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Handball-Bezirksoberliga: Herbe Dämpfer für Main Handball und Hochheim/Wicker

Keine Erfolgserlebnisse gab es für die weiteren heimischen Mannschaften in der Handball-Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt der Damen.
Traf sechs Mal für die TuS Kriftel II: Christina Hill. Foto: Marcel Lorenz Traf sechs Mal für die TuS Kriftel II: Christina Hill.
Main-Taunus. 

Alle aktiven Vertreter aus dem hiesigen Kreis verloren ihre Spiele meist deutlich. Die HSG Sindlingen/Zeilsheim war am Wochenende ebenso spielfrei wie die HSG Goldstein/Schwanheim II.

Dafür traten die Damen des TV Hattersheim zum zweiten Mal in der neuen Liga an. Nach dem starken Saisonstart beim 16:16 gegen Nied kamen die Aufsteigerinnen auf dem harten Boden der Bezirksoberliga-Tatsachen an. Bei der TuS Nordenstadt kassierte die Mannschaft von Trainer Frank Weidenauer eine 20:25-Niederlage. Gleich zum Start war die Hattersheimer Defensive nicht im Bilde und musste einen 1:5-Rückstand nach 15 Minuten hinnehmen. Diesem rannten die Gäste bis zum Ende der ersten Halbzeit hinterher. In der Kabine schworen sich die Hattersheimerinnen beim Pausenstand von 7:12 nochmals ein und waren wild entschlossen, den klaren Rückstand wettzumachen. Bei der guten Deckung der Wiesbadenerinnen und eigenen Unkonzentriertheiten im Abschluss kamen sie aber an ihre Grenzen. Auf weniger als drei Treffer schmolz der Rückstand der Hattersheimer Damen aber nicht mehr zusammen, so dass Nordenstadt einen kaum gefährdeten Heimsieg feiern konnte. Die Aufsteigerinnen aus dem Main-Taunus-Kreis können es zu Hause gegen Kastel bald besser machen.

Ebenfalls besser machen will es die HSG MainHandball von Benjamin Rossmeier. Der Pleite gegen Sindlingen/Zeilsheim zum Saisonstart (15:28) ließ die Spielgemeinschaft aus Flörsheim, Raunheim und Kelsterbach ein 17:30 bei der HSG Anspach/Usingen folgen. In dieser Form wird der Klassenerhalt für das Rossmeier-Team ein Ding der Unmöglichkeit. Zwar erwischten die Gäste in Anspach den besseren Start und führten nach zehn Minuten noch mit 4:1. Bis zur 13. Minute hatten die Gastgeberinnen aber ausgeglichen (4:4) und warfen schon bis zum Seitenwechsel einen 15:8-Vorsprung heraus. In den zweiten 30 Minuten versuchten die Gäste zwar alles, der schnelle Zehn-Tore-Rückstand brach die MainHandballerinnen aber auch mental – 22:12 in der 46. Minute. Das kommende Heimspiel gegen Oberursel II könnte Rossmeier und seinen Schützlingen als Initialzündung dienen. Gegen den Tabellenzweiten erwartet niemand etwas vom Tabellenletzten, der ohne jeden Druck aufspielen kann.

Auch die HSG Hochheim/Wicker kassierte eine deutliche Schlappe. Nach dem 17:27 gegen die TG Kastel steht die Mannschaft von Dirk Schmutzler ebenfalls ohne Punkte nur einen Platz besser da als die MainHandballerinnen. Nur in den ersten fünf Minuten konnten die Gastgeberinnen das Geschehen noch ausgeglichen gestalten. Dann schwammen die Felle davon. Schon zur Pause stand ein 8:14. Nach 60 Minuten machte der Zehn-Tore-Rückstand deutlich, dass Hochheim/Wicker vor allem offensiv noch nicht in der höheren Liga angekommen ist. „Positiv war zu sehen, dass die Mädels sich zu keiner Zeit aufgegeben haben. Wenn man aber alleine in der ersten Halbzeit 23 Torabschlüsse hat und nur acht Treffer erzielt, ist klar, wo der Schuh drückt“, meinte der Trainer. Schmutzler und Co. können das kommende spielfreie Wochenende nun dafür nutzen, um sich neu zu sortieren und in zwei Wochen im Derby gegen den Mitaufsteiger TV Hattersheim wieder anzugreifen.

HSG Anspach/Usingen – HSG MainHandball 30:17 (15:8). MainHandball: Schmelzer 5 Tore, Walther 4, Ruppert 3, Stenger 2, Widmann, Aljes, Müller alle 1.

TuS Nordenstadt – TV Hattersheim 25:20 (12:7). Hattersheim: Langner 7 Tore, Heim 4, Kleine, Neisius beide 3, Eicke 2, Küper 1.

HSG Hochheim/Wicker – TG Kastel 17:27 (8:14). Hochheim/Wicker: Zehner 8 Tore, Davina und Tamara Paul, Jost, Studer alle 2, Barthenheier 1.

(awo)
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