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Gut mitgehalten, aber 5:9 verloren

Es hat trotz Heimvorteil erneut nicht ganz gereicht: Die TuS Kriftel lieferte sich mit der TG Langenselbold einen engen Kampf, beim 5:9 aber leider mit dem schlechteren Ausgang für die Gastgeber.
Sie holten zusammen drei Punkte, mussten aber mit Kriftel trotzdem eine Heimniederlage einstecken: Martin Schlicht (links) und Ingo Voss. Foto: Marcel Lorenz Sie holten zusammen drei Punkte, mussten aber mit Kriftel trotzdem eine Heimniederlage einstecken: Martin Schlicht (links) und Ingo Voss.
Kriftel. 

Der Aufsteiger bleibt somit auch nach dem ersten Heimspiel punktlos und rangiert daher am Tabellenende der Tischtennis-Regionalliga West.

Süchteln-Spiel macht Mut

Die Vorfreude auf die erste Heimbegegnung in der Regionalliga war riesengroß und lockte einige Zuschauer in die Weingartenhalle. Zudem hatte Kriftel trotz oder wegen der knappen 7:9-Niederlage beim letztjährigen Dritten Süchteln Mut geschöpft. „Wir haben da gezeigt, dass wir fast jede Mannschaft ärgern können“, erklärte Kriftels Mannschaftsführer Ingo Voss.

Insbesondere den Heimvorteil wollte sich der Gastgeber zunutze machen, um erstmals in dieser Saison Zählbares zu holen. Der Start war auch gut: Fröhlich Wagenbach/Stockhofe (3:1 gegen Schreitz/Röhr) und Voss/Schlicht (3:0 gegen Geyer/Hopkins) sorgten erstmals in dieser Spielzeit für einen Vorsprung nach den Doppeln. Richtig verwunderlich ist dies nicht, da die Doppel schon länger eine Stärke der Krifteler sind.

Die ersten drei Einzel verliefen aber unglücklich: Björn Fröhlich Wagenbach scheiterte am ehemaligen Nationalmannschaftspieler und -trainer Prause mit 9:11, 5:11, 11:13, ehe am Nebentisch der aufopferungsvolle Kampf von Mathias Stockhofe (11:7, 11:7, 3:11, 8:11, 10:12 gegen Waltemode) nicht belohnt wurde. Wie zwei Wochen zuvor in Süchteln war Stockhofe dicht vor seinem ersten Einzelsieg in der Regionalliga, diesmal hatte er gegen den favorisierten Waltemode sogar drei Matchbälle, die er aber nicht nutzen konnte.

Nach der Niederlage von Christian Schneider (1:3 gegen Röhr) kam die Zeit der Gastgeber: Tobias Schneider mit einem überzeugenden 11:9, 11:6, 11:7 gegen Schreitz sowie Ingo Voss und Martin Schlicht im hinteren Paarkreuz mit weiteren Dreisatz-Erfolgen (gegen Hopkins und Geyer) sorgten für eine knappe 5:4-Führung.

Es war noch alles drin, doch in den folgenden Einzeln fehlte den Akteuren der Gastgeber jeweils ein Quäntchen. Fröhlich Wagenbach sowie auch Stockhofe und Christian Schneider zogen jeweils mit 1:3 den Kürzeren. Die Gäste hatten somit wieder das Spiel gedreht. Nun blieb auch Tobias Schneider (6:11, 12:14, 8:11 gegen Röhr) ohne Satzgewinn, das 4:11, 9:11, 11:13 kurze Zeit später von Voss gegen Geyer beendete die Partie. Die favorisierten Langenselbolder durften die zwei Punkte mitnehmen.

Nicht demoralisiert

„Wir können gut mithalten, aber die entscheidenden ein bis zwei Einzel blieben derzeit noch aus in den Partien“, analysierte Ingo Voss nach der vierten Saisonniederlage. Die Begegnung zeigte aber nun auch dem heimischen Publikum, dass das Sextett sich mit allen Kräften wehrt. „Wir sind auf keinen Fall demoralisiert und wussten ja, dass es schwer wird. Wir stellen uns nach wie vor den weiteren Aufgaben und freuen uns auf die nächste Partie gegen Fehlheim“, sagt Voss weiter. Auf den hessischen Mitaufsteiger trifft Kriftel am Sonntag, 12. November (14 Uhr).

Kriftel: Björn Fröhlich Wagenbach, Mathias Stockhofe, Christian Schneider, Tobias Schneider (1), Ingo Voss (1), Martin Schlicht (1), Fröhlich Wagenbach/Stockhofe (1), Schneider/Schneider, Voss/Schlicht (1).

(bla)
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