E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 22°C

3. Liga: Kriftel unterliegt dem Schlusslicht

Eine gute Abwehrleistung in der zweiten Halbzeit reichte der Mannschaft von Trainer Christian Albat nicht, um in der 3. Liga Ost am letzten Spieltag zum dritten Saisonsieg zu kommen.
Symbolbild Foto: Fotolia.com Symbolbild
Kriftel. 

Nach der 22:25-Heimniederlage der Kriftelerinnen gegen den Tabellenletzten HSG Plesse/Hardenberg bleibt es für die TuS Kriftel bei zwei Saisonsiegen. Die Mannschaft sprach sich daher auch dafür aus, auf eine vorsorgliche Relegation der Tabellenelften zu verzichten. Diese soll ausgespielt werden, weil möglicherweise noch mehr Mannschaften zurückziehen.

Mit der Abwehrleistung konnte Trainer Christian Albat zufrieden sein. Seiner Mannschaft gelangen zahlreiche Ballgewinne aus der Abwehr heraus, ohne sie aber zu eigenen Treffern zu nutzen. „Wir sind Tempogegenstöße in der ersten und zweiten Welle gelaufen, aber der Pass kam nicht an, wir haben verworfen oder probiert, die Kreisläuferin anzuspielen, was nicht gelungen ist“, ärgerte sich Albat über zahlreiche Chancen, die seine Mannschaft nicht nutzen konnte. Die Ballverluste nutzten die Gäste aus Niedersachsen konsequent zu eigenen Treffern. Albat sprach von mindestens sieben Toren aus Tempogegenstößen für die Gäste. „Das haben wir alleine verursacht, weil wir die Bälle hergeschenkt haben und viele Angriffe auf diese Art nicht genutzt hatten. Wir haben drei Angriffe für einen Treffer gebraucht, Plesse am Ende der ersten Hälfte nur noch einen pro Treffer“, erklärte der Krifteler Trainer. Daraus wird deutlich, wie sich der Tabellenletzte bis zur Pause auf 17:11 absetzen konnte. Dazu kam die Zeitstrafe gegen Helena Nitzke, die die Gäste zu zwei leichten Treffern nutzten. „Das hat uns im Endeffekt das Genick gebrochen“, beschrieb Albat die entscheidende Phase der Partie.

Nach der Pause kamen die Kriftelerinnen in der Abwehr noch besser ins Spiel, ließen nur noch acht Gegentreffer zu. Aber die Probleme im Angriff blieben. Als die TuS Kriftel bis zur 38. Minute auf 14:18 verkürzt hatte, glaubte Christian Albat noch an die Wende. Mehrmals gelang es seiner Mannschaft in der Folge, bis auf drei Tore zu verkürzen. Aber die hohe Fehlerquote im Angriff verhinderte, dass die Kriftelerinnen das Spiel drehten. „Mehr ging nicht. Wir hatten zu wenig Druck und zu wenig Zug zum Tor“, berichtete Albat, „uns fehlte wie so oft schon die Entschlossenheit, den Torabschluss zu suchen“. Nun macht sein Team erst mal Pause, um Kräfte für den Start in der Oberliga zu sammeln.

Kriftel: Hannah Weißer; Jacqueline von Moltke 4/3, Janine Pfuhl, Berit Thun je 3, Kim Koerber, Lisa Weißer, Finja Seeharsch, Mayra Janssen je 2, Jana Lorenz, Isabel Göbel, Helena Nitzke, Lena Giebe je 1, Kristina Weber, Johanna Körner.

(vho)

Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus-Kreis

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen