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Duell der Landesliga-Aufsteiger: Im Derby geht es rund

Von Schon seit Jahren marschieren die Handball-Herren der TSG Eddersheim und die der TSG Eppstein fast im Gleichschritt durch die Landes- und Bezirksoberliga.
Eine Szene aus dem letzten Derby: Der Eddersheimer Sebastian Scherer, der diesmal aber nicht dabei sein wird, packt beim Eppsteiner Thomas Becker (rechts) mächtig zu. Foto: Marcel Lorenz Eine Szene aus dem letzten Derby: Der Eddersheimer Sebastian Scherer, der diesmal aber nicht dabei sein wird, packt beim Eppsteiner Thomas Becker (rechts) mächtig zu.
Main-Taunus. 

Dem Abstieg aus der sechsten Liga 2016 ließen beide Main-Taunus-Vertreter den Doppel-Aufstieg in der Saison 2016/17 folgen. Nun kommt es am vierten Spieltag der neuen Landesliga-Saison zum nächsten Aufeinandertreffen – unter ganz besonderen Vorzeichen.

Gelöste Stimmung

„Wir haben in der Vorsaison eine 43:9-Punktebilanz hingelegt. Eppstein lag da mit 38:14 schon deutlich hinter uns“, meint Andreas Göller. Trotzdem haben auch die Eppsteiner mit Coach Jan Immel Grund für genügend Selbstvertrauen. Immerhin stehen sie nach zwei Siegen und einer Niederlage auf Rang vier besser da als der letztjährige Bezirksoberliga-Meister nach dem jüngsten Sieg in Wettenberg (29:28) und den beiden vorherigen Niederlagen in Oberursel und gegen Holzheim. Als Teammanager des am Samstag (17 Uhr) in der Hattersheimer Sporthalle am Karl-Eckel-Weg gastgebenden Tabellenelften spürte Göller in der Trainingswoche vor dem Derby die gelöste Stimmung unter den Spielern. „Der Sieg in Wettenberg kam genau zur richtigen Zeit“, meint die rechte Hand von Cheftrainer Klaus Fischer und Co-Trainer Stephan Barthels. „Die Jungs haben gemerkt, dass es, wenn sie ihre Fehler in der Deckung und auch im Angriff minimieren, klappen kann“.

Weiterhin ohne Christos Karathanasis, Sebastian Scherer und Torwart Johannes Jost, sowie mit Fragezeichen hinter den Einsätzen von Tim Strieck (Hörsturz), Kevin Wyrwich (Knochenhautentzündung am Schienbein) und Marc Sacher (nach Hüftverletzung noch nicht bei 100 Prozent) wollen die Eddersheimer nach dem 29:28 nun im „Vier-Punkte-Spiel“ gegen Eppstein nachlegen. Nicht nur die Statistik aus dem Vorjahr mit einem 33:27 in der Hinrunde und dem 32:25 im Rückspiel spricht für Eddersheim. „Wir haben den Gegner in mehreren Videos analysiert und wissen, worauf es am Samstag ankommt“, stellt Göller klar. Vor allem gelte es den starken Eppsteiner Rückraum früh zu attackieren und ihn so auszuschalten. Auch die 5:1- oder 6:0-Deckung des Gegners ist den Eddersheimern nicht fremd. Damit die Mannschaft samstagabends mit einem Erfolg im Rücken auf dem Vereins-eigenen Oktoberfest zusammen mit der zweiten Mannschaft und der Jugend feiern kann, wollen alle Eddersheimer an einem Strang ziehen. „Wir hoffen auf die Unterstützung von gut 200 Zuschauern“, sagt Göller.

Findungsphase

Davon dürfte sich Ex-Profi Jan Immel als Eppsteiner Trainer nicht beeindrucken lassen. Er spielte zu Wallauer Bundesliga-Zeiten im gleichen Club wie Eddersheims Chef Klaus Fischer. „Zusammen haben wir aber nie gespielt, als er aus der Jugend in die zweite Regionalliga-Mannschaft kam, habe ich 2005 gerade den Verein verlassen“, erinnert sich Immel. Nun kreuzen sich die Wege der beiden aber wieder als Cheftrainer. „Eddersheim ist Favorit und wir müssen ohne Michael Becker und Florian Kosack, sowie Lukas Erdmann vor allem das torgefährliche Tempospiel des Gegners von hintenheraus in den Griff bekommen“, erklärt der Gästecoach.

Zwar sei die Ausbeute aus den bisherigen drei Partien zufriedenstellend. „Aussagekräftig ist das aber noch nicht. Wir sind noch in der Findungsphase“. Ob die Eddersheimer oder doch Eppstein schneller zu ihrer Bestform finden wird, dürfte schon nach dem Main-Taunus-Derby am Wochenende etwas klarer sein.

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