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Handball: Hattersheim verpasst die Überraschung

Nach der 19:26-Niederlage im Nachholspiel gegen die HSG Sindlingen/Zeilsheim konnten die Bezirksoberliga-Handballerinnen der TuS Kriftel II das Ruder bei der HSG Anspach/Usingen nicht herumreißen.
Ein umkämpftes Spiel: Hier versucht die Hattersheimerin Annika Gehlen (Mitte), gegen Merle Aljes (links) und Anja Sterker die Lücke zu finden. F: mal Foto: Marcel Lorenz Ein umkämpftes Spiel: Hier versucht die Hattersheimerin Annika Gehlen (Mitte), gegen Merle Aljes (links) und Anja Sterker die Lücke zu finden. F: mal
Main-Taunus. 

Die Mannschaft von Trainerin Cathrin Groetzki kassierte beim Tabellenführer eine 17:23 (8:12)-Niederlage und muss dem Spitzenduo Anspach/Usingen und Oberursel II am letzten Spieltag beim Fernduell um die Meisterschaft zuschauen.

Die Krifteler versuchten alles, bekamen den Tabellenführer aber nicht zu fassen. Keine einzige Führung spielte sich der Tabellendritte heraus. Das lag wieder an der Offensive, denn 17 Treffer waren zu wenig.

Dabei hätten die Kriftelerinnen beinahe Schützenhilfe vom Nachbarn TV Hattersheim bekommen. Der Aufsteiger unterlag bei der TSG Oberursel II mit 27:30 (13:15). Obwohl es für die Gäste als Zwölfter um nichts mehr ging, die Oberurseler Damen aber noch um den Aufstieg spielten, hatten die Gäste den besseren Start. Nach sechs Minuten führten sie mit 4:2. „Spielerisch war das kein Unterschied zwischen den favorisierten Gegnerinnen und uns“, lobte Trainer Frank Weidenauer, „dann ist es umso bitterer, wenn sich meine Mannschaft nicht für ein solch starkes Spiel belohnt“. Mit viel Willen und Teamgeist führte sein Team nach zwölf Minuten sogar mit 8:5. Weil sie dann aber fahriger wurden, konnten die Gastgeberinnen das Spiel bis zur Pause drehen – 15:13. Zu Beginn des zweiten Durchgangs sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Match. Die Gäste blieben dran. Beim Stand von 19:18 (43.) für Oberursel II musste das Team von Trainer Frank Weidenauer eine harte Entscheidung in Kauf nehmen. Rückraumspielerin Theresa Kleine sah die Rote Karte wegen eines groben Foulspiels auf der Außenposition. Sie fehlte nun im Aufbauspiel der Hattersheimerinnen. Hinzu kamen technische Fehler, da die Oberurselerinnen nun ihre Deckung offensiver gestellt hatten. Beim Stand von 21:26 war das Spiel durch.

Die SG Nied entschied eine ausgeglichene Partie gegen TuS Nordenstadt mit einem 6:1-Lauf zwischen der 39. und der 51. Minute für sich – 20:16 (8:7). Nach dem 11:11 stand es neun Minuten vor Schluss 17:12, so dass es sich Aniko Tamas sogar erlauben konnte, einen Siebenmeter zu verwerfen.

Dass die HSG Sindlingen/Zeilsheim nach dem Coup zuletzt in Kriftel gegen die TG Eltville in den letzten zehn Minuten unterlegen war (26:29), verwunderte nur 48 Stunden nach dem 26:19-Erfolg am Schwarzbach nicht wirklich. Dafür war die HSG Goldstein/Schwanheim II gegen den SV Bad Camberg erfolgreich (28:17).

HSG Anspach/Usingen – TuS Kriftel II 23:17 (12:8). Tore: Schmidt 5/5, Dicke, Ammon je 3, Rügheimer, Brand, Marschall, Ende, Wittek, Schell.

HSG Goldstein/Schwanheim II – SV Bad Camberg 28:17 (14:8). Tore: Schreiber 7, Yosef, Scholz, Biehn, Kasartzoglou alle 3, Wollmann, Burhop, Rauschenberg, Wiesner je 2, Bednasch.

HSG Sindlingen/Zeilsheim – TG Eltville 26:29 (14:13). Tore: Schmidt, Dindar je 5, Walter, Kutscher je 4, Winter 3, Bocklet 2, Neuberger, Schultheiß, Pickel.

TSG Oberursel II – TV Hattersheim 30:27 (15:13). Tore: Mettner 9/2, Eikelmann, Langner, Heim je 4, Rödelbronn, Kleine je 2, Küper, Schmidt.

SG Nied – TuS Nordenstadt 20:16 (8:7). Tore: Tamas 6/3, Khalil 5, Bachner 2, Erkert, V. und S. Walter, Bauer, Schmidt, Godehart, Hesse .

(awo)

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