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Turnen: „Heimspiel“ für Niklas Volk

Der Wickerer Niklas Volk, der für die Frankfurter Eintracht startet, präsentiert sich in dieser Saison in der 3. Bundesliga Nord der Kunstturner in Topform. Morgen ist er mit der Riege des Tabellenführers bei der TSG Sulzbach zu Gast.
Niklas Volk ist eine der Stützen von Eintracht Frankfurt. Niklas Volk ist eine der Stützen von Eintracht Frankfurt.
Sulzbach. 

Schon bevor der erste Turner am Samstag, 11. November, um 15 Uhr in der Sulzbacher Eichwaldhalle beim Bodenturnen antritt, ist klar: Gegen den Tabellenführer Eintracht Frankfurt kann die TSG Sulzbach am fünften und vorletzten Wettkampftag der 3. Bundesliga Nord der Kunstturner nicht gewinnen. Für die TSG ist das Hessenderby aber ein letzter Test für den im Kampf um den Klassenerhalt entscheidenden letzten Wettkampf der Runde am Samstag, 18. November, beim TV Hösbach.

Da kann das eine oder andere noch einmal probiert werden, um für das Finale der Runde gewappnet zu sein. So sicher wie die Niederlage der Sulzbacher ist aber auch, dass auf die Zuschauer ein hochklassiger Wettkampf wartet. Die Sulzbacher haben feine Übungen in ihrem Repertoire, und auch der Tabellenführer vom Frankfurter Riederwald hat viel zu bieten.

Dafür wird auch der 20 Jahre alte Wickerer Niklas Volk sorgen, der derzeit der beste Turner im Main-Taunus-Kreis ist und schon seit einigen Jahren im Trikot der Frankfurter Eintracht in der Bundesliga turnt. In dieser Saison zählt er zu den Stützen der Mannschaft, die auf dem besten Weg ist, den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen. Niklas Volk sammelte in den bisherigen fünf Wettkämpfen 63 Scorepunkte. Ende Oktober turnte er beim 95:9-Erfolg der Eintracht gegen KTV Obere Lahn II den kompletten Kür-Sechskampf und ergatterte 27 Scorepunkte. In seinem Heimatkreis ist der Wickerer selten bei Wettkämpfen zu sehen.

Morgen gibt es die Gelegenheit, das Talent zu bewundern. Dabei muss der 20-jährige, der vier Mal in der Woche im Frankfurter Bundesleistungszentrum trainiert, aber derzeit keinem Bundeskader angehört, auch an seiner beruflichen Karriere basteln. Niklas Volk, dessen Eltern in Wicker eine Bäckerei betreiben, hat nach dem Fachabitur bei Infraserv eine Ausbildung zum Mechatroniker begonnen. Nach dem Abschluss im Sommer will er ein Studium beginnen.

Niklas Volk leidet darunter, dass nach Trainerwechseln bei der Eintracht derzeit keine optimale Betreuung im Frankfurter Leistungszentrum an der Otto-Fleck-Schneise gewährleistet ist. Das sind Turbulenzen, die nicht gerade förderlich sind für ein optimales Training.

Hinzu kam, dass der Zweite der diesjährigen hessischen Meisterschaften im Mehrkampf bei den Deutschen Meisterschaften im Rahmen des Deutschen Turnfestes an Pfingsten in Berlin wegen eines Formfehlers bei der Meldung nicht starten durfte. Er war zu einigen Showauftritten dennoch in Berlin, musste aber zuschauen, wie seine Kumpels in den Meisterschaftswettbewerben turnten.

Bei der Frankfurter Eintracht heißt das Ziel für Niklas Volk jetzt: Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Dafür hat er schon viel getan, und in Sulzbach will er am Samstag erneut auf die Jagd nach Scorepunkten gehen.

(mir)

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