatz an der Eichendorffschule mit einem Bus los.

Illner beschäftigt sich nicht mit der minimalen Chance auf den Klassenverbleib. „Wir sind Drittletzter und haben nur 17 Punkte geholt, wenn wir in Hünfeld gewinnen. Das ist zu wenig. Da sind wir selbst dran schuld“, ist für ihn dieses Thema abgeschlossen, „wenn am Samstag der Abstieg in die Landesliga feststeht, ist es okay. Wir werden mit dieser Mannschaft in jedem Fall in der neuen Saison antreten. Da wird sich nichts ändern“.

Die kleine Hoffnung, die die TSG Münster noch hat, beruht auf dem TV Gelnhausen. Die Mannschaft ist derzeit Vorletzter in der 3. Liga Ost und hätte mit einem Sieg beim Tabellendritten HSG Nieder-Roden noch die Chance, die vor ihr liegenden Mannschaften des HSC Coburg II und des HSC Bad Neustadt zu überflügeln. Die Nieder-Rodener zeigen ihrer Aussage nach Respekt vor den Gelnhausenern, die alles mobilisieren wollen, um in der Klasse zu bleiben. Dennoch wäre ein Sieg beim Dritten schon überraschend, da Nieder-Roden doch zumeist sehr konstant aufgetreten ist. Und der Sieg alleine reicht nicht. Der derzeitig Viertletzte HSC Coburg II müsste beim SV Anhalt Bernburg verlieren. Da beide Mannschaften im direkten Vergleich gleich stehen, würde die bessere Tordifferenz entscheiden. Die spricht klar für den TV Gelnhausen. Auch der Drittletzte HSC Bad Neustadt, der einen Punkt vor Gelnhausen steht, muss auswärts antreten und hat bei der MSG Groß-Bieberau/Modau auch keine leichte Aufgabe. Die Mannschaft von dem ehemaligen Münsterer Trainer Thorsten Schmid wird sich nicht mit einer Niederlage verabschieden wollen und könnte noch Fünfter werden. Gelnhausen würde also Viertletzter werden, wenn die Mannschaft in Nieder-Roden gewinnt und die beiden Mitkonkurrenten verlieren. Und auch bei einem Punktgewinn von Groß-Bieberau hätte Gelnhausen in einem Dreier-Vergleich die Nase vorne – aber das nur bei einem Sieg beim Tabellendritten HSG Nieder-Roden. Auch wenn die Spiele dieser beiden Teams immer umkämpft waren, die Hoffnung an den Klassenverbleib von Gelnhausen – und damit auch Münster – zu glauben, ist doch sehr weit weg.

(vho)

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